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Sport Regional Aufholjagd geglückt: Lea Hirschbach rettet Münstedt das 7:7
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19:00 27.11.2018
Lea Hirschbach drehte im Schluss-Einzel einen 0:2-Satzrückstand noch in einen 3:2-Sieg und rettete Münstedt damit das Remis. Quelle: Massel
Münstedt

Die Ex-Kreisliga-Spielerin gewann ach 0:2-Satzrückstand noch gegen Watenbüttels Nummer zwei.

TSV MünstedtTSV Watenbüttel III 7:7 (26:28). „Das war eine echte Zitterpartie“, resümierte Münstedts Kapitänin Stefanie Pohl. Nach einer 3:1-Führung waren die Münstedterinnen zuversichtlich, den geplanten Heimsieg gegen das Schlusslicht einzufahren, um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu holen. Doch Watenbüttel drehte den Rückstand in eine 7:4-Führung und stand dicht vorm ersten Saisonsieg. Dass der aber nicht gelang, daran hatte Münstedts Neuzugang Lea Hirschbach großen Anteil. Zwei Einzelsiege holte die Linkshänderin, die zuvor in der Kreisliga für die SG Solschen aufgeschlagen hatte. In einem spannenden Spiel bezwang sie zunächst Susanne Reuber mit 3:2 und rettete dem TSV mit ihrem Überraschungssieg im Schlusseinzel gegen Laura Segor noch den Punkt. Die ersten beiden Sätze hatte Hirschbach gegen Watenbüttels Nummer zwei sogar noch verloren. „Doch dann hatte sie die Spielweise ihrer Gegnerin heraus. Lea gelang es, Segors raffinierte und abwechslungsreiche Aufschläge fast fehlerfrei anzunehmen, und sie überzeugte mit vielen tollen Topspinschlägen mit ihrer Linkshändervorhand“, lobte Teamkollegin Pohl. Hirschbach drehte die Partie noch zu einem 3:2-Sieg. „Lea ist in der Landesliga angekommen“, stellte Stefanie Pohl erfreut fest.

Für Münstedt hatten zudem Martina Schlue und Stefanie Pohl im Doppel sowie Femia Mesecke (2) und Martina Schlue (2) im Einzel gepunktet. Die Partie war übrigens nicht nur ein Kellerduell sondern auch ein Linkshänder-Duell: Jedes Team trat im Einzel mit drei Linkshänderinnen an.

Der erhoffte Befreiungsschlag blieb für Münstedt aus. „Es bleibt spannend, denn auch die nächsten Gegner sind nicht ohne“, sagt TSV-Kapitänin Stefanie Pohl. Am Sonntag, 2. Dezember, erwartet Münstedt den SV Sandkamp, zum Hinrunden-Abschluss kommt Torpedo Göttingen II am 9. Dezember. Beide Teams sind ebenfalls noch abstiegsgefährdet und stehen wie Münstedt unter Zugzwang.

Spiele: Femia Mesecke/Sigrun Stark – Aleksandra Jerominek/Yvonne Reichardt 0:3, Martina Schlue/Stefanie PohlLaura Segor/Susanne Reuber 3:1, Mesecke – Segor 3:0, Schlue – Jerominek 3:1, PohlReuber 2:3, HirschbachReichardt 0:3, Mesecke – Jerominek 1:3, SchlueSegor 1:3, PohlReichardt 1:3, HirschbachReuber 3:2, Pohl – Jerominek 0:3, Mesecke – Reichardt 3:0, SchlueReuber 3:1, HirschbachSegor 3:2.

Von Christian Meyer

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