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Sport Regional 3:2 – VSG behält im Tiebreak-Krimi die Nerven
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07:00 17.01.2019
Wichtiger Sieg: Die abstiegsgefährdete VSG Stederdorf/Wipshausen (links Tanja Gerth und Svenja Conrad beim Block) besiegte den MTV Hildesheim mit 3:2. Quelle: ralf Büchler
Braunschweig

Zuvor verlor die VSG zwar gegen den Wolfenbütteler VC mit 1:3, wahrten durch den anschließenden Krimi-Erfolg aber den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze. Auch die VSG Vallstedt/Vechelde gewann – in Braunschweig gab es ein 3:0.

VSG Stederdorf/Wipshausen – Wolfenbütteler VC 1:3 (25:19, 23:25, 14:25, 16:25). Den ersten Heimspieltag in 2019 musste die VSG ohne Trainer Till Vollhardt bestreiten, seine Aufgaben übernahm kurzfristig der Trainer der Zweitvertretung, Christian Hansen. Und dieser sah zu Beginn eine starke VSG. „Wir sind voller Energie gestartet“, berichtete Außenangreiferin Svenja Conrad, deren Team zunächst dominierte und den ersten Satz aufgrund guter Aufschläge und einer disziplinierten Block- und Feldabwehr mit 25:19 gewann. „Insbesondere Christin Wieder hat über die Diagonalposition variabel und erfolgreich angegriffen“, lobte Conrad.

Anschließend aber fand der Gast besser ins Spiel, „so dass sich ein Duell auf Augenhöhe entwickelte“. Das bessere Ende hatten jedoch die Wolfenbüttelerinnen, setzten sie sich doch mit 25:23 durch. „Danach war dann bei uns der Wurm drin“, haderte Conrad. „Wir haben ohne Selbstvertrauen gespielt, und Wolfenbüttel überrollte uns ein ums andere Mal mit Schnellangriffen über die Mitte.“ Folge: Die nächsten beiden Durchgänge verlor die VSG deutlich und damit auch die Begegnung.

VSG Stederdorf/Wipshausen – MTV 48 Hildesheim II 3:2 (26:24, 25:23, 26:28, 23:25, 16:14). In der Pause waren vor allem psychologische Aspekte gefragt, „denn nach der Niederlage hingen unsere Köpfe schon ein wenig unten“, sagte Svenja Conrad. „Aber Trainer Christian Hansen hat die richtigen Worte und die richtige Aufstellung gefunden.“ Die VSG startete mit dem Zuspiel-Diagonal-Duo Carmen Janke und Christin Wieder, „die sich sehr gut ergänzt und die Angreiferinnen immer wieder optimal in Szene gesetzt haben“, lobte Conrad. Dennoch lag ihr Team im ersten Satz zurück, „aber dank der Unterstützung unserer Fans haben wir ihn noch drehen können“.

Der zweite Durchgang sei ebenfalls eine knappe Kiste gewesen – am Ende hatte die VSG wiederum die Nase vorn. Auch deshalb, „weil Jenny Imm immer wieder den Angriffshammer rausholte und die Bälle druckvoll im gegnerischen Feld einschlugen“, sagte Conrad.

Auch danach agierten die Stederdorferinnen auf Augenhöhe, selbst von einem Rückstand ließen sie sich nicht beirren. „Dank des fast unüberwindbaren Mittelblocks von Tanja Gerth und Katharina Bublitz-Winkelmeier haben wir uns wieder zurückgekämpft.“ Und die VSG besaß sogar die Möglichkeit, die Partie zu beenden, „doch leider ist es uns nicht gelungen, einen der beiden Matchbälle zu verwandeln“, bedauerte Conrad, deren Team den vierten Satz ebenfalls knapp verlor – und nervenaufreibend ging es auch im Tiebreak zu. Zunächst lag die VSG vorn, „doch danach ließen die Kräfte nach“, erklärte sie. Das nutzte der MTV zur 14:12-Führung, aber die VSG bewahrte die Ruhe. „Wir wehrten beide Matchbälle ab und haben dann durch clever platzierte Bälle mit 16:14 gewonnen. Anschließend lagen wir uns glücklich und erleichtert in den Armen“, sagte Svenja Conrad.

MTV Braunschweig II – VSG Vallstedt/Vechelde 0:3 (16:25, 17:25, 22:25). „Es war ein verdienter Sieg“, resümierte VSG-Spielerin Julia Jasiewicz. Allerdings habe die Partie unschön begonnen, „denn wir lagen zunächst zurück“. Erst die starke Aufschlagserie von Nathalie Schlagner, die neun Punkte brachte, ließ die Vallstedterinnen in Führung gehen. „Und die haben wir bis zum Satzende nicht mehr hergegeben“, freute sich Jasiewicz.

Auch in Durchgang zwei geriet die VSG zu Beginn ins Hintertreffen. Doch erneut steigerten sich die Vallstedterinnen. „Mit wenigen Aufschlagfehlern und ein paar ordentlichen Hammerschlägen haben wir dann auch den zweiten Satz souverän nach Hause gebracht.“

Anschließend jedoch habe es eine kleine Achterbahnfahrt gegeben. „Rückstand, Gleichstand, Führung, Rückstand“, erläuterte sie. Weil Coach Jürgen Ehlers daraufhin jedoch die richtigen Wechsel vornahm, gewann die VSG wieder an Stabilität. „Und mit viel Durchhaltevermögen haben wir das 3:0 dann perfekt gemacht“, erklärte Julia Jasiewicz.

Von Redaktion

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