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Sport Regional Berkum fällt auf die Materialspieler nicht rein
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16:00 01.11.2016
Nervenstark: Benjamin Weiß drehte gegen den RSV II zweimal hohe Rückstände. Quelle: Ralf Büchler

„Er scherzte danach: Jetzt habe er ein Spiel in der Bezirksoberliga gewonnen, jetzt könne er seine Karriere eigentlich beenden“, verriet Berkums Kapitän Sascha Henke, der mit seinem Team zuvor auch die packende Partie beim RSV Braunschweig II mit 9:5 gewonnen hatte.

RSV Braunschweig II - TTC Berkum 5:9 (28:33). Nervenstark, nervenstärker, Berkum: Der TTC kämpfte gleich fünf Fünfsatz-Krimis ins Ziel. „Wir haben mehr knappe Dinger gewonnen - das war entscheidend“, freute sich Berkums Kapitän Sascha Henke. Gleich zweimal cool trotz Satzrückständen blieb Benjamin Weiß. Gegen Jens Trappe drehte der TTC-Aufholjäger sogar einen 0:2-Rückstand und ahnte danach: „Mein Gegner wird vermutlich nicht schlafen können.“ Gleich zwei Matchbälle wehrte Weiß im zweiten Einzel ab und gewann in der Verlängerung des fünften Satzes 15:13 gegen Marius Lück.

Ebenfalls einen Matchball wehrte Jens Aschemann bei seinem 3:2-Zittersieg gegen Marco Heinrich ab. „Asche hat das Spiel regelrecht durchgelogen, er haderte mit seiner Rückhand“, schilderte Teamkollege Henke.

Für die größte Überraschung sorgte Youngster Tim Szendzielorz. Berkums Ersatz kämpfte den routinierten Oliver Focke mit 3:2 nieder. „In den ersten Sätzen hat Tim noch zu viel Respekt gehabt, doch danach hat er vor allem mit seiner Vorhand stark gepunktet“, lobte Kapitän Henke.

Um 23.15 Uhr war der Arbeitssieg perfekt und die Berkumer glücklich. Denn: „An einem Wochentag beim RSV zu spielen, ist immer unangenehm. Die Halle war wieder brechend voll vom Trainingsbetrieb“, erläuterte Henke.

Spiele: Axel Meyer/Jens Trappe - Fabian Spatz/Tim Szendzielorz 3:1, Kai Lu/Marco Heinrich - Sascha Henke/Jan Fichtner 1:3, Marius Lück/Oliver Focke - Benjamin Weiß/Jens Aschemann 1:3, Meyer - Fichtner 3:0, Lu - Henke 3:2, Trappe - Weiß 2:3, Lück - Spatz 2:3, Focke - Szendzielorz 2:3, Heinrich - Aschemann 2:3, Meyer - Henke 3:1, Lu - Fichtner 0:3, Trappe - Spatz 3:2, Lück - Weiß 2:3, Focke - Aschemann 1:3.

TTC Berkum - ESV Wolfenbüttel 9:3 (28:18). Als die Berkumer beim Einspielen entdeckten, dass der ESV gleich zwei Noppen- und zwei Anti-Topspin-Belag-Spieler aufbot, wuchs die Sorge. „Wir sind mit keinen großen Erwartungen ins Spiel gegangen, zumal wir mit doppeltem Ersatz antreten mussten“, verriet Kapitän Sascha Henke. Doch dann trumpfte der TTC auf. Fabian Spatz und Jugend-Kreismeister Lasse Bläsig überraschten nach 0:2-Satzrückstand noch Wolfenbüttels Spitzendoppel. Sascha Henke und Jan Fichtner räumten im oberen Paarkreuz alle vier Punkte ab. Und Routinier Christian Dröse aus Berkums Bezirksklassen-Reserve dominierte Wolfenbüttels Nummer sechs. „Wenn Christian gegen eine lange Noppe spielen muss, kann man ihn auch nachts wecken. Das war ein Geschenk für ihn“, stellte TTC-Kapitän Henke erfreut fest.

Spiele: Sascha Henke/Jan Fichtner - Matthias Gärtner/Klaus Waldhofer 3:0, Fabian Spatz/Lasse Bläsig - Sebastian Möhrig/Michael Zieba 3:2, Benjamin Weiß/Christian Dröse - Artur Wolff/Steffen Fischer-Samtlebe 0:3, Henke - Gärtner 3:2, Fichtner - Möhrig 3:2, Spatz - Wolff 3:1, Weiß - Waldhofer 0:3, Dröse - Zieba 3:1, Bläsig - Samtlebe-Fischer 1:3, Henke - Möhrig 3:0, Fichtner - Gärtner 3:1, Spatz - Waldhofer 3:0.

Grone. „Ein Spielelement in der Handlungskette aus Annahme, Zuspiel, Angriff, Block oder Feldverteidigung schwächelte immer“, stellte VSG-Trainer Ulrich Herrmann fest. Deshalb war er mit dem Punktgewinn seiner Verbandsliga-Volleyballerinnen in Grone zufrieden.

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