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Sport Regional 5:2 – VfB/SC gelingen Big Points
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12:15 22.02.2018
Lucas Gredner und der VfB/SC Peine holten aus zwei Spielen drei wichtige Punkte und kletterten damit auf den Abstiegs-Relegationsplatz. Quelle: Ralf Büchler
Peine

Endlich nicht mehr Letzter! Drei Punkte holten die Badminton-Asse des VfB/SC Peine am jüngsten Spieltag der 2. Liga.

VfB/SC PeineTV Refrath II 3:4 (11:16). Die Erleichterung war riesig beim VfB/SC, als Laura Gredner im abschließenden Mixed den ersten Matchball nutzte und den Fünf-Satz-Sieg perfekt machte – damit verkürzten die Peiner auf 3:4 und sicherten sich einen wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt.

Dennoch war der Peiner Coach mit seinen Gefühlen im Zwiespalt, wusste er doch nicht so recht, ob er sich nun freuen oder hadern sollte, hatten sich die Peiner doch zwei Zähler zum Ziel gesetzt. „Und die hätten es auch sein können“, erklärte Heiner Brandes. „Am Ende müssen wir aber froh sein, dass wir überhaupt einen Punkt geholt haben.“ Denn in der Schlussphase der letzten Partie schien der VfB/SC gänzlich leer auszugehen, da Lucas und Laura Gredner im Entscheidungssatz beim Seitenwechsel mit 2:6 hinten lagen. „Da habe ich nicht mehr daran geglaubt, dass die beiden das noch packen“, gestand Brandes.

Er sollte sich jedoch täuschen: Das Peiner Duo kämpfte sich zurück, Lucas Gredner glich zum 9:9 aus – und wenig später gelang seiner Schwester der Siegpunkt zum 11:9. „Einfach klasse diese Moral, die die beiden gezeigt haben“, lobte Brandes, dessen Nervenkostüm allerdings arg strapaziert wurde. Denn starke Phasen wechselten sich mit schwachen Momenten ab, „in denen die beiden leichte Fehler gemacht haben“, sagte er.

Grund dafür sei der große Druck gewesen, erläuterte Lucas Gredner. „Die anderen können sich hier einen schönen Tag machen und befreit aufspielen. Wir dagegen müssen gewinnen – und deswegen passieren eben auch Fehler.“

Das sei auch bei der Niederlage im ersten Herren-Doppel zu sehen gewesen, konstatierte Brandes. „Lucas ist nicht richtig in die Partie gekommen.“ Und weil anschließend auch Laura Gredner/Nadine Cordes verloren, „mussten wir wieder einmal hinterherlaufen. Wenn wir nach den Doppeln mal führen würden, gewinnen wir auch das Spiel“, erklärte er. Für den einzigen Punkt im Doppel sorgten Daniel Porath und Niklas König. „Beide haben stark gespielt.“

Lob gab es zudem für Frank Juchim, der nach Startschwierigkeiten sein Einzel souverän gewann. „Frank hat einen genialen Job gemacht“, sagte Brandes, bei dem am Ende dann doch die Freude überwog. „Schließlich haben wir trotz des Rückstandes noch einen Punkt geholt – das zeichnet das Team aus.“

Spiele: Sven Eric Kasten/Lucas Gredner – Jan-Colin Wölker/Lukas Mühlhaus 11:5, 7:11, 8:11, 8:11; Nadine Cordes/Laura GrednerAnika Dörr/Runa Plützer 5:11, 3:11, 11:6, 9:11; Niklas König/Daniel PorathKai Waldenberger/Christoph Offermann 11:5, 11:8, 14:15, 11:3; Kastens – Waldenberger 4:11, 7:11, 9:11; CordesDörr 4:11, 5:11, 4:11; Juchim –Mühlhaus 8:11, 12:10, 11:6, 11:6; Gredner/GrednerOffermann/Plützer 8:11, 14:12, 11:6, 7:11, 11:9.

STC BW Solingen – VfB/SC Peine 2:5 (11:16). „Das war ein richtiger, richtiger Big Point“, freute sich Heiner Brandes über den Sieg gegen den direkten Konkurrenten. Entscheidend sei gewesen, „dass alle bis zum Umfallen gekämpft haben. Außerdem haben wir alles richtig gemacht“, sagte Brandes und verwies darauf, dass sich das Team gleich nach dem Spiel gegen Refrath auf den Weg nach Solingen begeben hatte. Zudem zahlten sich auch die Umstellungen aus: Brandes beorderte Daniel Porath vom zweiten ins erste Herren-Doppel – und dieser sorgte an der Seite von Lucas Gredner für das 1:0.

Zwar mussten sich danach Niklas König/Sven Eric Kastens geschlagen geben, doch Nadine Cordes/Laura Gredner brachten den VfB/SC erneut nach vorn. Anschließend trat dann das ein, was Brandes tags zuvor noch prophezeit hatte: „Führen wir nach den Doppeln, gewinnen wir auch.“

Und seine Prognose erfüllte sich, auch wenn Frank Juchim zunächst verlor. Es sollte jedoch der letzte Zähler für Solingen gewesen sein, denn sowohl Lucas Gredner/Laura Gredner als auch Nadine Cordes setzten sich jeweils souverän durch und machten damit den Sieg perfekt. Zum Abschluss sorgte dann Sven Kastens mit seinem Fünf-Satz-Erfolg dafür, dass die Solinger gänzlich leer ausgingen. „Viel länger hätte dieses Spiel auch nicht gehen dürfen, da Sven auf der letzten Rille lief“, erklärte Brandes, dessen Team dank des Sieges den Tabellenplatz mit den Solingern tauschte und nun auf dem Relegationsrang steht.

Einzige unerfreuliche Nachricht war, „dass die SG Berlin gegen Spitzenreiter Wittorf einen Punkt geholt hat, ansonsten wären wir jetzt schon Drittletzter und würden damit über dem Strich stehen“. Allzu sehr trübte das die Freude indes nicht. „Wichtig ist, dass wir nun den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen können“, betonte Brandes.

Spiele: Niclas Lohau/Niklas NiemczykDaniel Porath/Lucas Gredner 8:11, 9:11, 11:7, 11:5, 11:13; Jessica Röthel/Fabienne KöhlerNadine Cordes/Laura Gredner 6:11, 7:11, 5:11; Philipp Wachenfeld/Tim FischerSven Eric Kastens/Niklas König 11:9, 11:7, 11:7; Niemczyk – Kastens 11:9, 7:11, 9:11, 11:6, 5:11; Hartjes – Cordes 8:11, 8:11, 9:11; Fischer/KöhlerGredner/Gredner 9:11, 4:11, 11:8, 6:11; Philipp Wachenfeld – Frank Juchim 11:7, 8:11, 11:7, 11:2.

Von Peter Konrad

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