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Barbecke schließt die Schießbude

Spiel des Tages Barbecke schließt die Schießbude

Von wegen unmöglich – Die „Mission Impossible“ in Sachen Klassenerhalt könnte für den Fußball-Kreisligisten FC Germania Barbecke doch noch ein gutes Ende finden. Durch drei Siege in Serie fand die Elf von Trainer Mathias Stanik den Anschluss an das rettenden Ufer. Gegen Blau-Weiß Schmedenstedt steht am Sonntag ein echtes Abstiegsduell an. Die Blau-Weißen haben sich nach dem Sieg gegen den VfB Peine II in eine gute Ausgangsposition geschossen.

FC Germania Barbecke – BW Schmedenstedt. Nur drei Punkte trennen die Germanen noch von Platz 14, der zum Klassenerhalt reicht. Dort rangiert derzeit der VfB Peine II. Barbeckes Trainer Mathias Stanik verweist allerdings auf einen Nachteil, der fast so schlimm wiegt wie ein weiterer Minuspunkt – das miserable Torverhältnis.

„Das ist ein Hypothek aus der Hinrunde, die sich nicht mehr wettmachen lässt“, sagt der Coach. 77 Gegentore kassierte der FC bereits, nur Gleidingen musste das runde Leder zwei Mal mehr aus dem eigenen Netz holen.

Dass die Barbecker überhaupt noch einmal so nah ans rettende Ufer gekommen sind, ist erstaunlich. Doch Stanik, der die Truppe Ende des vergangenen Jahres übernahm, brachte neuen Schwung ins Team. „Wenn ich bei Null angefangen hätte, dann stünden wir jetzt im Mittelfeld“, glaubt der Germanen-Trainer und verweist auf das Potenzial, das er in der Mannschaft entdeckte.

„Wir haben gezeigt, dass wir mit allen Teams mithalten können. In der Hinrunde waren wir einfach nur schlechter organisiert, sowohl neben, als auch auf dem Platz“, meint Stanik.

Am vergangenen Sonntag setzte es gegen Wedtlenstedt nach drei Siegen in Folge eine Niederlage. Dennoch bleibt Stanik optimistisch: „Wir werden versuchen, den Schalter wieder umzulegen. Wenn uns das gelingt, dann haben wir gute Chancen, Schmedenstedt zu schlagen.“ Ausgerechnet in diesem so wichtigen Duell ist der Einsatz einiger Leistungsträger fraglich. Maik Geldmacher, Sven Kreykenbohm und Ali Bilir sind angeschlagen.

Vier Stammspieler weg

Angeschlagen waren auch die Blau-Weißen, nachdem die Leistungsträger Bülent Karahan, Danny Baumgart, Benjamin Hohndorf und René Schacht den Klub in der Winterpause verließen. Doch die Schmedenstedter meldeten sich Donnerstag eindrucksvoll mit einem Sieg im Kellerduell gegen den VfB Peine II zurück.

Torjäger und Routinier Daniel Wolff traf doppelt und ließ sein Team vorerst aufatmen. „Zurücklehnen dürfen wir uns jetzt nicht“, warnt Spielertrainer Ekrem Kocak seine Mannen, mit denen er zufrieden war. „Sie haben gezeigt, dass sie wissen, worum es geht.“

Konzentriert und mit dem gleichen Siegeswillen möchte Kocak seine Mannschaft auch gegen Barbecke sehen. „Wir warten nicht ab, wir wollen gewinnen“, stellt der Trainer klar, der die Gastgeber allerdings eher in der Siegpflicht sieht. „Wir sind nicht so unter Druck wie Barbecke, und der Sieg gegen den VfB dürfte uns ein wenig beflügeln“, mutmaßt der Mittelfeldakteur optimistisch.

Gewinnt Barbecke, wird es ein spannender Dreikampf gegen den Abstieg zwischen Schmedenstedt, VfB Peine II und der Germania.

Marian Naase

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