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61:79 – Edemissen setzt den Abwärtstrend fort

Basketball 61:79 – Edemissen setzt den Abwärtstrend fort

Ihren Abwärtstrend fortgesetzt haben die Bezirksoberliga-Basketballer des TSV Edemissen. Sie unterlagen Eintracht Braunschweig mit 61:79 und kassierten damit die vierte Niederlage in Folge. „Wir haben gegen einen clever auftretenden Gegner verdient verloren“, sagte TSV-Spielertrainer René Kupsch.

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Der TSV Edemissen (in den weißen Trikots v. rechts Thomas Eckel und Christopher Stannek) verlor bei Eintracht Braunschweig mit 61:79 – es war die vierte Niederlage in Folge für den Bezirksoberligisten.

Quelle: Ralf Büchler

Kreis Peine. Ihren Abwärtstrend fortgesetzt haben die Bezirksoberliga-Basketballer des TSV Edemissen. Sie unterlagen Eintracht Braunschweig mit 61:79 und kassierten damit die vierte Niederlage in Folge. Siege gab es dagegen für die Bezirksklassen-Klubs aus Vechelde und Vöhrum.

Bezirksoberliga

Eintracht Braunschweig – TSV Edemissen 79:61 (22:11, 42:26, 61:40). „Über die gesamte Spieldauer hinweg wollte uns nicht viel gelingen“, gestand Edemissens Spielertrainer René Kupsch. In der Defensive sei seine Mannschaft oft einen Schritt zu spät gekommen, „und beim Rebound haben wir die nötige Aggressivität vermissen lassen“.

Auch mit der Offensiv-Leistung war er nicht zufrieden. „Im Angriff hatten wir mitunter arge Probleme, den Ball zu verteilen. Die Braunschweiger standen oft wartend in den Passwegen und sind so häufig zu leichten Punkten gekommen“, ärgerte sich Kupsch. Aber auch in puncto Effizienz haperte es beim TSV. „Unsere Wurfquote war unterdurchschnittlich. Selbst direkt am Brett haben wir manche Treffer ausgelassen“, monierte der Coach.

Entsprechend lag sein Team zur Pause bereits klar mit 26:42 hinten. Nach dem Seitenwechsel bestimmte die Eintracht ebenfalls weiterhin das Geschehen. „Die Braunschweiger haben auf alles reagiert und somit ihre Führung ausgebaut. Wir haben gegen einen clever und souverän auftretenden Gegner verdient verloren – auch in dieser Höhe“, bilanzierte Kupsch. Froh ist der Trainer, „dass nun Winterpause ist. Ich hoffe, dass das Team in dieser Zeit ausreichend Abstand zu den letzten Spielereignissen gewinnt. Wichtig ist, dass die Jungs die Akkus wieder voll aufladen, damit wir im neuen Jahr die nötige Energie, Motivation und Aggressivität haben, um endlich wieder Siege einfahren zu können.“

Edemissen: Eckel (9), Kupsch (6), Pape (12), Richter (8), C. Stannek (12), K. Stannek (14).

Bezirksklasse Harz

Braunschweiger SC Acosta II – Arminia Vöhrum 43:48 (9:12, 20:25, 30:40). „Aufgrund der Turbulenzen und diverser Verletzter sind wir wieder nur mit sieben Mann angetreten, wobei lediglich vier aus der Ersten waren“, erklärte Vöhrums Pressewart Tim Markgraf. Dennoch dominierte die Arminia gegen das Schlusslicht von Anfang an, übernahm sofort die Führung und gab diese bis zum Ende nicht mehr ab.

„Allerdings haben wir wieder viele leichte Punkte vergeben – unter anderem lag die Freiwurfquote bei nur 27 Prozent“, berichtete Markgraf. Trotzdem führten die Vöhrumer nach dem dritten Viertel mit 40:30. „Erst im letzten Abschnitt, als es quasi um nichts mehr ging, kamen die Braunschweiger etwas näher heran.“ In Gefahr geraten sei der Sieg aber nicht.

Entsprechend zufrieden war auch Coach Benny Magdziarz, der nun beide Vöhrumer Teams trainiert. „Die Jungs haben durch mannschaftliche Geschlossenheit überzeugt und allen Widrigkeiten getrotzt. Jeder hat für jeden gekämpft. Wir haben als Team zusammengehalten – ich bin stolz auf meine Truppe“, erklärte Magdziarz.

Vöhrum: Behrens (7), Kühnholz (4), Magdziarz (3), Marchese (9), Milicevic (12), Y. Tiryaki (13/1 Dreier)

Bezirksklasse Heide

MTV Wasbüttel II – MTV Vechelde, 63:69 (17:18, 27:35, 42:48). „Es war ein teuer erkaufter Sieg“, sagte Vecheldes Coach Oliver Wedekind und verwies darauf, dass sich Nico Schönhoff, bis dahin mit 15 Punkten Top-Scorer der Gäste, kurz vor Ende des dritten Viertels das Knie verdrehte und daraufhin mit dem Krankenwagen abtransportiert wurde.

„Das hat die Jungs zunächst einmal geschockt, aber sie haben um jeden Zentimeter und jeden Ball gekämpft“, lobte Wedekind. Problem sei allerdings gewesen, „dass die Schiris auf einmal ihre bis dato sehr konsequente Linie änderten und für beide Teams wenig nachvollziehbare Entscheidungen trafen“. Am Ende hatten die Referees den Wasbüttelern 37 Freiwürfe zugesprochen, „uns dagegen nur 21“, erklärte er. Dennoch führte seine Mannschaft zwei Minuten vor Schluss mit 65:60 – und sie behielt in der verbleibenden Zeit die Nerven: Während die Gastgeber nur einen von vier Freiwürfen verwandelten, erzielte Jesko Facius bei zwei Versuchen zwei Treffer und führte damit die Vechelder auf die Siegerstraße.

Fazit: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, dass sie dieses Ding gewonnen hat. Ohne Team- und Kampfgeist wären wir hier untergegangen. In kleineren Hallen tun wir uns schon die ganze Saison schwer, doch zum Glück war es das letzte Spiel in einer solch kleinen Halle. Bitter ist allerdings die Verletzung von Nico, da er einer unserer Schlüsselspieler ist – ich wünsche ihm alles Gute.“

Vechelde: T. Vogel (6), Klapsing (7), Feuerhahn (6), F. Klocke (13), S. Klocke (4), Löpmeier (14), Schönhoff (15/1), Facius (4).

Von Peter Konrad

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