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Sport Regional Beide Teams setzen auf ihre Abwehr
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16:00 08.12.2017
Hiergeblieben! SGer Tobias Schulze unterbindet den Lafferder Angriff. Die Abwehr steht bei beiden Teams Samstag im Focus. Quelle: Massel
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GroSS Lafferde

Es ist das Spiel der Spiele in der Landesliga und womöglich vorentscheidend für den Aufstieg. Die Rede ist von den bisher ungeschlagenen Handballern aus Groß Lafferde und Zweidorf/Bortfeld, die sich Sonnabend in der Sporthalle am Lafferder Busch gegenüberstehen.

MTV Groß Lafferde – SG Zweidorf/Bortfeld (Sonnabend, 18.30 Uhr). Für MTV-Abteilungsleiter Steffen Slabon werden die besten Plätze der 400 Zuschauer fassenden Lafferder Sporthalle am Sonnabend schnell vergeben sein. „Ich denke, die Hütte wird voll werden.“ Trotz aller Bedeutung – als vorentscheidend sieht er das Gipfeltreffen nicht. „Doch ein Sieg würde uns natürlich gut passen. Dann hätten wir drei Punkte Vorsprung, könnten ohne Druck im nächsten Spitzenspiel am 14. Januar beim Tabellenvierten Spanbeck auflaufen.“

Für die jetzige Aufgabe sieht Slabon seine Mannschaft dank des Heimvorteils leicht favorisiert. Einstellen müsse man sich auf heftigste Gegenwehr. „Die Zweidorf/Bortfelder spielen aggressiv in der Abwehr. Davon dürfen wir uns nicht beeindrucken lassen, wir müssen gegenhalten. Ein Plus der SG ist zudem, dass die Mannschaft variabel ist, hinten verschiedene Formationen spielen kann.“

Bange ist Slabon jedoch nicht. „Wir sind in der Abwehr auch stark. Wiederholen wir die Defensiv-Leistung vom zurückliegenden Derbysieg gegen Edemissen wird es für Zweidorf/Bortfeld schwer, gegen uns Tore zu werfen.“

Für SG-Chef Sigurt Grobe ist klar, dass es auf die Defensive am Sonnabend besonders ankommen wird. „Es wird von großer Bedeutung sein, welche Mannschaft es zuerst schafft, eine kompakte Abwehr zu stellen“, sagt er. Gerade im Duell zweier gleichwertiger Mannschaften entscheiden immer die bessere Abwehr und die Torhüter.

Die SG hat die bisher stärkste Abwehr der Liga und den Vorteil, dass sie gleich drei starke Keeper hat. Wer den Zuschlag von Trainer Michael Nechanitzky bekommt, wird sich erst kurzfristig entscheiden. Die Nummer 1 auf dem Trikot hat zwar Phillipp Riehl, ob er anfangen darf, weiß aber nur der SG-Coach. Und der hat mit Marco Lehne und Jan Pursche zwei weitere starke Keeper.

Gerade gegen eine so wurfstarke Mannschaft wie die Lafferder kann es nicht schädlich sein, drei unterschiedliche Torhüter-Typen zu besitzen. So können die gegnerischen Angreifer immer wieder vor neue Aufgaben gestellt werden.

Die SG-Herren wissen aber, dass sie nur mit einer Glanzleistung eine Chance in Groß Lafferde haben. Sie sind allerdings selbstbewusst genug, um an den Sieg im Nachbarschaftsduell zu glauben. Wenn das Gesetz der Serie greift, wäre ein Sieg der Gäste wieder dran, nachdem die Nechanitzky-Riege in der vergangenen Saison in Groß Lafferde verloren hat. Der Übungsleiter kann seine stärkste Mannschaft auf das Feld schicken.

Von Hartmut Butt

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