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550 Kampfsportler lassen es krachen

Gunzelin-Sporthalle 550 Kampfsportler lassen es krachen

Präzise Schläge, spektakuläre Salti und außerordentliche Körperbeherrschung – das alles bewunderten Kampfsport-Fans am Sonnabend in der Peiner Gunzelin-Sporthalle. Der Budo-Sportclub Peine richtete das Wettkampf-Spektakel aus, und zur Krönung durften die Besucher einen Rekord im europäischen Budo-Sport-Verband bejubeln.

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Mit Schwert: In einigen Kampf-Choreografien kamen auch Waffen zum Einsatz.

Quelle: Isabell Massel

„Das war einfach ein tolles Event. Ich bin rundum zufrieden“, resümierte Ausrichterin Rebecca Köpp vom Budo Sportclub Peine. Rund 350 Zuschauer verfolgten in Peine Kampfkunst vom Allerfeinsten. Von Kickbox-Duellen, über Kampf-Choreografien in den sogenannten Kata- und Waffenformen, bis hin zu Bruchtests: Fast zehn Stunden lang zeigten 550 Kampfsportler aus ganz Deutschland ihr Können. Selbst kleine Kinder zerschlugen schon Porenbetonplatten.

In einigen der 88 Wettbewerben traten auch Sportler vom BSC Peine an. Die Peiner brachten es auf respektable zwei erste, zwei zweite und zwei dritte Plätze. „Bei einem solch starken Starterfeld kann man mit diesen Platzierungen sehr zufrieden sein“, lobte Trainerin Rebecca Köpp.

Besonders interessiert waren die Zuschauer auf den Rängen der Gunzelin-Halle am Weltrekord-Versuch des 49-jährigen Manfred Laß aus Harsefeld bei Stade. Der Taekwondo-Meister, der hauptberuflich mit schwer erziehbaren Jugendlichen arbeitet und bereits einige Bücher zu diesem Thema veröffentlichte, wollte in Peine seinen eigenen Weltrekord im Zertrümmern von 28 Betonplatten, die zu vier Fensterrahmen aufgestellt sind, brechen.

Bei 4,39 Sekunden lag und liegt auch weiterhin seine Bestmarke. Denn: Laß verfehlte eine neue Weltbestleistung haarscharf. Die Zuschauer brachte er dennoch zum Staunen.

Mit gezielten und vor allem blitzschnellen Hieben zerschlug Laß die 28 Steine. Bei 4,5 Sekunden stoppte die Uhr. Zu viel für einen Weltrekord. Einen „Power-Bruchtest“-Rekord stellte der 49-Jährige damit dennoch auf. Nie hatte es jemand anderes schneller bei einem Wettkampf der Budo-Akademie Europa geschafft.

Zufrieden war Laß mit seiner Leistung trotzdem nicht. „Ich hätte das noch schneller hinbekommen. Eigentlich wollte ich es in 4,1 Sekunden schaffen“, haderte er und erklärte, warum es nicht geklappt hat. Durch die vorherigen Bruchtests sei der Untergrund ein wenig rutschig gewesen. „Und die Steine standen etwas zu weit auseinander.“

Der Erfolg der Veranstaltung wurde durch diesen Wermutstropfen allerdings nicht gemindert.

js

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