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Angaben-Dilemma nervt Stederdorf

Volleyball-Bezirksliga der Männer Angaben-Dilemma nervt Stederdorf

Einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf verpasst haben die Bezirksliga-Volleyballer des MTV Stederdorf. „Sonntagsspiele liegen uns offenbar nicht. Jetzt müssen wir wahrscheinlich in die Relegation gehen“, sagte MTV-Trainer Thomas Wieder nach den 1:3-Niederlagen am Heimspieltag gegen Mitkonkurrent Bornum und Neu-Spitzenreiter Schapen.

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Der Angriff sitzt: Stederdorfs Hauke Metz (Mitte, schwarz) schmettert am Schapener Block vorbei.

Quelle: Ralf Büchler

Stederdorf. Zumindest einen Sieg feierten die Oldies der MTV-Zweiten.

MTV Stederdorf - TSV Schapen 1:3 (18:25, 25:23, 23:25, 19:25). Im Hinspiel hatten die abstiegsgefährdeten jungen Wilden des MTV den Titelkandidaten noch mit einem 3:2-Sieg überrascht. „Da haben wir vor allem extrem starke Blocks gezeigt. Schapen wollte sich nicht noch einmal überrumpeln lassen, das hat man gemerkt. Aber wir haben wieder gut mitgehalten“, stellte Stederdorfs Trainer Thomas Wieder fest. Doch ein Aufschlag-Dilemma besiegelte Stederdorfs Niederlage. Elf Angaben verschlug der MTV in Satz vier. „Das kann nicht gutgehen und war extrem ärgerlich. Denn hätten wir nur die Hälfte davon rübergekriegt, wäre der Satz unser gewesen“, meinte Wieder.

MTV Stederdorf - TV Bornum 1:3 (18:25, 19:25, 25:16, 15:25). Im Kellerduell staunten die Stederdorfer über Bornums abgezockten Zuspieler. „Ich würde sagen, wir waren die bessere Mannschaft, haben besser geblockt und angegriffen. Aber was Bornums Zuspieler gezeigt hat, war unglaublich. Der hat uns bestimmt 20 Bälle zu direkten Punkten reingepritscht. Der hat geguckt und die Löcher bei uns gesehen“, bilanzierte MTV-Trainer Thomas Wieder. Überzeugt habe aber auch Stederdorfs Zuspieler Mohsen Moseni. „Er hat seine Angreifer super eingesetzt“, lobte Wieder.

MTV Stederdorf II - MTV Gamsen II 3:0 (25:20, 25:19, 25:21). Stederdorfs Oldies machten mit dem Sieg gegen das Schlusslicht den vorzeitigen Klassenerhalt perfekt.

Doch so deutlich wie das Ergebnis aussieht, sei es nicht gewesen, merkte Stederdorfs Spieler und Abteilungsleiter Achim Gückel an. „Wir waren gegen die mit nur sechs Spielern angereiste Truppe aus Gamsen mitunter ziemlich stark gefordert. Immer wieder legten die Gamsener zwei, drei Punkte vor. Immer wieder musste sich unser Team ziemlich zusammenreißen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Regelmäßig gegen Ende jedes Satzes stimmten dann aber Konzentration und Entschlossenheit. Die Gamsener, die in der Abwehr aufopferungsvoll kämpften, aber viele Fehler produzierten, hatten dann nicht mehr genug entgegenzusetzen“, bilanzierte Gückel.

MTV Stederdorf II - MTV Vorsfelde 0:3 (17:25, 20:25, 23:25). Gegen den Tabellendritten ging den Stederdorfern die Luft aus. „Vorsfelde agierte in Annahme und Feldverteidigung stark und hatte auch im Angriff oft die besseren Szenen. Uns war der Kräfteverschleiß indes anzusehen“, stellte MTV-Spieler Achim Gückel fest.

Es habe an Wucht in der Offensive und an Beweglichkeit in der Abwehr gefehlt. „Hinzu kamen ungewöhnlich viele Aufschlagfehler“, haderte Gückel.

cm/rd

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