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Sport Regional 33:22 – HSG Nord klettert auf Rang drei
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16:00 30.10.2018
Erfolgreich: Marius Müller (am Ball) erzielte beim 33:22-Erfolg der HSG Nord Edemissen gegen den MTV Vorsfelde II vier Treffer. Quelle: Ralf Büchler
Kreis Peine

Die Leistungen der Landesliga-Handballer aus Zweidorf/Bortfeld sind nach wie vor in eigener und fremder Sporthalle sehr unterschiedlich. Im Verfolgerduell gab es für die SG in Spanbeck eine Niederlage – es war auswärts bereits die dritte in dieser Saison. Die HSG Nord dagegen gewann deutlich gegen Vorsfelde II und kletterte damit auf Rang drei.

SG Spanbeck/Billingshausen – SG Zweidorf/Bortfeld 32:29 (16:12). „Wir wussten, was auf uns zukommt. Spanbeck hatte zwar keine Überraschungsmomente in seinem Spiel, trotzdem haben wir diese Begegnung verloren“, haderte SG-Chef Sigurt Grobe. Die Gäste erwischten einen Fehlstart, gerieten schnell mit 0:4 ins Hintertreffen. Es dauerte bis zur neunten Minute, bevor Linksaußen Fabian Gerstung den ersten Treffer für die SG markierte. „Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir bereits sechs Fehlwürfe“, beklagte Grobe.

Aber die SG kämpfte sich zurück und kam durch Gerrit Büüs auf 5:7 heran. „Doch immer dann, wenn wir auf Schlagdistanz waren, haben wir Fehler gemacht und die Gastgeber aufgebaut“, monierte Grobe. Dennoch gelang seiner Mannschaft nach der Pause durch Maximilian Duschek der Anschlusstreffer zum 21:22. „Leider haben wir es nicht geschafft, den Ausgleich zu erzielen“, sagte Grobe.

Möglich wäre er durchaus gewesen. „Denn auch Spanbeck hatte nicht seinen besten Tag erwischt“, stellte Sigurt Grobe fest. In den entscheidenden Momenten waren die Gastgeber aber cleverer und setzten sich deshalb wieder einmal gegen die SG durch, die sich mit nun sechs Minuspunkten aus dem Meisterschaftskampf erst einmal verabschiedet hat.

Zweidorf/Bortfeld: Riehl, Pursche – Reckewell (8/6), Schröder (4), Büüs (3), Gerstung (3), J. Frühauf (3), M. Frühauf (2), Waltermann (2), Schulze (2), Reinholz (1), Duschek (1), Pfaff, Zakravsky.

HSG Nord Edemissen – MTV Vorsfelde II 33:22 (17:10). Von einem „hochverdienten Sieg“ sprach HSG-Nord-Trainer Martin Staats. „Und wir haben das Ding souverän runtergespielt.“ Schon nach zehn Minuten habe man 6:1 geführt, den Vorsprung dann weiter ausgebaut (12:4, 18.). Anschließend verkürzten die Gäste auf 12:8 (25.) „Weil sich bei uns Nachlässigkeiten einschlichen. Doch nur kurz, wir zogen das Tempo wieder an. Und zur Pause war das Ding praktisch schon gegessen.“

Nach dem Wechsel machten die Edemisser da weiter wo sie aufgehört hatten und erhöhten ihre Führung peu á peu. Dabei wechselte Staats viel durch. Zu seinem ersten Einsatz nach seiner einjährigen, verletzungsbedingten Pause kam Manuel Winkler. „Manuel hat aber nur in der Abwehr gespielt. Er soll langsam wieder rangeführt werden und Sicherheit bekommen. Das Tor, das er warf, fiel über die zweite Welle“, erläuterte Staats.

HSG Nord Edemissen: Bufe, Oppermann (beide Tor) – Bendrien, Moritz Streit (2), Sven Seffer, Görl (2), Jacob Streit (5), Dreißigacker (2), Müller (4), Winkler (1), Falkenhain, Lennart Rauls (1), Williamson (7), Hoffmann (8/5).

Von Hartmut Butt

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