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71:40 – Union lässt Winnigstedt keine Chance

Basketball im Bezirk 71:40 – Union lässt Winnigstedt keine Chance

Arg unter die Räder kam Basketball-Bezirksoberligist TSV Edemissen, unterlag er doch in Göttingen mit 49:72. Siege gab es hingegen für die Bezirksklassen-Teams: Groß Ilsede setzte sich gegen den TSV Winnigstedt mit 71:40 durch, und der Zweite aus Vechelde gewann bei Schlusslicht USC Braunschweig mit 79:63.

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Oliver Küpper (am Ball) und Union Groß Ilsede bezwangen den TSV Winnigstedt mit 71:40 und feierten damit den dritten Sieg in Folge.

Quelle: Ralf Büchler

Kreis Peine. Arg unter die Räder kam Basketball-Bezirksoberligist TSV Edemissen, unterlag er doch in Göttingen mit 49:72. Siege gab es hingegen für die Bezirksklassen-Teams: Groß Ilsede setzte sich gegen den TSV Winnigstedt mit 71:40 durch, und der Tabellenzweite aus Vechelde gewann bei Schlusslicht USC Braunschweig mit 79:63.

Bezirksoberliga

ASC 46 Göttingen II – TSV Edemissen 72:49 (15:11, 34:29, 61:39). „Das war eine richtige Klatsche“, sagte Edemissens Spielertrainer René Kupsch. Zur Halbzeit sah es jedoch noch nicht nach einer solchen aus. „Obwohl wir erneut nur schwer ins Spiel gefunden und die Angriffe oftmals zu verfrüht abgeschlossen haben.“ Außerdem seien seinem Team zahlreiche Ballverluste unterlaufen. Weil jedoch auch der Gastgeber Schwierigkeiten hatte, sein Spiel aufzuziehen, lag der TSV zur Halbzeit nur mit 29:34 zurück.

„In der Pause habe ich versucht, die Jungs wach zu rütteln, indem ich darauf hingewiesen habe, dass das dritte Viertel zumeist unser stärkstes gewesen ist“, erläuterte Kupsch, der auf einen ähnlichen Effekt gehofft hatte wie zuletzt gegen Northeim, als der TSV nach dem Seitenwechsel auftrumpfte.

Doch das Gegenteil trat ein: „Wir sind völlig auseinander gefallen. Im Angriff haben wir weiterhin zu oft den Ball hergeschenkt, und in der Abwehr funktionierte kaum noch etwas.“

Göttingen habe dies geschickt ausgenutzt. „Aber statt gegenzuhalten haben wir dann wieder mit den Schiris diskutiert oder uns gegenseitig angeschrien. Der Frustrationslevel war bei einigen so hoch, dass wir das Spiel leider schon weit vor Ende abgeschenkt haben“, ärgerte sich Kupsch. „Ich hoffe inständig, dass wir all das über die Trainingswoche hinweg geklärt bekommen, um dann wieder mit voller Energie und Bissigkeit ins nächste Spiel gehen zu können.“

Edemissen: Eckel (8), Kupsch (9), Pape (10), Richter (8), Kevin Stannek (14).

Bezirksklasse Harz

VT Union Groß Ilsede – TSV Winnigstedt 71:40 (23:11, 36:19, 53:28). „Nach dem eher mäßigen Saisonstart kommen wir in einen immer besseren Rhythmus“, begründete Union-Spieler Matthias Busche den dritten Sieg in Folge – und der war zu keiner Zeit gefährdet. Denn von der ersten Minute an gestalteten die Ilseder die Partie klar überlegen und lagen folglich zur Pause mit 36:19 vorn.

„Auch in der zweiten Halbzeit haben wir deutlich dominiert“, sagte Busche. Die Winnigstedter mit ihrer kompakten Zonenverteidigung machten es den Ilsedern zwar schwer, zu Körben direkt am Brett zu kommen, „aber dieses Manko haben wir durch gute Ballbewegung und Treffer von außen mehr als ausgeglichen“, berichtete Busche. Lob gab es auch für die Defensive: „Sie hat auf konstant gutem Niveau gearbeitet.“ Die Gäste-Abwehr hingegen sei nach dem Seitenwechsel ein ums andere Mal in ihre Einzelteile zerfallen. „Ein schneller Pass genügte oft zum einfachen Korberfolg.“

Entschieden gewesen sei die Partie spätestens nach dem dritten Viertel. „Zu diesem Zeitpunkt gab es am Erfolg nichts mehr zu rütteln“, erklärte Matthias Busche, dessen Mannschaft dank des Sieges auf den vierten Rang kletterte.

Union: Rösner (20/4 Dreier), Berwing (18/2), Küpper (10), Fischer (10), Renning (4), Rühmann (4), Busche (3/1), Valentin-Weigand (2).

Bezirksklasse Heide


USC Braunschweig – MTV Vechelde 63:79 (13:22, 22:43, 49:53). „Das Ergebnis lässt es nicht erahnen, aber wir haben uns nur mit Mühe durchgesetzt“, gestand Vecheldes Coach Oliver Wedekind. Dabei schien die Partie zur Pause entschieden zu sein, führte der Tabellenzweite doch mit 43:22. „Zudem hatten bereits zwei der sieben USC-Spieler Foulprobleme“, sagte Wedekind. Ihm hingegen standen zwölf Akteure zur Verfügung.

Nach dem Seitenwechsel sei seiner Mannschaft jedoch nichts mehr gelungen. „Einfache Pässe kamen nicht an, leichte Möglichkeiten am Brett wurden vergeben und die Fehler in der Defensive bestrafte der USC sofort“, erläuterte Wedekind. Entsprechend schmolz der Vorsprung zusammen – zum Ende des dritten Viertels betrug er nur noch vier Zähler.

„Doch dann haben wir uns zurückgekämpft“, freute sich Wedekind. Großen Anteil daran hatte der stark spielende Stefan Sänger. „Er hat sein bisher bestes Spiel im MTV-Dress gemacht und gleich zu Beginn des vierten Viertels acht Punkte erzielt“, erklärte Wedekind. Weil zudem der USC seiner dünnen Personaldecke Tribut zollen musste, gewann der MTV noch recht klar.

Dennoch war der Coach nicht zufrieden. „Ich kann nicht verstehen, wie sich ein Team in der Defensive 40 Minuten so ungeschickt anstellen kann. Diese vielen Fouls waren nicht notwendig gegen nur sieben Spieler“, monierte er. „Und in der Offensive standen wir uns selbst im Weg. Anstatt noch mehr den Abschluss zu suchen, gab jeder die Verantwortung weiter. Deshalb müssen wir auch froh sein, dass wir gewonnen haben.“

Vechelde: Vogel (3), Klapsing (8), Warnecke (5/1), F. Klocke (28), S. Klocke (3), Sänger (16/3), Schönhoff (12/1), Facius (4). 

Von Peter Konrad

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