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5:1 - Lengede setzt ein Achtungszeichen

Fußball-Bezirksoberliga 5:1 - Lengede setzt ein Achtungszeichen

Im Abstiegsmarathon der Fußball-Bezirksoberliga setzte der SV Lengede im Heimspiel gegen die SVG Einbeck ein Achtungszeichen. Unbeeindruckt vom schnellen Rückstand zeigten die Platzherren eindrucksvoll, dass sie den Kampf um den Verbleib in der Spielklasse noch lange nicht aufgegeben haben.

SV Lengede – SVG Einbeck 5:1 (3:1) . Minimalchance genutzt: Siebzig Minuten lang überzeugte der SV Lengede im Duell mit der SVG Einbeck und gewann auch in der Höhe verdient. Doch dieser Erfolg bedeutet nur einen kleinen Schritt in Richtung Klassenverbleib. Deshalb fordert SV-Trainer Thomas Mühl: „Jetzt müssen wir am Mittwoch in Kästorf nachlegen“. Die Lengeder schlossen mit diesem Sieg zwar punktemäßig zum TSV Hillerse und Tuspo Petershütte auf, doch haben beide Mannschaften weniger Spiele absolviert.

Für den klaren Erfolg benötigten die Gastgeber jedoch zwanzig Minuten Anlaufzeit. Der schnelle Rückstand in der ersten Spielminute hatte die Beine gelähmt und die Nervosität gesteigert. Folge: Abspielfehler am laufenden Band. Es lief nicht viel zusammen. Das änderte sich nach dem Ausgleich von Routinier Matthias Tietze (20.) schlagartig. Der SV-Express nahm Fahrt auf und Angriff auf Angriff rollte auf das von Chris Sudhoff glänzend gehütete Einbecker Tor. Dominik Franke (21., 27.) und André Schnotale (25.) konnten ihn trotz klarster Chancen vorerst nicht bezwingen. Zu allem Überfluss holte Einbecks Spielertrainer Rolf Bindewald (39.) auch noch einen Flachschuss von Schnotale für seinen bereits überwundenen Torwart von der Torlinie.

Die Angriffsbemühungen der Gastgeber wurden aber noch vor dem Pausenpfiff belohnt. Franke (43.) nahm Fahrt auf, ließ drei Einbecker wie Statisten stehen und schoss unhaltbar ein. Eine feine Einzelleistung. Marco Criscione setzte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte noch einen drauf. Einen Konter über die rechten Seite schloss er mit einem trockenen Schuss in den kurzen Winkel ab.

Einbecks Trainer Rolf Bindewald tobte in der Pause, geholfen hat es jedoch nur kurz. Die Platzherren überstanden die kurze Drangperiode ohne Schaden. „Mit unserem vierten Tor war die Partie dann gegessen“, freute sich Mühl über den klaren Erfolg und drückte gleichzeitig auf die Euphoriebremse: „Ich bin zwar zufrieden, aber spielerisch ist das noch nicht das, was wir eigentlich wollen“. Bindewald war sehr enttäuscht, dass seine Mannschaft nicht an die Leistungen der Vorwochen anknüpfen konnte: „Der Wille war zwar vorhanden, aber das Fleisch wollte nicht. Wir haben einen Bigpoint verpasst. Lengede wusste eben, worum es geht“.

SV Lengede: Militschenko – Korner, Willatowski, Heyne – Sgubisch, Tietze (66. Hilger), Franke (75. Kersten), Criscione (80. Gordon), Mühl – Olszewski, Schnotale.
Tore: 0:1 Voigt (1.), 1:1 Tietze (20.), 2:1 Franke (43.), 3:1 Criscione (45.), 4:1 Olszewski (69.), 5:1 Schnotale (72.).

Ulrich Attermeyer

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