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Sport Regional 39:26 – SG bleibt zu Hause eine Macht
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07:00 27.11.2018
Fabian Gerstung (am Ball) überzeugte und erzielte beim 39:26-Sieg der SG Zweidorf/Bortfeld gegen die HSG Langelsheim neun Tore. Quelle: butt
Kreis Peine

Die HSG Nord Edemissen hingegen unterlag überraschenderweise beim Drittletzten HG Elm mit 27:29.

SG Zweidorf/BortfeldHSG Langelsheim/Astfeld 39:26 (20:12). Von Beginn an ließen die Gastgeber keine Zweifel aufkommen, wer Herr im Hause ist. Schnell führte die SG mit 4:1. Die Gäste kamen nach zwölf Minuten zwar noch einmal auf zwei Tore heran, doch zog die SG auf acht Tore davon (15:7).

Großen Anteil daran hatte Gerrit Büüs. Im Rückraum sorgte er immer wieder für druckvolle Aktionen, suchte den Weg zum Tor oder spielte Kreisläufer Tobias Schulze an. Aber auch Linksaußen Fabian Gerstung präsentierte sich in blendender Form – er nutzte seine Chancen von außen oder bei Gegenstößen konsequent. Als Büüs zwischenzeitlich leicht verletzt auf der Auswechselbank saß, dirigierte Gerstung im Rückraum das Spiel der SG.

Nach der Pause hatten die Schützlinge von Trainer Martin Kays allerdings Starschwierigkeiten. „Das ist in der Vergangenheit schon öfter passiert. Ich weiß nicht, woran das liegt“, sagte SG-Leiter Sigurt Grobe. Somit ging die erste Viertelstunde nach Wiederbeginn mit 11:6 an die Gäste, die auf 21:26 herankamen. „Doch wir haben uns wieder gefangen und einen Gang hochgeschaltet“, freute sich Grobe.

In den letzten 15 Minuten drehte vor allem Marcel Frühauf im Rückraum auf. Vor der Pause hatte er auf der Auswechselbank gesessen und war nur zur Verwandlung der Siebenmeter auf das Feld gekommen. Am Ende fuhr die SG völlig ungefährdet beide Punkte ein.

Zweidorf/Bortfeld: Riehl, Pursche – Gerstung (9), M. Frühauf (8/3), Büüs (8), Waltermann (3), Brümmer (2), Schulze (2), Duschek (2), J. Frühauf (2), Schröder (2), Reckewell (1), Zakravsky, Pfaff.

HG Elm – HSG Nord Edemissen 29:27 (15:16). Verärgert zeigte sich Edemissens Trainer Martin Staats. Und zwar nicht allein über die schwache Leistung seiner Mannschaft. „Denn auch die Schiedsrichter waren nicht toll. Besonders in der Schlussphase trafen sie einige fragwürdige Entscheidungen gegen uns. Da konnte man nur mit dem Kopf schütteln“, erläuterte er seine Sichtweise, warum die HSG Nord eine 27:26-Führung (55.) noch aus der Hand gab.

Unabhängig davon sei in der vorherigen Spielzeit Vieles Stückwerk gewesen – in Defensive und Offensive. „Bei uns fehlten in der Abwehr die Absprachen. Und vorn agierten wir ohne Durchschlagskraft und es wurde oft unvorbereitet geworfen. Nicht zuletzt war keine spielerische Linie zu erkennen“, bemängelte Staats.

Dennoch hielt sein Team die Begegnung offen und lag zur Pause sogar mit einem Treffer vorn. Im zweiten Abschnitt hatten die Gastgeber Vorteile. Sie drehten den Rückstand zum 24:20 (46.), ehe sich die HSG Nord wieder berappelte und – wie bereits erwähnt – zum Ende hin sogar Siegchancen hatte.

Trotz seiner Verärgerung bricht Staats den Stab über das Schiri-Gespann jedoch nicht. „Die beiden mussten unmittelbar davor noch ein Jugendspiel leiten. Damit hat man ihnen keinen Gefallen getan. Denn beim zweiten Spiel lässt irgendwann die Konzentration nach.“ Die Ursache von doppelten Einsätzen, wie jetzt in der Schöppenstedter Halle geschehen, sei ein grundlegendes Problem. „Es gibt einen Schiedsrichtermangel“, sagte Staats.

HSG Nord: Oppermann, Bufe (beide Tor) – Bendrien (3), Moritz Streit (2), Sven Seffer (2), Görl (1), Jacob Streit (1), Dreißigacker (6), Winkler, Falkenhain, Lennart Rauls, Langeheine (3), Williamson (5), Hoffmann (4/3).

Von Hartmut Butt und Jürgen Hansen

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