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Sport Regional 9:7-Krimi-Sieg: Vechelde zittert sich ins Ziel
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14:00 04.11.2017
Erwischte einen Sahnetag: Vecheldes Kapitän Josef Rempe gewann beide Einzel im oberen Paarkreuz klar. Quelle: Isabell Massel
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Vechelde

Nach einer 7:3-Führung mussten die Tischtennis-Landesliga-Spieler von Aufsteiger Arminia Vechelde doch noch ins Schluss-Doppel gegen Schlusslicht Dasseler SC. „Das war eine echte Achterbahnfahrt und hat unheimlich viele Nerven gekostet“, stellte Arminia-Spieler Rainer Lindigkeit fest. Doch für sein Team gab es ein Happy-End: 9:7-Sieg und zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Dasseler SC – Arminia Vechelde 7:9 (29:33). Das Schlussdoppel war für die Vechelder genauso ein Auf und Ab wie das gesamte Spiel. Der Trend sprach gegen Josef Rempe und Christian Havekost, die im fünften Satz bereits 2:5 hinten lagen. „Die beiden waren bis dato sehr fehleranfällig. Wir waren schon von einem Unentschieden ausgegangen, doch dann haben sich die beiden regelrecht in einen Rausch gespielt und mit viel Druck die Punkte gemacht“, stellte Teamkollege Rainer Lindigkeit erfreut fest. Vecheldes Spitzendoppel gewann tatsächlich noch 11:8 und machte den dritten Saisonsieg des Aufsteigers perfekt. „Damit sind wir voll im Soll, eigentlich sogar im Übersoll“, betonte Lindigkeit.

Doch nach dem selbst geforderten Pflicht-Sieg hatte es anfangs nicht ausgesehen. Die Vechelder gingen mit einem 1:2 aus den Doppeln und schrammten nur knapp sogar an einem 0:3 vorbei, weil Mirko Quoll und Kolja Frey ihren Fünfsatz-Krimi in der Verlängerung mit 12:10 gewannen. „Nach den Doppeln waren wir ganz schön geknickt. Es war ziemlich ruhig auf unserer Bank“, räumte Lindigkeit ein. Doch im Einzel steigerten sich die Vechelder bei ihrem Auswärts-Angstgegner. Vor allem Spitzenspieler Josef Rempe erwischte einen Sahnetag, gewann beide Einzel im oberen Paarkreuz klar. „Er hat sich ein ganz dickes Lob verdient. Er hat viel sicherer gespielt als zuletzt und unheimlich viel Druck erzeugt“, hob Teamkollege Lindigkeit hervor.

Ebenfalls ungeschlagen blieb Mirko Quoll im unteren Paarkreuz. „Mirko spielt derzeit unheimlich hart und kompromisslos“, lobte Lindigkeit. Zumindest einen Einzelpunkt holten Christian Havekost, Thomas Schiffner und Kolja Frey. Nur ausgerechnet der bis dato ungeschlagene Rainer Lindigkeit ging leer aus. „Deshalb hätte ich mich auch besonders geärgert, wenn es nicht gereicht hätte“, betonte er. Vor allem seine Auftakt-Niederlage gegen Matthias Rose wurmte ihn. Denn der Arminia-Routinier hatte gegen seinen Angstgegner schon eine 2:1-Satzführung herausgespielt und im fünften Satz einen 8:5-Vorsprung. „Doch dann habe ich taktische Fehler gemacht und zwei Aufschläge gespielt, mit denen mein Gegner super ins Spiel kam“, ärgerte sich Lindigkeit.

Am Ende jubelte er jedoch über einen Krimi-Gesamt-Sieg, nach dem auch Kapitän Josef Rempe erleichtert war: „Es war ein Wechselbad der Gefühle, das Kartenhaus schien nach unserem 7:3 schon wieder zusammenzufallen. Zum Glück hat es gereicht.“

Spiele:
Yannic Bode/Matthias Rose – Thomas Schiffner/Rainer Lindigkeit 3:0, Ralf Freckmann/Tobias Wiegmann – Josef Rempe/Christian Havekost 3:1, Andre Meve/Mirko Albrecht – Mirko Quoll/Kolja Frey 2:3, Bode – Havekost 1:3, Freckmann – Rempe 1:3, Rose – Lindigkeit 3:2, Wiegmann – Schiffner 1:3, Meve – Frey 0:3, Albrecht – Quoll 1:3, Bode – Rempe 0:3, Freckmann – Havekost 3:0, Rose – Schiffner 3:1, Wiegmann – Lindigkeit 3:1, Meve – Quoll 0:3, Albrecht – Frey 3:1, Bode/Rose – Rempe/Havekost 2:3.

Von Christian Meyer

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