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Sport Regional 67:54 – Vechelde stürzt den Spitzenreiter
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14:00 16.11.2017
Der MTV Vechelde (rotes Trikot von rechts Fabian Klocke und Tobias Feuerhahn) besiegten TuRa Braunschweig und stürzten diesen damit von der Tabellenspitze. Quelle: Isabell Massel
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Kreis Peine

Eine Sonder-Bewachung für den Top-Scorer der Gäste brachte die Wende: Basketball-Bezirksklassist MTV Vechelde bezwang mit 67:54 den bis dato ungeschlagenen TuRa Braunschweig, der damit die Tabellenführung abgeben musste. Lange mitgehalten und doch verloren hat Bezirksoberligist TSV Edemissen. Er unterlag dem Drittplatzierten aus Göttingen mit 62:68.

Bezirksoberliga

TSV Edemissen – BG 74 Göttingen II 62:68 (18:18, 32:38, 51:54). „Es war von der ersten Minute an das erwartet enge Spiel“, sagte Edemissens Spielertrainer René Kupsch. Allerdings sei sein Team erneut schwach gestartet. „Wir haben wieder zu viele Kleinigkeiten falsch gemacht, so dass es einfache Punkte für den Gegner gab.“ Sein Team dagegen habe viel härter für die Punkte arbeiten müssen. Dennoch endete der erste Abschnitt mit 18:18.

„Das zweite Viertel verlief ähnlich, nur dass wir weniger getroffen haben und damit Göttingen zur Pause einen Vorsprung ermöglich haben“, erklärte Kupsch. Nach Wiederbeginn jedoch fand sein Team besser in die Partie. „Wie gewohnt“, sagte der Coach. Ebenfalls erfreulich für ihn: der TSV erzielte einige Dreier. „Doch leider ist es dem ASC gelungen, diese Läufe rasch zu unterbinden und zu kontern.“

Erschwerend hinzu in dieser Phase kam ein Problem, „dass uns schon länger begleitet. Wenn es knapp ist, hadern wir häufig mit den Schiris – und damit schaden wir uns vehement selbst“, ärgerte sich Kupsch.

Trotzdem schaffte es seine Mannschaft sogar, im letzten Viertel in Führung zu gehen. Doch die war nicht von langer Dauer. „Weil uns die Konsequenz und Abgebrühtheit gefehlt hat. Während wir mitunter sehr hektisch geworden sind, haben die Göttinger die Ruhe bewahrt und ihre Stärken besonders unter dem Brett ausgespielt“, begründete Kupsch die Niederlage. „Letztlich haben wir es uns selbst verbaut. In der Summe machen wir schlichtweg über die gesamte Spieldauer noch zu viele Fehler – und die sind in solch knappen Partien entscheidend.“

Edemissen: Eckel (6), Noske (1), Pape (26/3 Dreier), Richter (3/1), C. Stannek (18/3), K. Stannek (5), Wöhler (3/1).

Bezirksklasse Heide

MTV Vechelde – TuRa Braunschweig, 67:54 (25:17, 37:37, 52:45). Erstmals in dieser Saison musste sich der bisherige Tabellenführer aus Braunschweig geschlagen geben. „Aber das war ein hartes Stück Arbeit“, erklärte Vecheldes Trainer Oliver Wedekind. Zwar trat TuRa ohne seinen Top-Scorer an, doch diese Lücke füllte Jan Immenroth vollauf aus – 23 Punkte erzielte er, darunter waren fünf Dreier. „Wir haben allerdings mit allen Kräften dagegengehalten“, lobe Wedekind, dessen Team daraufhin das erste Viertel gewann.

„Bei einigen schien dann im Kopf das Spiel schon gewonnen zu sein“, monierte er. Folge: Bis zur Pause glichen die Gäste aus. In der selbigen wurde Nico Schönhoff mit der Bewachung von Jan Immenroth beauftragt – und diese Maßnahme zahlte sich aus, denn dem Braunschweiger gelangen in der zweiten Halbzeit nur noch fünf Zähler. „Dadurch kam der Motor von TuRa gehörig ins Stottern, so dass wir Punkt für Punkt davongezogen sind“, berichtete Wedekind. Maßgeblichen Anteil daran hatten Fabian Klocke und Tim Vogel. „Die beiden haben in der Offensive einen Sahnetag erwischt, so dass wir am Ende souverän gewonnen haben.“

Erfreut war Oliver Wedekind auch darüber, „dass wir unsere Freiwurfschwäche abgestellt haben“, lobte er. „Und die gesamte Teamleistung hat mich beeindruckt – einschließlich der Unterstützung von den Spielern auf der Bank, die nicht so viel Einsatzzeit bekamen.“

Vechelde: Vogel (13/1 Dreier), Klapsing (4), Feuerhahn (2), Warnecke (3/1), F. Klocke (28), S. Klocke (2), Löpmeier (6), Schönhoff (9).

Von Peter Konrad

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