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Sport Regional 2:8 im Topspiel kostet Anker die Tabellenführung
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14:00 23.12.2017
Anker Gadenstedt verlor das Spitzenspiel beim SV Broitzem mit 2:8 – Kerstin Laue holte einen der beiden Punkte. Quelle: Isabell Massel
Broitzem

Eine klare Niederlage im Spitzenspiel der Tischtennis-Bezirksoberliga der Frauen gab es für den SV Anker Gadenstedt. Er unterlag beim SV Broitzem mit 2:8 und musste damit die Tabellenführung an die Gastgeberinnen abgeben. Doch die Gadenstedterinnen verarbeiteten die erste Pleite in dieser Saison schnell, wenige Tage später besiegten sie Goslar mit 8:2.

SV Broitzem – Anker Gaden-stedt 8:2 (27:12 Sätze). „Es lief bei uns allen nicht rund“, resümierte Anker-Kapitänin Simone Bader. Das sei schon zu Beginn der Fall gewesen, sagte Bader und verwies auf die beiden verlorenen Doppel. „Allerdings haben Ina Kurmeier und ich etwas unglücklich im fünften Satz verloren.“

Auch in ihrem ersten Einzel hatte Bader das Nachsehen. Zwar gewann sie den ersten Durchgang gegen Svenja Schmidt mit 11:5, in den folgenden drei Sätzen aber musste sie sich geschlagen geben. „Gegen das schnelle Topspin-Spiel von Svenja habe ich kein Mittel gefunden“, erläuterte Bader. Und weil auch Ina Kurmeier verlor, geriet Anker mit 0:4 in Rückstand.

Ein wenig Hoffnung keimte bei den Gadenstedterinnen jedoch auf, als Kerstin Laue für den ersten Punktgewinn sorgte, indem sie Sina-Marie Kunze in fünf Sätzen besiegte. „Kerstin ist ruhig geblieben und hat sehr weich gespielt“, lobte Bader. Anschließend jedoch hatte Anker nicht mehr viel Anlass zur Freude, denn von den restlichen fünf Partien gewann lediglich Bader noch eine, als sie sich gegen Gerlinde Schonebeck mit 3:1 durchsetzte und damit zwischenzeitlich auf 2:5 verkürzte – zu mehr reichte es indes nicht. „Alle haben zwar gekämpft, aber irgendwie war bei uns in diesem Spiel die Luft raus“, begründete Simone Bader die deutliche Niederlage, die Anker die Tabellenführung kostete.

Die Spiele: Gerlinde Schonebeck/Iris Menzel – Simone Bader/Ina Kurmeier 3:2; Svenja Schmidt/Sina-Marie Kunze – Ina Blach/Kerstin Laue 3:0; Schonebeck – Kurmeier 3:0; Schmidt Bader 3:1; Kunze – Laue 2:3; Menzel – Blach 3:1; Schonebeck – Bader 1:3; Schmidt – Kurmeier 3:0; Kunze – Blach 3:1; Menzel – Laue 3:1.

Anker Gadenstedt – ESV Goslar 8:2 (26:11). Gut erholt von der 2:8-Schlappe in Broitzem zeigten sich die Gadenstedterinnen nur zwei Tage später im letzten Spiel des Jahres. „Allerdings ist Goslar mit Ersatz angetreten und hat die verletzte Nummer 1, Katrin Wilamowski, aufgestellt – und deswegen haben wir auch so hoch gewonnen“, konstatierte Anker-Spielerin Simone Bader.

Gänzlich zufrieden war sie aber trotz des klaren Erfolgs nicht, verlor sie doch zusammen mit Ina Kurmeier erneut das Doppel. „Das war schon ärgerlich, da wir uns so schön herangekämpft hatten, um dann im fünften Satz mit 5:11 zu verlieren – irgendwie ist da gerade der Wurm drin“, sagte Gadenstedts Kapitänin.

Und auch im Einzel gegen Andrea Teichert hatte sie zunächst Probleme, unterlag im ersten Satz mit 7:11. „Danach habe ich meine Spielweise geändert, indem ich weicher und mehr auf ihre Vorhand gespielt habe.“ Das zahlte sich aus: Bader setzte sich mit 3:1 durch und brachte ihr Team damit mit 2:1 in Führung. Anschließend bauten Ina Kurmeier, Ina Blach, Kerstin Laue und Bader mit ihren jeweiligen Siegen den Vorsprung auf 6:1 aus.

Kurmeier verlor dann zwar gegen Teichert mit 0:3, doch kurz danach stellte Blach durch ein 3:2 gegen Tanja Dellantonio den alten Abstand wieder her. „Das Spiel war spannend und bestand aus langen Schupfballwechseln sowie vielen tollen Angriffen“, berichtete Bader. In der Schlussphase behielt Blach aber die Nerven und entschied den fünften Satz mit 11:8 zu ihren Gunsten – und nur wenig später machte Kerstin Laue mit einem 3:0 gegen Dorothea Zwick den 8:2-Heimsieg perfekt. „Somit gehen wir mit einem tollen zweiten Platz in die Weihnachtsferien“, freute sich Simone Bader.

Die Spiele: Ina Blach/Kerstin Laue – Katrin Wilamowski/Andrea Teichert 3:0; Simone Bader/Ina Kurmeier – Tanja Dellantonio/Dorothea Zwick 2:3; Bader – Teichert 3:1; Kurmeier – Wilamowski 3:0; Blach – Zwick 3:1; Laue – Dellantonio 3:1; Bader – Wilamowski 3:0; Kurmeier – Teichert 0:3; Blach – Dellantonio 3:2; Laue – Zwick 3:0.

Von Peter Konrad

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