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Berkum verspielt 8:4-Führung

Tischtennis-Bezirksoberliga der Männer Berkum verspielt 8:4-Führung

Der Vorsprung auf die Abstiegszone hätte noch beruhigender sein können. Doch Tischtennis-Bezirksoberligist TTC Berkum brachte nach seinem 9:2-Sieg im Derby gegen Vechelde II eine 8:4-Führung gegen den RSV Braunschweig II nichts ins Ziel. „Die Gäste waren eigentlich schon unter der Dusche“, haderte TTC-Kapitän Sascha Henke mit dem 8:8.

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Sein Rückhand-Topspin saß: Berkums Sascha Henke (oben) blieb gegen Vechelde II und den RSV II ungeschlagen.

Quelle: Ralf Büchler

Berkum. TTC Berkum - Arminia Vechelde II 9:2 (29:18). Auf die Berkumer hätte man im Derby Fünfsatz-Wetten platzieren können. Fünf Spiele gingen in den Entscheidungssatz, alle gewann der TTC. Deshalb stellte Arminia-Spieler Martin Depner auch fest: „Das ging zu schnell vorbei. Ein 6:9 hätte es locker werden können. Wir hätten am Anfang durchaus sogar 4:0 führen können.“

Doch die Berkumer hatten die besseren Nerven. „Wir waren am Ende immer das Quäntchen besser, aber zwei, drei Punkte mehr hätten sich die Vechelder verdient gehabt“, bilanzierte auch TTC-Kapitän Sascha Henke. Doch es blieb bei zwei Pünktchen für das Schlusslicht Vechelde. Christian Blank raubte Berkums Spitzenspieler Jan Fichtner mit schnittigen Rückhand-Aufschlägen die Nerven. „Christian hat bestimmt 20 direkte Aufschlag-Punkte erzielt. Er war ohnehin unser Bester“, gratulierte Teamkollege Martin Depner. Zusammen stoppten die beiden auch Berkums Spitzendoppel.

Spiele: Benjamin Weiß/Fabian Spatz - Christian Blank/Martin Depner 1:3, Jan Fichtner/Marvin Krause - Kolja Frey/Carsten Gruhn 3:2, Sascha Henke/Jens Aschemann - Carsten Redmann/Luca Anders 3:2, Fichtner - Blank 1:3, Weiß - Frey 3:0, Henke - Depner 3:0, Krause - Gruhn 3:2, Spatz - Anders 3:1, Aschemann - Redmann 3:1, Fichtner - Frey 3:2, Weiß - Blank 3:2.

TTC Berkum - RSV Braunschweig II 8:8 (35:32). Vorm Spiel wäre TTC-Kapitän Sascha Henke mit einem Remis zufrieden gewesen. „Doch mit dieser Aufstellung der Braunschweiger ist ein Punkt zu wenig. Es hat schließlich keiner der ersten Vier mitgespielt“, ärgerte sich Henke über das unnötige Remis. Zumal: Die Berkumer führten bereits mit 8:4 nachdem Benjamin Weiß wie schon im Hinspiel Jens Trappe nach 0:2-Satzrückstand noch eingefangen hatte. „Aufgrund des Hinspiels hatte Benni sicherlich einen psychologischen Vorteil, er wusste, dass er das noch drehen kann. Er hat seinem Gegner dann mehr auf die Vorhand gespielt, da war er anfälliger“, stellte Teamkollege Henke erfreut fest, der mit zwei Einzelsiegen erfolgreichster Berkumer war. Als Fabian Spatz sich für sein zweites Einzel warmspielte, scherzte er noch: „Auf ein Schlussdoppel hätte ich ja irgendwie noch Bock.“ Dass es tatsächlich soweit kommen sollte, damit hatte wohl auch er nicht gerechnet. Doch erst vergab er eine 2:1-Satzführung gegen RSV-Ersatzmann Alexander Wiedmann und dann avancierte auch noch Jens Aschemann zum Pechvogel, versiebte er doch Satzbälle in Serie und sogar zwei Matchbälle gegen Roman Maul. „Im ersten Satz hat Jens ein 10:6 nicht durchgebracht, im zweiten ein 10:7 und im fünften Satz hat er auch schon 10:8 geführt, da war er ziemlich gefrustet“, schilderte Kapitän Henke.

Spiele: Benjamin Weiß/Fabian Spatz - Jens Trappe/Roman Maul 3:0, Jan Fichtner/Marvin Krause - Kai Lu/Marius Lück 3:1, Sascha Henke/Jens Aschemann - Marco Heinrich/Alexander Wiedmann 2:3, Fichtner - Trappe 2:3, Weiß - Lu 1:3, Henke - Heinrich 3:1, Krause - Lück 1:3, Spatz - Maul 3:2, Aschemann - Wiedmann 3:1, Fichtner - Lu 3:1, Weiß - Trappe 3:2, Henke - Lück 3:0, Krause - Heinrich 0:3, Spatz - Wiedmann 2:3, Aschemann - Maul 2:3, Weiß/Spatz - Lu/Lück 1:3.

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