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Sport Regional Auch ohne Kropp: Teutonia will in die Endrunde
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18:00 29.12.2017
Der Vorjahresdritte aus Groß Lafferde (rechts Christopher Wedde) möchte erneut in die Finalrunde einziehen. Quelle: Isabell Massel
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Peine

Das Jahr 2017 mit dem Finaleinzug bei der Hallenfußball-Kreismeisterschaft abschließen: Das hat sich Bezirksligist Teutonia Groß Lafferde für die zweite Vorrunden-Gruppe am Samstag in der Peiner Silberkamphalle vorgenommen. Einen Selbstgänger indes erwartet der Coach nicht. „Denn diese Gruppe ist die ausgeglichenste und schwierigste von allen“, betont Ulrich Kropp.

Gleichwohl möchte er wie schon vor einem Jahr weiterkommen. „Gelingt uns das, wäre dies die Krönung eines sehr erfolgreichen Jahres. Denn wir sind Meister geworden und haben uns in der Bezirksliga ein gutes Punktekonto erarbeitet.“ In der Tat, die Lafferder haben nach ihrem Aufstieg die anderen Peiner Teams in der Staffel 2 hinter sich gelassen und sind somit derzeit hinter dem SV Lengede die Nummer 2 im Fußball-Kreis Peine – und vor zwölf Monaten sicherten sie sich beim PAZ-Cup Rang drei.

Trotzdem sei sein Team heute keineswegs der Topfavorit, sagt Kropp. „Die Vöhrumer und die Oberger sind stark und haben etliche gute Fußballer in ihren Reihen.“ Zudem könne auch noch der TSV Eixe zum Stolperstein werden. „Ein sehr unbequemer Gegner, der die Zweikämpfe annimmt und sich in jeden Ball reinwirft“, warnt Kropp, dessen Team gleich zum Auftakt auf die Eixer trifft. „Das wird eine richtig harte Nuss“, erklärt Kropp, der aufgrund eines Kurzurlaubs jedoch nicht in der Halle ist und von seinem Co Marco Schwalenberg vertreten wird – was Kropp von seiner Mannschaft erwartet, hat er ihr jedoch schon vor wenigen Tagen mitgeteilt.

Ob sie die Vorgaben auch umsetzt, erfährt der Teutonen-Coach zeitnah, wird er doch ständig auf dem Laufenden gehalten. „Ich bin sozusagen live dabei“, sagt Kropp, der zwar liebend gern in die Endrunde einziehen möchte, aber nicht um jeden Preis. „Am wichtigsten ist, dass wir uns als gute Mannschaft präsentieren, kein Theater machen, nicht lamentieren und uns fair verhalten“, fordert Kropp, der keinen seiner Spieler extra motivieren muss. „Alle brennen und wollen unbedingt spielen.“

Auch bei den Eixern ist das der Fall. „Alle bei uns sind heiß auf den PAZ-Cup“, konstatiert TSV-Routinier Ralf Lüders. Vor allem auf eine Partie freut sich sein Team besonders – auf das gegen den Ortsnachbarn und Kreisliga-Spitzenreiter aus Vöhrum, der seit Sommer vom ehemaligen Eixer Coach Nils Könnecker trainiert wird. „Gegen den alten Trainer zu spielen, ist ein echtes Highlight – und selbstverständlich wollen wir dieses Duell auch gewinnen“, sagt der 48-Jährige, der dabei unter anderem auch auf lautstarke Unterstützung setzt. „Ich hoffe, dass unsere Fans wieder richtig Alarm machen. Aber noch besser als ein Sieg gegen Vöhrum wäre es, wenn wir weiterkommen.“

Gelingt dies, ist das eine Premiere, „da wir noch nie in der Endrunde waren“. Die Chancen dazu seien durchaus vorhanden, sagt Lüders. „Lafferde ist zwar favorisiert, aber letztlich ist die Gruppe so ausgeglichen, so dass für alle alles möglich ist.“

Ähnlich sieht es auch Vöhrums Kapitän. „Hinter Lafferde ist alles möglich“, erläutert Martin Ritter. Genau diese Konstellation mache diese Gruppe so attraktiv – aber auch so gefährlich. „Denn wenn jeder jeden schlagen kann, heißt das auch, dass man gegen jeden verlieren kann.“

Trotzdem ist es das Ziel der Vöhrumer, zumindest Platz zwei zu belegen. „Das Weiterkommen wäre nach der guten Vorrunde, die wir draußen gespielt haben, die Kirsche oben drauf“, erklärt Ritter, der insbesondere vor den Obergern Respekt hat. „Die haben eine starke Truppe zusammen.“ Und ein Spiel werde ohnehin ganz schwer. „Das gegen Eixe. Da wird die Halle ein wenig beben – es wird schon ein bisschen Endrundenfeeling geben“, prognostiziert Martin Ritter.

Gruppe 2

Teutonia Groß Lafferde

Arminia Vöhrum

Fortuna Oberg

TSV Eixe

TSV Sonnenberg

TSV Edemissen

Von Peter Konrad

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