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Sport Regional 28:30! HSG Nord kann Abstieg kaum noch verhindern
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14:15 15.03.2016
HSG-Nord-Spielerin Sabrina Glawion wird von der Fallerslebener Abwehr zu Fall gebracht. Quelle: Isabell Massel
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HSG Nord Edemissen - VfB Fallersleben 28:30 (16:14). Nach dem erneuten Misserfolg gab sich Edemissens Trainer Frank Pausewang geknickt. „Um zu gewinnen, fehlte uns mal wieder das letzte Quäntchen. Woran es genau liegt, weiß ich nicht. Aber es bewahrheitet sich immer wieder, dass du Pech hast und dumme Tore kassierst, wenn du unten drinstehst.“

Der Start in die Partie verlief für die HSG indes verheißungsvoll. „Es lief super bei uns“, erläuterte Pausewang die Phase bis zum 10:5 (17.). Anschließend nahmen die Gäste eine Auszeit. „Und danach war es, als hätten die Fallersleberinnen einen Schalter umgelegt. Sie waren in der Abwehr viel aggressiver als davor. Und wir fanden vorn kein Mittel mehr, um durchzukommen.“

Nach der Pause blieb die HSG zunächst harmlos. Die Gäste erzielten sieben Tore in Folge, ehe der Anschlusstreffer zum 17:21 gelang. Zwischenzeitlich kam Edemissen noch auf 24:25 heran. Zu mehr reichte es jedoch nicht.

HSG Nord: Möllering, Wilck (beide Tor) - Buhle (1), Glawion, Carmon (10), Koch, Brandes, Spiller (8/6), Borchard, Schmidt (1), Marquardt (8).

VfL Wittingen - MTV Vater Jahn Peine 24:28 (11:15). „Wir zeigten in der von Wittingens Zuschauern aufgeheizten Atmosphäre eine starke und abgebrühte Leistung“, lobte MTV-Trainer Carsten Bührig seine Spielerinnen, die sich vieler unfairer Aktionen erwehren mussten. „Wittingens Mannschaft ging in der Abwehr sehr auf den Körper. Die Fouls wurden erst in der zweiten Halbzeit vermehrt von den Schiris bestraft.“

Zu Beginn der Partie hatten die Gastgeberinnen Vorteile. Dank ihres gut funktionierenden Kreisläuferspiels gingen sie 3:0 in Führung. „Wir haben uns aber schnell darauf eingestellt. Und wir agierten im Angriff konzentrierter“, erläuterte Bührig die Wende zum 4:5. Wittingen steckte nicht auf, schaffte ebenfalls die Wende (9:7). Dank starker Aktionen von Annika Bergmann und Lena-Marie Bührig, die zusammen 17 Tore warfen, wechselte die Führung erneut, die Peinerinnen lagen zur Pause mit vier Toren vorn.

Im zweiten Durchgang hatte Jahn einige brenzlige Situationen zu überstehen. So kam Wittingen zwischenzeitlich auf 15:17 beziehungsweise 17:20 heran. Zu mehr reichte es jedoch nicht. „Weil wir in der Abwehr sehr ballbezogen agierten. Das führte beim Gegner zu technischen Fehlern im Angriff. Dadurch konnten wir Tempogegenstöße spielen“, erläuterte Bührig den Schlüssel zum Erfolg.

MTV Vater Jahn: Kilsbach (Tor) - Annika Bergmann (9), Henrike Bergmann, Laura-Sophie Bührig, Lena-Marie Bührig (8), Eggeling (3), Hacke (3), Kretschmer (1), Marchefka, Rother (4).

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