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Bei der S-Kür darf sogar das Publikum wählen

Top-Pferdesport in Woltorf Bei der S-Kür darf sogar das Publikum wählen

200 Reiter und 300 Pferde werden erwartet: Am Freitag startet die sechste Auflage der beliebten Woltorfer Dressurtage. Höhepunkte auf der Reitanlage von Johannes Lieberg sind die S-Kür mit Zuschauerwahl in der Abendsonne am Samstag (18 Uhr) sowie der Grand Prix Spezial am Sonntag (14.30 Uhr).

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Diesmal soll das Wetter besser werden: Bei Nieselregen trat Lokalmatadorin Sarah Lauenstein-Bosse im vergangenen Jahr in der S-Kür an.

Quelle: Ralf Büchler

Woltorf. Gemütlich am Prosecco in der Abendsonne nippen und dabei Top-Pferdesport bewundern – bei den Woltorfer Dressurtagen ist das wieder möglich. Am morgigen Freitag startet die sechste Auflage. 200 Reiter und 300 Pferde werden zu dem beliebten Turnier auf der Reitstall-Anlage des Pferdewirtschaftsmeisters und einstigen Berufsreiters Johannes Lieberg erwartet. Höhepunkte sind die S-Kür in der Abendsonne am Samstag (18 Uhr) sowie der Grand Prix Spezial am Sonntag (14.30 Uhr). „Um Dressur-Sport auf diesem Niveau woanders zu sehen, müsste man schon ein paar hundert Kilometer weit fahren. Bei uns werden Aufgaben geritten, die auch bei Olympischen Spielen geritten werden“, sagt Turnier-Chef Lieberg.

Beim starken Trab zum Michael-Jackson-Hit „Beat it“ ließ Siegerpferd „Rubin Dark“ die Beine fliegen. Svenja Bachmann vom Reitverein Calenberger Land gewann im Vorjahr den S-Kür-Schmankerl. „Die Musik-Auswahl war ein echter Verstärker für die Kür“, schwärmte Turnier-Chef Lieberg damals und ist überzeugt davon, dass es auch in diesem Jahr wieder starke Auftritte geben wird. Das Besondere: Damit die Reitsport-Fans auch wissen, worauf es bei der S-Kür ankommt, erläutert der Experte im Dressur-Viereck am Mikrofon kurz vorm ersten Starter für die Zuschauer die Aufgabe und verrät, worauf die Richter achten. Dieses Wissen können die Zuschauer dann gleich nutzen. Denn: Sie dürfen ihren Publikumsliebling wählen.

Die familiäre Atmosphäre kommt an. Auf Bänken und Stühlen direkt am Dressur-Viereck können die Zuschauer die Auftritte der Reiter verfolgen. Klein, aber fein: Das ist das Motto der Woltorfer Dressurtage, die seit 2012 auf der Anlage an der Vechelder Straße ausgerichtet werden. Helfer und ein Team vom Woltorfer Landkrug bieten Essen und Getränke an. Der Eintritt ist kostenlos, auch zur sportlich anspruchsvollsten Prüfung, dem Grand-Prix-Spezial am Sonntag. Zu den Favoriten zählen auch Stammgäste wie Philipp Hess (RV Hof Bettenrode), Klaus Schrader (RG Schillerslage) oder Esther Maruhn (RV Kirchwalsede). „Gerade Esther ist im Augenblick sehr gut unterwegs“, sagt Turnier-Chef Lieberg.

Übrigens: Angesichts der starken Regenfälle der vergangenen Wochen mag man es kaum glauben, aber damit es nicht zu sehr staubt und die Pferde guten Halt im Sandboden des Dressur-Vierecks haben, werden die Plätze regelmäßig vor und während der Veranstaltung gewässert. „Wir haben ein Wasserfass, das 10000 Liter fasst. Pro Tag fahren wir damit mindestens zweimal über die Anlage“, erläutert Lieberg. Auf Regen kann er während der Dressurtage trotzdem getrost verzichten!

Weitere Infos im Internet unter www.johannes-lieberg.de

Die Zeiteinteilung

Freitag, 4. August

14 bis circa 18 Uhr:

Dressurprüfungen A bis L

Samstag, 5. August:

14.30 Uhr: St. Georg Special

15 Uhr Grand Prix de Dressage

18 Uhr: S-Kür mit Zuschauerpreis

Sonntag, 6. August:

14.30 Uhr: Grand Prix Special

15.45 Uhr: Große Siegerehrung der Championatsteilnehmer des Vereins Sportreiter Peiner Land

16.30 Uhr: Kurz-Grand-Prix

Von Christian Meyer

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