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Sport Regional 16:15 im Derby - PSG überrascht Bildung
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16:00 09.02.2016
Überraschung: Melisa Kilic (lila Trikot) und die PSG Peine besiegten den TSV Bildung Peine mit 16:15 und sicherten sich damit zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Quelle: rb
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Ebenfalls keinen Sieg fuhr Tabellenführer Vater Jahn Peine II ein. Erstmalig in dieser Saison musste er beim 16:16 gegen den Dritten aus Seesen einen Punkt in eigener Halle abgeben. Die HSG Nord II unterlag in Thiede.

PSG Peine - Bildung Peine 16:15 (7:8). „Ich bin sprachlos“, zeigte sich Bildung-Spielerin Liv Kuban schockiert. Trotz Halbzeitführung musste sich der Fünfte am Ende noch geschlagen geben. „Wir haben es selbst vergeigt. Zwar hatten wir Chancen für zwei Spiele, aber wir haben es nicht geregelt gekriegt, unsere Abspielfehler zu reduzieren“, erläuterte sie. Als sich die Spielerinnen auch noch über einige Entscheidungen der Schiedsrichter aufregten, „hat uns das völlig aus dem Konzept gebracht. Wenn wir einfach unser Spiel runtergespielt hätten, hätten wir auch gewonnen.“

Zufrieden dagegen war der PSG-Trainer. „Das war ein wichtiges Lebenszeichen im Kampf um den Klassenerhalt“, sagte Trainer Lutz Benckendorf, dessen Team beim Stand von 12:15 schon wie der Verlierer aussah. „Doch wir haben uns dann mit aller Macht gegen die drohende Niederlage gestemmt und die letzten Kräfte mobilisiert.“ Und das wurde belohnt: 15 Sekunden vor Ende warf die PSG den Siegtreffer. „Unser Erfolg war nicht unverdient, aber das Spiel hätte genauso gut umgekehrt ausgehen können. Am Ende haben Kleinigkeiten und vor allem der Tick „Mehr-Wollen“ den Ausschlag zu unseren Gunsten gegeben“, resümierte Benckendorf.

PSG: Bakis (2), Genz (1), Kilic (5), Akyapi (7), Meyer (1). Bildung: Gawlista (6), Brix (3), Marquering (2), Scheuch (2), Dauenheimer (1), Gieselmann (1).

HSG Schladen-Hornburg - SG Zweidorf/Bortfeld III 22:20 (8:11). Trotz einer zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Führung stand die SG am Ende mit leeren Händen da. Dabei präsentierte sich das Team erheblich verbessert. „Wir waren von Anfang an motiviert und hatten auch den nötigen Siegeswillen. Das Zusammenspiel klappte deutlich besser, und wir waren auf allen Positionen torgefährlich“, sagte SG-Spielertrainerin Verena Nassoufis.

Besonders Jana Richter behielt in dem Kellerduell die Nerven und verwandelte alle sechs Siebenmeter. „Diese Treffsicherheit ist bemerkenswert“, lobte Nassoufis. Dass es am Ende trotzdem nicht zum ersten Sieg nach zehn Niederlagen reichte, habe an der Ausdauer gelegen, erläuterte Zweidorfs Trainer Detlef Becker: „Die Kraft hat nicht bis zum Abpfiff gereicht.“

SG III: Richter (6/6), Hänsel (4), Kremmling (3), Goes (2), Wolf (2), Fauteck (2), Scholz (1).

Viktoria Thiede - HSG Nord Edemissen II 21:15 (13:9). „Die Niederlage geht auch in der Höhe in Ordnung“, gestand Edemissens Trainer Roland Bufe. Hauptgrund für die Niederlage sei die aggressive Deckung der Viktoria gewesen. „Thiede hat eine gute offensive Deckung gespielt, die uns häufig zu Fehlern verleitet hat“, berichtete er. Sein Team habe zu schnell den Abschluss oder den Pass an den Kreis gesucht. „Bei den Gegenstößen waren die Thiederinnen für uns dann einfach zu fix.“ Auch in der eigenen Abwehrarbeit sah er Steigerungsbedarf. „Wir sind häufig nur hinterhergelaufen, weil uns einfach der Mumm fehlt, mal energisch zuzugreifen“, monierte Bufe, „die Niederlage hätte nicht sein müssen.“

HSG II: Scholz (5), Zessack (3), Rönick (3), Netzel (2), Wilck (1), Leithäuser (1).

MTV VJ Peine II - MTV Seesen 16:16 (10:7). 45 Sekunden vor dem Ende verhinderte Svenja Hofmeister mit einem verwandelten Siebenmeter die erste Heimniederlage der Saison. Dass es so spannend blieb, hatten sich die Jahnerinnen selbst zuschreiben. Denn zur Pause führten sie noch mit drei Toren. „Mit den ersten drei Würfen nach der Halbzeit scheiterten wir entweder am Pfosten oder der Latte“, haderte Jahn-Coach Wilfried Hofmeister.

Dies nutzten die Gäste, um die Partie zu drehen, zwischenzeitlich lagen sie mit 14:12 vorn. „Wir haben uns jedoch zurückgekämpft und gingen erneut in Führung.“ In der Schlussphase versäumten es beide Mannschaften, für die Entscheidung zu sorgen, was vor allem an den Torfrauen lag. Besonders die eigene hob Hofmeister hervor: „Michaela Küntzer hat etliche freie Würfe und Tempogegenstöße vom MTV Seesen pariert.“

MTV II: Sv. Hofmeister (6/3), Eschemann (5), Koch (2), Dannenberg (2), Buse (1).

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