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Beach-Volleyball: VG Ilsede will ins Guinnessbuch hechten

Anmeldung für Weltrekord Beach-Volleyball: VG Ilsede will ins Guinnessbuch hechten

Eine 340-Kilo-Frikadelle und 94 Menschen in einer Seifenblase mit sieben Metern Durchmesser haben es bereits ins Guinnessbuch der Rekorde geschafft. Anfang Juni soll eine Bestmarke aus dem Peiner Land folgen. Die VG Ilsede will den Weltrekord im Dauer-Beachvolleyball aufstellen.

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Sport auf 850 Tonnen Sand: Auf der vor zehn Jahren eröffneten Beachvolleyball-Anlage in Ilsede wird ein Weltrekord anvisiert.

Quelle: kn

Gut, dass die Beachvolleyball-Anlage in Groß Ilsede Flutlicht hat. Denn wenn die VG mit Hilfe von rund 450 Volleyballern aus ganz Deutschland im Juni den Weltrekord im Dauer-Beachvolleyball knacken will, müssen die Spieler auch morgens um 3 Uhr baggern und pritschen. 100 Stunden nonstop Beachvolleyball sind vom 1. bis zum 5. Juni anvisiert.

Die VG feiert in diesem Jahr ein Jubiläum. „Unsere vereinseigene Beachanlage besteht seit zehn Jahren. Daraus wollten wir etwas Besonderes machen“, erklärt Stefan Drews von der VG Ilsede, der zusammen mit Jürgen Basedow-Clark den Weltrekord-Versuch plant.

Die derzeitige Bestmarke hält übrigens ebenfalls ein Peiner Klub. Grün-Weiß Vallstedt hechtete im August 2009 zum 48-Stunden-Rekord. Die Ilseder wollen mehr als verdoppeln. „Wenn wir es schon ins Guinnessbuch der Rekorde schaffen, dann wollen wir gerne auch eine Weile drin bleiben“, betont Drews.

Sauer seien die Vallstedter übrigens nicht, wenn ihre Bestmarke getoppt würde. „Ganz im Gegenteil. GW-Abteilungsleiter Wilfried Weißer hat uns sogar seine Hilfe bei der Planung angeboten“, freut sich Drews und verspricht eine Bratwurst als Dankeschön.

Rund 228 Doppel-Teams werden benötigt, damit das Ziel erreicht werden kann. Der Weltrekord-Versuch ist in fünf Turniere unterteilt, an denen Bundesliga-Spieler aber auch Hobby-Volleyballer teilnehmen können. Dabei soll ein Weltrekord-Feld auf der Anlage ständig bespielt sein. Drews hofft auch auf zahlreiche Anmeldungen aus dem Peiner Land, auch von Volleyballern, die bisher noch nicht im Sand aufgeschlagen haben. „Sie können bei uns die Sucht spüren, im Sand Volleyball zu spielen. Es gibt viel mehr Ballkontakte als in der Halle und die Atmosphäre untereinander ist gigantisch“, schwärmt er.

Zahlreiche Zuschauer sollen die Spieler mit viel Stimmung zum Rekord treiben. Dass das klappt, da ist sich Drews sicher: „Wir haben schließlich zeitgleich Volksfest in Groß Ilsede.“

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