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Sport Regional Bernd Jahs sagt als Trainer bei Woltwiesche zu
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15:36 08.12.2015
Bernd Jahs soll Fußball-Bezirksligist Viktoria Woltwiesche zum Klassenerhalt verhelfen. Er steigt am 1. Januar ein. Quelle: rb
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Der 57-Jährige aus Stederdorf hat das Angebot der Viktoria angenommen, vom 1. Januar an die Nachfolge von Sascha Fassa anzutreten, von dem sich der Verein vor zwei Wochen getrennt hatte.

„Bernd Jahs macht den Eindruck, dass er die Ärmel hochkrempeln und anpacken kann - so etwas brauchen wir jetzt“, freute sich Viktoria-Klubchef Ulrich Wegener über die Zusage.

Zahlreiche Spieler hatten die Viktoria in der Sommerpause verlassen, die Mannschaft steht mit drei Siegen und einem Remis aus 14 Spielen auf einem Abstiegsplatz. Ein Himmelfahrtskommando warte dennoch nicht auf ihn, betont Jahs, der sich Sonntag bereits mit dem Mannschaftsrat der Viktoria getroffen hatte. „Das Gespräch stimmte mich positiv. Die Stimmung ist gut, und wenn alle so bereit sind etwas zu tun, wie diese vier Jungs, dann bin ich optimistisch.“ Eine schwierige Aufgabe erwarte ihn sicherlich dennoch, ahnt Jahs, „aber genau darin liegt ja auch der Reiz“, betont er.

Den Kontakt zur Viktoria hergestellt hatte Jahs früherer Torwart-Kollege Mario Bender, der die erfolgreiche Ü40 der Woltwiescher betreut. „Wir kennen uns gut. Bernd ist ein Teamplayer und wir sind sehr froh, dass er zugesagt hat, denn ein Schmankerl auf den Tisch legen konnten wir ihm mit der derzeitigen Situation ja nicht“, sagt Bender. Doch genau das wolle der Verein nun ändern. Dabei helfen will Mario Bender, der zusammen mit dem früheren Vallstedter Manager Michael Giesemann im Umfeld der 1. Herren tätig werden wird. Oberstes Ziel: Der Klassenerhalt.

Dafür möchte der Verein auch gerne Neuzugänge holen. „Wir haben eine Liste mit Spielern, die interessant für uns sind, aber in der Winterpause ist es schwer, Neuzugänge zu finden“, sagt Jahs, der hofft, dass zudem die Akteure bleiben werden, die Sascha Fassa noch nach Woltwiesche gelotst hatte. „Es laufen Gespräche“, sagt Jahs, der seine erfolgreichsten Zeiten als Trainer bei den Bezirksteams von Viktoria Ölsburg und der SG Adenstedt erlebte, zum Schluss unter anderem beim SSV Stederdorf oder Germania Blumenhagen arbeitete.

Der Vertrag des neuen Trainers läuft übrigens zunächst nur bis zur Sommerpause 2016. Wie es dann weitergeht, ist ungewiss. „Erstmal interessiert mich nur dieses halbe Jahr“, betont Jahs. Dass am Ende der Saison der Klassenerhalt steht, davon ist der Vereinsvorsitzende Ulrich Wegener überzeugt: „Wir sind schließlich nur einen Punkt weg von einem Nichtabstiegsplatz. Bis Platz 9 ist alles dicht zusammen.“

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