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Sport Regional 18. Sieg im 19. Spiel: Doch Meister SG darf nicht aufsteigen
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14:02 24.04.2018
Gute Laune beim Meister: Nach dem Titelgewinn warfen sich die Spielerinnen der SG Zweidorf/Bortfeld II auf Meistertrainer Fabian Kracik. Quelle: Ralf Büchler
Kreis Peine

Mit einem am Ende souveränen 24:16 gegen den Verfolger Velpke haben die Regionsoberliga-Handballerinnen der SG Zweidorf/Bortfeld II vorzeitig die Meisterschaft eingefahren. Die SG Adenstedt muss nach dem 15:24 gegen Ehmen dagegen weiter um den Klassenerhalt bangen.

SG Zweidorf/Bortfeld II – Velpker SV 24:16 (11:9). „Die Mannschaft hat sich die Meisterschaft hart erarbeitet. Dem zolle ich höchsten Respekt“, freute sich SG-Coach Fabian Kracik. Mit dem 18. Sieg im 19. Spiel hatte seine Mannschaft den Titel bereits am vorletzten Spieltag unter Dach und Fach gebracht. Zuvor mussten die Gastgeberinnen allerdings nochmal ihr ganzes Können abrufen. Zur Pause führten sie lediglich mit zwei Toren. „Das war kein Selbstgänger, aber am Ende ist der Sieg in der Höhe gerechtfertigt. Wir hatten zu Beginn der zweiten Halbzeit eine starke Phase“, berichtete Kracik von einem 7:0-Lauf. „Als bei Velpke die Kräfte nachließen, haben wir alles klargemacht.“

Nach dem Schlusspfiff feierte das Team den Titelgewinn spontan in der Bortfelder Gaststätte „Zum wilden Keiler“. „Ich war etwas später als geplant zuhause“, gab Kracik zu. Die offizielle Meisterfeier steigt am kommenden Wochenende nach dem letzten Spiel der Saison.

Für den Meistertrainer kommt der Titel in seiner ersten Saison nicht überraschend, nur die Überlegenheit hatte er nicht erwartet. „Allerdings hatten wir den breitesten Kader und konnten Ausfälle am besten kompensieren.“ Nur eine Niederlage kassierte die SG II beim 17:23 gegen Eintracht Braunschweig II. Die ist für ihn allerdings ein Ansporn. „Die perfekte Saison könnte ein Ziel für die nächste Spielzeit sein.“

Denn trotz des Gewinns der Meisterschaft wird die SG auch in der kommenden Spielzeit in der Regionsoberliga an den Start gehen müssen, da die Erste bereits in der Landesliga spielt und die Zweite nicht aufsteigen darf. „Das war uns aber von Beginn an bewusst. Deswegen war der Aufstieg nie ein Thema bei uns“, erläuterte Kracik. „Eventuell werden einige junge Spielerinnen den Sprung in die erste Mannschaft versuchen.“

SG II: Gehrmann (8/4), Harms (3), Essmann (3), Fauteck (3), Schwesinger (3), Sonnenberg (2), Ulrich (2).

SG Adenstedt – HSC Ehmen 15:24 (4:13). „Die Einstellung hat nicht gepasst. Von Beginn an war unser Spiel geprägt von Fehlpässen, technischen Fehlern und zu vielen vergebenen Torchancen“, kritisierte SG-Spielerin Anne-Kathrin Hampel. „Leider konnten wir uns nicht auf unsere kompakte Abwehr verlassen und haben zu langsam verschoben.“ Somit war die Partie bereits zur Pause entschieden, lag die SG doch mit neun Toren hinten.

Nach dem Seitenwechsel fanden die Gastgeberinnen zwar besser ins Spiel, doch die Wende gelang nicht mehr. „Wir waren nicht in der Lage, die desolate erste Hälfte auszugleichen.“ Der Aufsteiger muss damit vorm letzten Spieltag beim Fünften MTV Braunschweig II weiterhin um den Klassenerhalt bangen, falls es zusätzliche Absteiger geben sollte.

SG Adenstedt: Schulze (4/2), A. Bertram (3/2), Becker (2), Lose (2), Wittenberg (1/1), Hampel (1), Keul (1), Klimke (1/1).

Von Lukas Reineke

Stärke bewiesen hat Tabellenführer MTV Groß Lafferde. Vor heimischem Publikum deklassierte der Handball-Landesligist im Derby die HSG Nord Edemissen mit 39:21 (22:11) und verteidigte die Tabellenspitze. Mit jeweils sieben Toren trugen die Rückraum-Asse Tino Mrasek und Felix Büttner entscheidend zum Erfolg bei.

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