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5:3-Derbysieg: VfB/SC müht sich

Badminton-Regionalliga 5:3-Derbysieg: VfB/SC müht sich

Hätten Wolf-Dieter Papendorf und Janik Schwarze im Doppel einen ihrer beiden Matchbälle genutzt - Badminton-Regionalligist SG Vechelde/Lengede hätte im Derby tatsächlich zum Stolperstein für Aufstiegsaspirant VfB/Ski-Club Peine werden können. „Ich musste ein bisschen zittern“, gab VfB/SC-Coach Heiner Brandes nach dem 5:3-Sieg zu.

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Spiel gedreht: Peines Pawel Pradzinski wehrte im Doppel mit Frank Juchim zwei Matchbälle gegen die SGer Janik Schwarze und Wolf-Dieter Papendorf ab.

Quelle: Isabell Massel

Kreis Peine. Und SG-Spieler Wolf-Dieter Papendorf stellte nach der 0:8-Klatsche im Hinspiel zufrieden fest: „Das hat sich endlich mal wieder nach Derby angefühlt.“

SG Vechelde/Lengede - VfB/SC Peine 3:5 (9:12 Sätze). Rund hundert Zuschauer verfolgten das Prestige-Duell. Recht behalten mit seiner Voraussage hatte Heiner Brandes: „Es wird ein ganz anderes Spiel“, hatte Peines Coach in der PAZ-Vorschau prognostiziert. Die SG brannte auf Wiedergutmachung für das 0:8-Hinspiel-Debakel. „Kapitän Henning Zanssen hat in seiner Ansprache auch noch einmal betont, dass wir uns nicht noch einmal so präsentieren wollten“, verriet SG-Spieler Papendorf. Sein Team zwang den Tabellenzweiten gleich in fünf Dreisatz-Spiele - alle Doppel mussten im Entscheidungssatz entschieden werden.

Doch da behielten die Peiner die Nerven und führten schon 3:0. Besonders bitter für die SG: Wolf-Dieter Papendorf und Janik Schwarze wurden für ihren starken Auftritt im zweiten Doppel nicht belohnt und vergaben gegen Pawel Pradzinski und Frank Juchim zwei Matchbälle im zweiten Satz. Den ersten, weil Schwarze einen Aufschlag ins Aus beförderte. „Den Satz hätten wir gewinnen müssen - und dann bin ich mir sicher, hätten wir auch 4:4 gespielt“, sagte Papendorf.

Peines Coach Heiner Brandes war erleichtert: „Das zweite Herren-Doppel war super, super knapp. Zum Glück haben die Jungs gerade noch rechtzeitig gerallt, dass sie das Tempo rausnehmen müssen“, sagte er. Als die Peiner nach den Doppel-Krimis schon 3:0 führten, rechnete Brandes mit einem geruhsameren Nachmittag, doch die SG gab sich nicht auf und verkürzte nach Peines 5:1-Führung noch auf 3:5. Das wurmte den VfB/SC-Trainer. Denn: Im Kampf mit Südring Berlin um die Aufstiegsrelegation könne am Ende auch das Spielverhältnis ausschlaggebend sein. „Die SG hat zwar auch gut gespielt, aber wer wie wir den Anspruch hat, aufzusteigen, der sollte auch bis zum Schluss an seine Grenzen gehen“, betonte er.

Katrin Schindler machte das. Die SGerin gewann ihr Einzel gegen Nadine Cordes trotz Wadenproblemen in drei Sätzen. „Unsere Physio Franziska Schulze hat Katrin offenbar wieder gut hingekriegt“, freute sich Papendorf, der die Derby-Bestnote allerdings an Teamkollege Janik Schwarze verteilte. „Er hat im Doppel schon Bälle gekriegt, da wusste ich gar nicht, dass er die noch holen kann. Und im Einzel bewies er Kampfgeist.“

Die Peiner fiebern nun dem Verfolgerduell bei Südring Berlin am 14. Januar entgegen. „Vorher finden noch die Norddeutschen Meisterschaften statt - das ist ein perfektes Trainingslager für unsere Spieler“, sagt Trainer Brandes.

Spiele: Robert Hinsche/Henning Zanssen - Lucas Gredner/Lukas Behme 21:19, 6:21, 13:21; Wolf-Dieter Papendorf/Janik Schwarze - Pawel Pradzinski/Frank Juchim 21:17, 21:23, 18:21; Katrin Schindler/Steffi Seidel - Nadine Cordes/Laura Gredner 15:21, 23:21, 16:21; Hinsche - Pradzinski 15:21, 10:21; Papendorf - Juchim 21:14, 23:21; Schwarze - König 23:25, 21:19, 21:18; Schindler - Cordes 14:21, 21:18, 21:12; Markus Müller/Steffi Seidel - Lucas und Laura Gredner 9:21, 9:21.

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