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Abbensen siegt dank Kampfkraft

Handball-Regionsliga Abbensen siegt dank Kampfkraft

Eine enge Partie war die Begegnung zwischen TVJ Abbensen und MTV Groß Lafferde II in der Handball-Regionsliga der Männer. Klar war dagegen der Sieg der HSG-Nord-Frauen über Langelsheim.

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Abbensens Marvin Wilke (Nr. 8) beim Torwurf. Drei Treffer erzielte er beim Sieg über den Groß Lafferde II.

Quelle: Isabell Massel

Männer

HSG Nord Edemissen II – SG Zweidorf/Bortfeld III 20:23 (10:11). Nicht so sehr über die Niederlage als vielmehr über zwei Mannschaftskameraden ärgerte sich HSG-Spieler Mark Zerter. Sie fehlten unentschuldigt. Beide Teams lieferten sich über weite Strecken ein Duell auf Augenhöhe. Nach der Halbzeitpause verschliefen die Edemissener jedoch die Anfangsphase, sodass sich die SG auf sechs Tore absetzte. Die HSG kam zwar noch auf zwei Tore heran, konnte das Spiel aber nicht mehr drehen.

HSG: Persing, Hahn (2), Meyer (8), Michaelis (3), Zerter (2), Beyer (2), Löschmann.

TVJ Abbensen – MTV Groß Lafferde II 18:17 (7:9). Von Beginn an entwickelte sich eine kämpferische, aber fair geführte Partie. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei sich der MTV zur Pause leicht absetzte. Nach dem Seitenwechsel nahmen die Gastgeber das Heft in die Hand und erspielten sich eine Führung, die sie bis zum Schluss verteidigten. „Ein Lob an die gesamte Mannschaft, die kämpferisch alles gab“, sagte TVJ-Trainer Jörg Wilpert.

TVJ: Kollmeyer (8), Brüge (4), Wilke (3), Wilpert, Menz, Gieger. MTV: Kanning (3), Raschke (2), Bühn (3), Meinhardt (3), Arlt (3), Lüddecke, Syring (2).

HSV Vechelde-Woltorf – HSG Schladen-Hornburg II 16:23 (8:12). Die bisher sieglose HSV hielt gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer die Niederlage in Grenzen. „Mit der Abwehrleistung bin ich sehr zufrieden, zudem hat Steffen Vogt eine super Partie im Tor gemacht“, lobte HSV-Trainer Thomas Crone. Die Entscheidung im Spiel fiel kurz nach der Halbzeit. Die HSV versuchte, den Vier-Tore-Rückstand aufzuholen und ging deshalb in einen offenen Schlagabtausch. „Leider haben wir im Spiel nach vorn zu häufig den Ball verloren, uns fehlt noch die Sicherheit. Das hat Schladen eiskalt ausgenutzt“, analysierte Crone.
HSV: Steguweit (3), Jenke, Behrens, Karger (6), Opitz (2), Wrozyna (3).

Frauen

HSG Nord Edemissen – HSG Langelsheim/Astfeld 21:8 (9:3). Die Gastgeberinnen ließen ihrem Gegner von Beginn an nicht den Hauch einer Chance. Die gute Deckungsarbeit der HSG Nord zahlte sich aus. Trotz des klaren Sieges sah Edemissens Coach Roland Bufe noch Verbesserungspotenzial: „Im Angriff haben wir wieder zu viel verworfen, und auch im Spielaufbau war nicht alles optimal. Da ist noch Luft nach oben.“

HSG Nord: Glitza (6), Fritzsch (5), Zessack (3), Friedrich (2), Müller (2), Lappe (2), Fonfara.

TSV Bildung Peine – MTV Vienenburg 16:12 (8:8). „Das war wirklich kein schönes Spiel“, betonte TSV-Trainerin Heidi Caspari. Nach einer schwachen Anfangsphase, in der die Gastgeberinnen sogar mit drei Toren hinten lagen, riss der TSV das Ruder noch herum. Caspari: „Wir waren zu Beginn überrascht von der agilen Spielweise des MTV.“ Nach dem Seitenwechsel lief es dann aber besser und die TSV-Abwehr wurde stabiler. In der 40. Minute führte Bildung dann erstmals mit vier Toren und hielt diesen Vorsprung bis zum Ende.
TSV: Wasl (8), Marquering (2), Funke, Bergmann (2), Bührig (3).

HSV Vechelde-Woltorf – HSG Nord Edemissen II 18:21 (7:11). Obwohl die HSV gegen den Aufstiegsfavoriten aus Edemissen auf drei Spielerinnen verzichten musste, hielten sie über weite Strecken gut mit. So entwickelte sich eine bis zuletzt spannende Partie, die das Nordkreisteam – wie HSV-Spielerin Lena Merk meinte – aufgrund ihrer größeren Erfahrung für sich entschied.

HSV: J. Jung (2), V. Jung (4), Müller (3), Hübner, Schulze (2), Attermeyer, Langeheine, Jäger, Merk, Plate, Michalczyk. HSG: Fahlbusch, Krieck, Mucha, Koch (4), Hoppenworth (3), Meyer, Seffer (4), Glawion.

HSG Liebenburg-Salzgitter II – MTV Groß Lafferde 12:16 (5:9). „Gegen die Landesligareserve mussten wir uns die zwei Punkt hart erkämpfen“, sagte MTV-Trainer Sven Jähner. Die Gäste waren mit nur einer Wechselspielerin angetreten und ohne etatmäßige Spielmacherin. „Diese Rolle übernahm Jennifer Genter, die aus einer kämpferisch und läuferisch starken Mannschaft noch herausragte.“ Nach 25 Minuten führten die Groß Lafferderinnen 9:3, nach 45 Minuten stand es aber 10:10. „Nach einer Auszeit und einem Wechsel von Claudia Meyer aus dem Tor ins Feld konnten wir den Hebel aber noch einmal umlegen“, sagte Jähner.

Tore: Genter (7), Hampel (4), Orth (2), Becker (1), Fischer (1), Meyer (1).

Malte Krause

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