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Sport Regional 28:29 – Spitzenreiter einen Tick cleverer als die SG Zweidorf/Bortfeld
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19:00 11.02.2019
Nils Zakravsky (SG Zweidorf/Bortfeld) scheitert in dieser Szene an Warbergs Torhüter Christian Rüger. Am Ende unterlag die SG dem Spitzenreiter mit 28:29. Quelle: hartmut Butt
Kreis Peine

Zur Pause hatte es noch danach ausgesehen, als könnte die SG Zweidorf/Bortfeld den Spitzenreiter ärgern, führte sie da doch mit 14:10.

SG Zweidorf/Bortfeld – HSV Warberg/Lelm 28:29 (14:10). In einer kampfbetonten Partie erwischten die Gastgeber den besseren Start: Nach elf Minuten führten sie mit 6:2. Auch deshalb, weil Philipp Riehl stark hielt – er parierte in der Anfangsphase unter anderem zwei Siebenmeter. Er war auch wesentlich daran beteiligt, dass der Vier-Tore-Abstand nach 20 Minuten noch Bestand hatte (10:6).

Die favorisierten Gäste schafften bis zur Pause nur einmal den Ausgleich, ansonsten führte die SG, obwohl sie einige Ausfälle zu verkraften hatte.

Außer Torhüter Jan Pursche, für den Torben Wehmer aus der Zweiten in den Kader gerückt war, fielen kurzfristig auch noch die erkrankten Stephan Waltermann und Phillip Lehne aus. Und der dünn besetzte Kader sollte im weiteren Verlauf noch ein Problem werden. Denn nach 40 Minuten kassierte Kreisläufer Tobias Schulze seine dritte Zwei-Minuten-Strafe.

Zudem musste wenig später Linksaußen Patrick Reckewell, der angeschlagen in die Partie gegangen war, entkräftet passen, und Marius Schröder, der sich nach einem Foul verletzt hatte, konnte nur noch sporadisch eingesetzt werden.

Hinzu kam, dass sich der Tabellenführer in Durchgang zwei steigerte. „Nach der Pause hatten wir Probleme mit der offensiven Warberger Deckung. Lösungsmöglichkeiten hatte ich den Jungs aber mit auf den Weg gegeben“, sagte Trainer Martin Kays.

Bei der Umsetzung der Vorgaben tat sich die SG jedoch schwer, so dass Warberg den Rückstand immer weiter verkürzte und in der 49. Minute erstmals in Führung ging (24:23). Zwar gelang Jona Frühauf noch einmal der Ausgleich (26:26), doch am Ende jubelten die Gäste. 20 Sekunden vor Schluss hätte Frühauf noch das 29:29 erzielen können, doch er scheiterte. „Warberg war einen Tick cleverer“, begründete Martin Kays die erste Heimniederlage in dieser Serie.

SG: Riehl, Wehmer – Reckewell (6/3), M. Frühauf (6/2), Schröder (3), Büüs (3), Duschek (3), Gerstung (2/1), J. Frühauf (2), Pfaff (2), Zakravsky (1), Schulze.

HSG Nord EdemissenHSG Langelsheim 39:26 (19:14). „Keine Frage, wir haben völlig verdient gewonnen. Aber es war ein Pflichtsieg – mehr nicht“, wollte HSG-Nord-Trainer Martin Staats den Erfolg seiner Mannschaft nicht überbewerten. Während der ersten Hälfte habe man sich jedoch längere Zeit schwer getan. „Denn die Langelsheimer sind im Angriff gut. Außerdem kamen wir mit ihrer unangenehmen, unsauberen Spielweise nicht klar. Daran mussten wir uns erst gewöhnen“, erläuterte Staats, warum es nach 15 Minuten 8:9 stand.

Doch anschließend wendete sich das Blatt, die Edemisser bekamen besseren Zugriff auf den Gegner, warfen binnen vier Minuten fünf Tore hintereinander und drehten die Partie zum 13:9. Der Vorsprung wuchs bis zur Pause auf fünf Treffer und wurde im weiteren Verlauf kontinuierlich ausgebaut.

„Das Spiel war dann schnell entschieden. Langelsheim hatte nichts mehr zuzusetzen. Man konnte sehen, dass wir einfach mehr Qualität haben“, betonte Staats, der im zweiten Abschnitt viel durchwechselte und sich darüber freute, dass sich alle Edemisser Feldspieler in die Torschützenliste eintrugen. „Ich kann mich nicht erinnern, wann das das letzte Mal der Fall war.“

HSG Nord Edemissen: Oppermann – Moritz Streit (5), Sven Seffer (2), Görl (1), Jacob Streit (1), Timo Seffer (2), Müller (2), Winkler (2/1), Falkenhain (2), Robin Zerter (2), Lennart Rauls (2), Langeheine (8), Williamson (4), Hoffmann (6/2).

Von Hartmut Butt und Jürgen Hansen

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