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Sport Regional Aufstiegs-Chilli nach Woltorfs Kraftakt
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14:01 31.05.2018
Furiose Saison: Der VfL Woltorf gewann die Relegation zur Bezirksliga. Das Mannschaftsfoto zeigt (von links) Holger Vahldiek, Philip Tunger, Hendrik Künnemann, Frank Matthies, Christian Samborski, Jan Hoppenworth und Joachim Neumann. Quelle: Verein
Woltorf

Der Kraftakt ihres Tischtennis-Marathons hat sich gelohnt: Bezirksklassen-Vize VfL Woltorf hat nach dem Aufstieg aus der Kreisliga den direkten Durchmarsch in die Bezirksliga geschafft. Das Team um Spitzenspieler Holger Vahldiek triumphierte abends bei der Aufstiegsrelegation in Braunschweig nachdem es zuvor mittags die Kreispokal-Endrunde gewonnen hatte. „Wir waren glücklich, aber auch ganz schön fertig. Manche haben acht Einzel und fünf Doppel an dem Tag absolviert“, sagte VfL-Kapitän Frank Matthies.

Für die einstige Fahrstuhl-Mannschaft ging es seit zwei Spielzeiten nur noch aufwärts. Und das hat entscheidend mit drei Neuzugängen zu tun. Nach mehr als zehn Jahren Pause gab Jan Hoppenworth im Winter 2016 sein Comeback bei den Woltorfern. Als Schüler zählte er zu den größten Talenten Niedersachsens, gewann mit dem späteren Profi und Nationalspieler Lars Hielscher die Norddeutsche Meisterschaft im Doppel. Als er beruflich nach Spanien ging, hörte der gebürtige Woltorfer auf – nach seiner Rückkehr konnten ihn die Woltorfer vom Comeback überzeugen. „Den ersten Satz im Training konnte ich noch gewinnen, in allen 25 danach ging nichts mehr. Jan war gleich wieder erstaunlich gut“, stellte VfL-Kapitän Frank Matthies erfreut fest.

Nach dem Aufstieg in die Bezirksklasse verstärkte zudem der Ex-Lafferder Bezirksoberliga-Spieler Christian Samborski den VfL. Der Offensivspieler lebt in Woltorf. „Er hat von uns allen sogar den kürzesten Weg zur Halle. Wir haben ihn gefühlt zehn Jahre lang gefragt, ob er zu uns wechseln will“, verriet Matthies. Die Hartnäckigkeit zahlte sich aus.

Und gegen Ende der Spielzeit folgte der nächste Glücksfall für den VfL. Der frühere Meerdorfer Spitzenspieler Joachim Neumann beendete seine Pause und schloss sich den Woltorfern an. Ausgerechnet im direkten Duell um die Vizemeisterschaft gegen den TSV Meerdorf gab der Noppenspieler sein VfL-Debüt, die Woltorfer gewannen 9:4 und machten das Relegations-Ticket klar. „Wir haben die Meerdorfer allerdings vorher gefragt, ob sie etwas gegen einen Einsatz von Joachim haben. Sonst hätten wir das nicht gemacht“, stellte VfL-Kapitän Matthies klar.

Mit 14 Siegen, einem Remis und drei Niederlagen wurden die Woltorfer direkt nach dem Kreisliga-Aufstieg Bezirksklassen-Vizemeister hinter dem TTC Berkum II. „Dass wir oben mitspielen können, hatte ich uns schon zugetraut, aber dass wir gleich den Durchmarsch schaffen, damit hatte ich nicht gerechnet. Aber wir waren in jedem Paarkreuz ausgeglichen stark besetzt. Doch wenn irgendeiner unserer Neuzugänge nicht gekommen wäre, wäre dieser Erfolg schwer zu machen gewesen“, betonte Matthies, der in der Relegation zum Auftakt gegen den TSV Watenbüttel gleich einen Krimi erlebte.

TSV Watenbüttel – VfL Woltorf 7:9 (28:33). Der Braunschweiger Bezirksklassen-Vizemeister machte es den Woltorfern nicht nur mit seiner Youngster-Riege mit drei Talenten aus der Jungen-Niedersachsenliga schwer. „Die Watenbütteler hatten auch viele Fans dabei“, merkte VfL-Kapitän Frank Matthies an. TSV-Toptalent Pawel Jerominek knackte sogar den erfahrenen Holger Vahldiek, der die drittbeste Bezirksklassen-Bilanz erspielt hatte. Aber: „Unsere Stärke waren die Doppel – das war der Schlüssel zum Erfolg“, verwies Matthies auf die 3:1-Bilanz. Im Schlussdoppel glänzten Holger Vahldiek und Christian Samborski mit einer 3:0-Gala. „Sie waren richtig nervenstark“, freute sich Matthies.

Spiele: Pawel Jerominek/Jasper Dietrich – Joachim Neumann/Jan Hoppenworth 3:2, Andreas Post, Jörn Pendzialek – Holger Vahldiek/Christian Samborski 2:3, Thies Dietrich/Ferdinand Kremling – Hendrik Künnemann/Philip Tunger 1:3, Jerominek – Neumann 3:1, Post – Vahldiek 1:3, Dietrich – Künnemann 0:3, Pendzialek – Samborski 3:0, T. Dietrich – Tunger 0:3, Kremling – Hoppenworth 3:2, Jerominek – Vahldiek 3:1, Post – Neumann 2:3, J. Dietrich – Samborski 1:3, Pendzialek – Künnemann 3:0, T. Dietrich – Hoppenworth 0:3, Kremling – Tunger 3:0, Jerominek/Dietrich – Vahldiek/Samborski 0:3.

VfL Woltorf – TTC Grün-Gelb Braunschweig 9:5 (30:23). Diesmal lagen die Woltorfer nach den Doppeln zwar 1:2 zurück, doch dafür trumpften sie im Einzel auf. Joachim Neumann, Christian Samborski und Jan Hoppenworth blieben ungeschlagen und ernteten mit ihrem Team danach sogar ein Lob des geschlagenen Bezirksliga-Absteigers angesichts der Doppel-Belastung mit dem vorherigen Pokal-Einsatz. „Zusätzliche Spiele in den Knochen, aber auch eine Extra-Portion Motivation für die Jungs in Rot – Respekt.“ Der VfL beendete damit eine Grün-Gelb-Ära: Nach 25 Jahren darf das Team erstmals nur noch Bezirksklasse spielen. Für den VfL dagegen gab es um Mitternacht noch Aufstiegs-Chilli bei Holger Vahldiek.

Spiele: Holger Vahldiek/Christian Samborski – Klaus Richter/Matthieu Esch 3:1, Joachim Neumann/Jan Hoppenworth – Mathias Wolff/Yasim Hasan 1:3, Hendrik Künnemann/Philip Tunger – Olaf Klunter/Jürgen Willrich 0:3, Vahldiek – Richter 3:1, Neumann – Wolff 3:1, Samborski – Hasan 3:0, Künnemann – Esch 3:0, Hoppenworth – Willrich 3:2, Tunger – Klunter 1:3, Vahldiek – Wolff 1:3, Neumann – Richter 3:2, Samborski – Esch 3:1, Künnemann – Hasan 0:3, Hoppenworth – Klunter 3:0.

Von Christian Meyer

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