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2:5 und 1:6: „Wir zahlen derzeit Lehrgeld“

Badminton, 2. Bundesliga 2:5 und 1:6: „Wir zahlen derzeit Lehrgeld“

Bitteres Wochenende für den Badminton-Zweiligisten VfB/SC Peine: Denn der Aufsteiger unterlag zunächst in eigener Halle dem bisherigen Schlusslicht aus Solingen mit 2:5, und tags darauf gab es beim TV Refrath ein 1:6. „Wir zahlen derzeit ein wenig Lehrgeld“, resümierte Spieler Lucas Gredner.

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Der VfB/SC Peine (von links Lucas Gredner und Niklas König) ging gänzlich leer aus, holte in zwei Spielen keinen Punkt.

Quelle: Ralf Büchler

Peine. Bitteres Wochenende für den Badminton-Zweiligisten VfB/SC Peine: Denn der Aufsteiger ging in beiden Spielen gänzlich leer aus. Zunächst unterlag er in eigener Halle dem bisherigen Schlusslicht aus Solingen mit 2:5, und tags darauf gab es beim Tabellendritten in Refrath ein 1:6. Dabei war es vor allem das Ergebnis gegen Solingen, das den Peiner Trainer wurmte. „Gegen eine solche Mannschaft muss man punkten“, sagte Heiner Brandes. Zugleich zehrte die Partie auch an den Nerven. „Ich bin wieder ein bisschen älter geworden.“

VfB/SC Peine – STC BW Solingen 2:5 (10:16 Sätze). Unterschiedlicher hätten die Emotionen nach dem letzten geschlagenen Ball nicht ausfallen können. Während auf der einen Seite die Solinger ausgelassen jubelten und das 5:2 feierten, saß der VfB/SC-Coach kopfschüttelnd auf der Bank. „Diese Niederlage ist super-ärgerlich“, erklärte VfB/SC-Coach Heiner Brandes, der davon ausgegangen war, dass sein Team zumindest einen Zähler einfährt.

Doch bereits zu Beginn ging seine Kalkulation nicht auf, verlor doch der Gastgeber das Damen- und 1. Herren-Doppel. „Dass wir ständig das Damen-Doppel verlieren, ist derzeit unser größtes Problem, da wir dadurch sofort unter Druck stehen“, erläuterte Brandes. Einen Vorwurf wollte er dem Duo Laura Gredner/Stephanie Winter indes nicht machen. Schließlich stand Gredner nach ihrem Bänderriss erstmals nach langer Zeit wieder auf dem Feld. „Es war zu sehen, dass Laura noch nicht richtig fit ist, und sie noch ein bisschen Zeit benötigt.“

Nach dem 0:2-Rückstand sorgten anschließend zwar Sven Kastens und Daniel Porath im zweiten Herren-Doppel für den ersten Peiner Punkt, doch danach geriet der VfB/SC durch die jeweiligen Einzel-Niederlagen von Nadine Cordes und Frank Juchim mit 1:4 in Rückstand.

 

Als Kastens jedoch seinen 3:1-Erfolg perfekt machte, lagen auf dem anderen Feld Lucas Gredner und Nadine Cordes im abschließenden Mixed bereits mit 0:2-Sätzen hinten. Und auch der dritte Durchgang begann wenig verheißungsvoll – das Solinger Duo Niclas Lohau/Jessica Röthel ging mit 2:0 in Führung. Doch angefeuert von den 130 Zuschauern, die jeden Punktgewinn frenetisch feierten, starteten die Peiner eine Aufholjagd. Sie gewannen Satz drei sowie vier und lagen auch im letzten Durchgang mit 2:0 vorn.

„Danach haben wir jedoch drei, vier Big Points vergeben – leider“, haderte Lucas Gredner. Das nutzte der Gast und wandelte den Rückstand in ein 7:4 um. Aber die Peiner kämpften sich wieder heran (8:9), ehe in der Schlussphase die Solinger die besseren Nerven hatten und die äußerst spannende Partie mit 11:9 für sich entschieden. „Wir zahlen im Moment ein bisschen Lehrgeld“, resümierte Gredner. Das sei richtig, bestätigte der Peiner Coach. „Aber solche Spiele werden vor allem im Kopf entschieden. Deshalb müssen wir auch in mentaler Hinsicht unbedingt etwas machen“, mahnte Heiner Brandes.

Die Spiele: Lucas Gredner/Niklas König – Niclas Lohau/Niklas Niemczyk 8:11, 5:11, 6:11; Laura Gredner/Stephanie Winter – Jessica Röthel/Fabienne Köhler 4:11, 11:8, 6:11, 8:11; Sven Eric Kastens/Daniel Porath – Philipp Wachenfeld/Janik Osthöver 11:8, 11:5, 11:9; Kastens – Niemczyk 12:10, 13:11, 8:11, 11:9; Nadine Cordes – Linda Hartjes 11:13, 7:11, 4:11; Lucas Gredner/Cordes – Lohau/Röthel 7:11, 4:11, 11:7, 11:6, 8:11; Frank Juchim – Wachenfeld 11:8, 9:11, 7:11, 7:11.

TV Refrath II – VfB/SC Peine 6:1 (19:4). „Letztlich waren wir chancenlos. Es war zu sehen, das alles ein bisschen schneller ging“, gestand der Peiner Trainer. Für den einzigen Zähler gegen die Reserve des Deutschen Meisters sorgten Sven Kastens und Daniel Porath im zweiten Herren-Doppel. „Positiv war auch, dass Laura Gredner wieder einen Schritt nach vorn gemacht hat“, berichtete Brandes. Zudem war er erleichtert, dass das Schlusslicht aus Berlin ebenfalls keinen Punkt holte. „Das war gut für uns.“

 

Die Spiele: Joshua Magee/Jan-Colin Völker – Lucas Gredner/Frank Juchim 11:7, 11:3, 11-4; Anika Dörr/Runa Plützer – Laura Gredner/Nadine Cordes 12:10, 11:6, 11:7; Kai Waldenberger/Lukas Mühlhaus – Sven Eric Kastens/Daniel Porath 11:9, 5:11, 5:11, 8:11; Magee – Kastens 9:11, 11:8, 12:10, 14:11; Dörr – Lisa Behme 11:4, 11:8, 11:5; Völker/Plützer – Lucas Gredner/Cordes 11:9, 11:8, 11:6; Kai Waldenberger – Niklas König 11:6, 11:3, 11:7.

Von Peter Konrad

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