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Sport Regional 71:58 - Arminia Vöhrum behauptet Platz eins
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18:00 19.01.2017
Vöhrums Aljoscha Schelenz (vorn) schnappt sich den Ball. Er erzielte im Spiel gegen Acosta II 17 Punkte. Quelle: Isabell Massel
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Kreis Peine.

Bezirksoberliga

TSV Edemissen - SG Braunschweig II 64:57 (17:23, 33:37, 43:43). „Wir haben das Talent, uns an den Gegner anzupassen“, stöhnte TSV-Trainer Christopher Stannek nach dem mühseligen Jahresauftakt gegen den Tabellenletzten. Die Edemissener taten sich bis zur Halbzeit schwer, in der Offensive klappte nicht viel, und der Gegner nutzte sehr gut seine Drei-Punkte-Würfe. „Das ist sonst nicht so die Stärke der SG“, sagte Stannek.

Die Gastgeber hatten zudem auf eine andere Rotation umgestellt: Tristan Wrede kann aus privaten Gründen nicht mehr spielen, und so bekam Rouven Wöhler mehr Spielzeit, die er prompt zu vier Drei-Punkte-Würfen nutzte.

Nach dem mit 17.23 verlorenen ersten Viertel wechselte sich sogar Stannek nach langer Verletzungspause erstmals für kurze Zeit ein, um sein Team wachzurütteln.

„In der Halbzeit haben wir dann auf Zonenverteidigung umgestellt, und danach lief es besser“, schilderte Stannek. Zum Ende des dritten Viertels hatten die Edemissener ausgeglichen, und am Ende gab es einen knappen Sieg, durch den der TSV mit dem Spitzenreiter nach Punkten gleichzog.

Edemissen: Pape (27/2 Dreier), Wöhler (14/4), Nordmeyer (10), Stannek (6), Bytyqi (4), Eckel (3).

Bezirksliga

MTV Vechelde - MTV/BG Wolfenbüttel III 38:102 (11:26, 24:52, 29:78). Zwar standen dem Gastgeber mehr Spieler zur Verfügung als noch vor der Weihnachtspause, „aber das war auch das einzig positive an diesem Tag“, sagte Vecheldes Coach Oliver Wedekind. Der Gegner kam zwar nur mit sieben Spielern und setzte davon sogar nur sechs ein, „doch egal, welche Verteidigungsvariante wir wählten, die Wolfenbütteler hatte immer eine bessere Antwort“, erklärte Wedekind, dessen Team schon zur Pause aussichtslos hinten lag. „Das lag aber auch daran, dass Wolfenbüttel zwei ehemalige Zweitliga-Spielern dabei hatte.“

Hinzu kam, dass die Gastgeber von außen nur wenig erfolgreich waren. „Wir haben reihenweise die freien Würfe versemmelt - obwohl hier der Trainingsschwerpunkt in der Woche lag“, monierte Wedekind. Letztlich gehe die Niederlage auch in dieser Höhe in Ordnung. Da auch andere Teams gegen Wolfenbüttel mehr als 100 Punkte zuließen, „ist dieses Ergebnis kein Weltuntergang. Aber die Art und Weise war schon erschreckend, da ich nicht einmal das Gefühl hatte, dass das Team etwas bewegen will - in dieser der Verfassung werden wir die nächsten Spiele ebenso untergehen“, resümierte Wedekind.

Vechelde: Löpmeier (3), Schulze, M. (6/ 2 Dreier), Helldobler (3/ 1), Feuerhahn (6), Walter (4), Warnecke (6, 2), Rolof (10, 1).

Bezirksklasse

TSV Arminia Vöhrum - BSC Acosta II 71:58 (18:16, 37:28, 50:40). „Nachdem Eintracht Braunschweig tags zuvor gewonnen hatte, mussten wir auch siegen, um wieder Tabellenführer zu werden“, erläuterte Vöhrums Pressewart Tim Markgraf. Und das Vorhaben gelang, „weil die Mannschaft von Beginn an sehr engagiert zu Werke ging“, lobte Markgraf, dessen Team zur Pause mit 37:28 führte. „Diesen Vorsprung haben wir dann in der zweiten Halbzeit sukzessive ausgebaut.“

Zudem bekam der BSC, der nur mit sieben Spielern angetreten war, zunehmend Foulprobleme. „Am Ende hatte fast jeder Braunschweiger vier oder fünf Fouls“, berichtete Markgraf. Ein Taktikkniff von Coach Wieland Schlender habe dann dafür gesorgt, „dass wir allein aus Freiwürfen 22 Punkte erzielt haben. Entsprechend ruhig konnten wir das Spiel ausklingen lassen“, sagte Markgraf.

Vöhrum: Behrens (2), Budiman (9/1 Dreier), Fischer (3), Horn (1), Magdziarz (6), Koch (5), Marchese (11), Schelenz (17), Schindler (5), B. Tiryaki (12).

mp/pet

Am ersten Punktgewinn der Saison schnupperten die Tischtennis-Bezirksoberliga-Spieler von Arminia Vechelde II. Das Schlusslicht unterlag in einer umkämpften Partie ohne Spitzenspieler Kolja Frey dem RSV Braunschweig II aber mit 5:9. „Gewonnen hätten wir mit Kolja vielleicht nicht, aber ein Remis hätten wir geholt“, sagte Arminia-Routinier Martin Depner.

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