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Sport Regional 56:47 – Vechelde gewinnt die Abwehrschlacht
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16:00 28.09.2017
Jan-Frederik Löpmeier und der MTV Vechelde gewannen den Saisonauftakt. Quelle: Ralf Büchler
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Kreis Peine

Zweites Spiel, erster Sieg: Gut erholt von der Auftakt-Niederlage zeigte sich Basketball-Bezirksoberligist TSV Edemissen beim BSC Acosta – der TSV gewann trotz Mini-Kader mit 69:57. Ebenfalls erfolgreich war der MTV Vechelde, setzte er sich doch in Schandelah mit 56:47 durch und feierte damit einen erfolgreichen Start in die Bezirksklassen-Saison. Den Auftakt dagegen verpatzt haben die Groß Ilseder, denn sie unterlagen beim USC Braunschweig II mit 73:77.

Bezirksoberliga

Braunschweiger SC Acosta – TSV Edemissen 57:69 (15:21, 26:35, 44:53). Einer erwischte einen Sahnetag: Janes Pape steuerte gleich 30 Punkte zu Edemissens Auswärtssieg bei. „Weil er so variabel ist, ist er so schwer zu verteidigen“, lobte Edemissens neuer Spielertrainer René Kupsch seinen Wirbelwind, der von Außen oder aus dem Zentrum traf. Entscheidend für den Sieg sei jedoch die gesamte Mannschaftsleistung gewesen, betonte der 35-Jährige. „Wir haben im Vergleich zum ersten Spiel viel besser als Team funktioniert, uns gute Würfe rausgespielt und die dann auch genutzt“, freute sich Kupsch. Stark verbessert zeigten sich die Edemissener auch von der Freiwurflinie: 18 von 25 Versuchen saßen. „Im ersten Spiel lag die Quote noch bei nur 40 Prozent“, sagte Kupsch.

Für den gebürtigen Leipziger, der inzwischen in Dungelbeck lebt, war es damit der erste Saisonsieg als Nachfolger von Santino Nordmeyer. Vor der Saison hatte er seine rund fünfjährige Pause beendet, davor hatte er in der 2. Regionalliga in seiner Heimat gespielt und verstärkt den TSV nun auch auf dem Feld.

Edemissen: Eßmann (4), Kupsch (12/1 Dreier), Noske (2), Pape (30/3), C. Stannek (13/3), K. Stannek (8).

Bezirksklasse Heide


MTV Schandelah-Gardessen II – MTV Vechelde 47:56 (11:16, 25:23, 34:41). Die Erleichterung bei den Vecheldern war groß nach dem Sieg. „Schließlich haben wir uns selbst zum Aufstiegskandidaten erklärt“, sagte Coach Oliver Wedekind, dessen Team jedoch ein hartes Stück Arbeit verrichten musste, ehe der Erfolg perfekt war. Denn die Gastgeber, die ihre erste Partie verloren hatten, boten gleich drei Spieler aus dem Oberliga-Kader der Ersten auf. Und weil beide Teams mit einer engen Manndeckung agierten, „entwickelte sich eine wahre Abwehrschlacht“.

Beleg dafür sei das Halbzeitergebnis von 23:25, sagte Wedekind. Auch Regelwidrigkeiten gab es reichlich: Schandelah verzeichnete am Ende 32 Fouls, Vechelde 26. „Allerdings ist es uns gelungen, den Ball immer wieder ans Brett zu bringen – und dann haben wir unsere Längenvorteile geschickt ausgenutzt“. Folge: Für die Vechelder gab es 53 Freiwürfe. Verwandelt wurden indes nur 23. „Eine katastrophale Quote“, monierte Wedekind.

Dass die Gäste sich am Ende aber dennoch durchsetzten, „lag an unserer mannschaftlichen Geschlossenheit. Zudem haben die Jungs 40 Minuten Vollgas gegeben“, sagte der Coach.

Vechelde: T. Vogel (2), N. Vogel (4), Klapsing (9), Warnecke (4/1), Klocke (9) Löpmeier (5), Drews (2), Kunze (1), Schönhoff (18/2), Facius (2).

Bezirksklasse Harz

USC Braunschweig II – VT Union Groß Ilsede 77:73 (17:20, 35:38, 54:52). „In einer engen Partie haben wir nach großem Kampf leider den Kürzeren gezogen“, bedauerte Union-Spieler Matthias Busche. Dabei sei der Start viel vielversprechend gewesen. „Denn der USC hatte uns unter dem Korb zunächst nicht viel entgegenzusetzen. Wenn wir nicht direkt gepunktet haben, war oft ein Foul im Spiel, so dass wir dann von der Freiwurflinie aus nachlegen konnten“, erklärte Busche. Zudem zeigte sich André Berwing treffsicher. Folglich führten die Ilseder zur Pause auch und erspielten sich nach dem Seitenwechsel einen Vorsprung von acht Zählern.

„Der USC fand danach aber immer besser ins Spiel. Treffer aus der Halb- und der Dreier-Distanz gaben den Braunschweigern Selbstvertrauen.“ Und gegen Ende des dritten Viertels schlug der USC mit einer 10:0-Serie zurück. „In den letzten Minuten ging es hin und her, keine Mannschaft konnte sich auf mehr als zwei Zähler absetzen.“ Entscheidend sei dann die schlechte Freiwurfausbeute gewesen, erklärte Busche und verwies darauf, dass sein Team nur 14 Treffer bei 31 Versuchen erzielte – und beim Stand von 75:72 verwandelte Union nur einen von vier Freiwürfen, während die Braunschweiger in den Schlusssekunden zweimal einnetzten und damit das Spiel für sich entschieden.

VT Union: Küpper (25/2), A. Berwing (20/3), Rösner (13), Rühmann (9), Schlüter (2), Renning (2), Busche (2).

Von Redaktion

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