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Sport Regional 3:2-Krimi: Stederdorf schmettert sich in die Aufstiegsrelegation
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14:00 23.03.2018
Kampfgeist bewiesen Routinier Peter Wachtmeester und Stederdorfs Volleyballer, die im entscheidenden Spiel den VfL Wolfsburg II mit 3:2 besiegten. Quelle: Isabell Massel
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Stederdorf

Nach sechs Spielen hatten sie bereits drei Niederlagen kassiert, doch dann starteten die Bezirksliga-Volleyballer des MTV Stederdorf ihre Aufholjagd und darf bei der Aufstiegsrelegation zur Landesliga mitschmettern. „Vizemeister! Das ist echt ein Hammer!“, schwärmte MTV-Volleyball-Abteilungsleiter Achim Gückel, dessen Team sieben der letzten acht Partien der Saison gewann. „Ein optimaler Saisonabschluss mit einem zweiten Platz, den bis auf den Trainer keiner für möglich gehalten hatte“, bilanzierte MTV-Trainer Thomas Wieder. Durch seine 0:3-Niederlage bei Meister Bornum ist der TSV Arminia Vöhrum dagegen als Vorletzter abgestiegen.

MTV Stederdorf – TSV Schapen II 3:0 (25:20, 25:22, 25:16). Zwar fehlte den Stederdorfern der verreiste Hauptannahmespieler Dominik Zimmermann, doch starke Angaben und ein super Block brachten den Gastgebern in der ersten Partie des Tages einen klaren und verdienten Sieg. „Alle wollten ein 3:0 und haben entsprechend gut gespielt“, lobte MTV-Trainer Thomas Wieder.

MTV Stederdorf – VfL Wolfsburg II 3:2 (25:20, 25:16, 23:25, 19:25, 15:5). Im direkten Duell um die Vizemeisterschaft und das Aufstiegsrelegations-Ticket mussten die Stederdorfer nach einer 2:0-Satzführung noch zittern. Ein guter Block und eine ausgeglichen starke Leistung in allen Mannschaftsteilen hatte dem MTV das 2:0 beschert. „Dann machten sich jedoch erste Verschleißerscheinungen bemerkbar“, stellte MTV-Abteilungsleiter Achim Gückel fest.

Im dritten Satz etwa hechelte sein Team einem Sechs-Punkte-Rückstand hinterher, konnte zwar noch auf 23:23 ausgleichen, gab den Satz aber nach einer verschlagenen Angabe und einer darauf folgenden schwachen Annahme samt in den Block gekloppten Angriff noch ab. „Meine Jungs waren geknickt und nach sechs Sätzen schon ganz schön kaputt“, stellte MTV-Trainer Thomas Wieder fest. Folglich geriet seine Mannschaft auch in Durchgang vier schnell mit sechs Punkten ins Hintertreffen und kassierte den 2:2-Satz-Ausgleich. Doch der MTV behielt die Nerven.

Mit lautstarker Unterstützung der Zuschauer und einem sauberen und konzentrierten Spiel enteilten die Stederdorfer im Tie-Break auf 8:3 und ließen nichts mehr anbrennen. „Den Wolfsburgern waren allerhand Fehler in Annahme und Abwehr passiert, sie fanden nicht mehr ins Spiel zurück“, schilderte Gückel.

Nun genießt sein Team am 7. April in der Halle des Ratsgymnasiums Heimrecht um den Aufstieg in die Landesliga. Im Relegationsturnier, das um 15 Uhr beginnt, treten Teams aus Pöhlde und vom ASC Göttingen gegen die Stederdorfer an.

Von Redaktion

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