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0:4 – Abbensen steht vor dem Abstieg

Fußball-Kreisliga 0:4 – Abbensen steht vor dem Abstieg

Theoretisch ist der Klassenerhalt in der Fußball-Kreisliga für den TVJ Abbensen noch möglich, aber bei noch drei verbleibenden Partien und sechs Zählern Rückstand auf das rettende Ufer machen sich die Verantwortlichen nicht mehr viel Hoffnung nach der neuerlichen Niederlage gegen Edemissen. Vechelde hingegen kämpfte bis zur letzten Minute und siegte gegen Vöhrum mit 4:3.

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Der Ball ist im Netz – und der TVJ Abbensen so gut wie abgestiegen. Der TSV Edemissen II gewann das Nordderby mit 4:0.

Quelle: Ralf Büchler

TVJ Abbensen – TSV Edemissen II 0:4 (0:1). „Damit sind wir wohl aus der Kreisliga abgestiegen“, befand Abbensens Obmann Horst Oppermann. Dabei sah es bis zur Pause gut aus für den TVJ, der die erste Halbzeit ausgeglichen gestaltete. Abbensens Spielertrainer Christian Wöhrle rüttelte seine Mannschaft in der Kabine auf, er selbst hielt einen Foulelfmeter von Mass in der 60. Minute. Doch danach brachen die Platzherren ein. „Es lief nichts zusammen“, konstatierte Oppermann, „das war saft- und kraftlos, der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung“, meinte der Obmann.

Tore: 0:1 Lonnemann (22.), 0:2 Spickschen (61.), 0:3 Ebeling (65.), 0:4 Spickschen (79.).

TSV Bildung Peine – SV Bosporus Peine II 5:3 (3:1). Acht Treffer im Stadtderby, das nach Aussage von Bildungs Trainer Peter Wedemeyer „ein munterer Kick“ war. „Es ging rauf und runter, wenn Bosporus ein Tor gemacht hat, dann haben wir postwendend geantwortet“, berichtete Wedemeyer. Der Sieg gehe aufgrund der ersten Hälfte vollends in Ordnung. „Wir haben allein in der ersten Viertelstunde zig Möglichkeiten und müssen da schon die Partie entscheiden“, kritisierte der Coach.

Tore: 1:0 Happe (5.), 2:0 Mauke (11.), 2:1 Göksen (15., Foulelfmeter), 3:1 Y. Kocak (20.), 3:2 Tanriculu (55.), 4:2 H. Kocak (60.), 4:3 Schwedow (70.), 5:3 K. Hermann (71.).

SV Arminia Vechelde – TSV Arminia Vöhrum 4:3 (1:1). Was für eine Partie! Mit 1:3 lagen die Vechelder schon zurück, doch dann brachte die Einwechselung von Frank Ach, der mit seinem Tor zum 2:3 den Anschluss schaffte, die Wende. „Totgesagte leben länger“, freute sich Vecheldes Trainer Heino Meißner. In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit sahen die Gäste schon wie der sichere Sieger aus und die Vöhrumer traten auch dementsprechend locker auf. „Mit dem Mut der Verzweifelung sind wir dann an die Sache heran gegangen und wurde belohnt“, erläuterte der Coach der Vechelder. André Grosser verwandele den Elfmeter zum Sieg, nachdem Maximilian Paulmann gefoult worden war.

Tore: 1:0 Novin (15.), 1:1 Köntek (35.), 1:2 Lautenbach (50.), 1:3 Lohmann (55.), 2:3 Ach (60.), 3:3 Denecke (71.), 4:3 Grosser (74., Foulelfmeter).

TSV Sonnenberg – TSV Viktoria Ölsburg 4:1 (1:1). „Wir sind mit elf Mann vom Platz gegangen, obwohl wir solche Kesselflicker sind“, merkte Sonnenbergs Akteur Felix Wolfram ironisch an und reagierte damit auf Kritik von Vecheldes Trainer Heino Meißner (PAZ berichtete). Ölsburg ging zunächst in Führung, doch schon vier Minuten später antworteten die Platzherren. Im zweiten Durchgang dominierten sie dann das Geschehen. „Wir haben in der zweiten Halbzeit konsequent unsere Torchancen genutzt, von Ölsburg kam da nicht mehr viel“, erklärte Wolfram. Kurioses am Rande: Das Schiedrichtergespann wurde durch einen Mitgereisten Ölsburger komplettiert, da ein Linienrichter nicht erschienen war.

Tore: 0:1 Voges (13.), 1:1 M. Lampe (17.), 2:1 Stolecki (65.), 3:1 Fichtner (83.), 4:1 Bertram (90.).

TSV RW Schwicheldt – SV Falke Rosenthal 0:0. Keine Tore gab es im Nachbarderby zwischen Schwicheldt und Rosenthal, dafür aber zwei Platzverweise auf Seiten der Gäste. Salucu musste nach 66 Minuten mit Gelb-Rot vom Platz, sechs Minuten vor dem Ende flog noch Galler mit Rot vom Feld (84.). „Die Zuschauer haben Torszenen hüben wie drüben zu sehen bekommen“, schilderte Schwicheldts Obmann Andreas Marx. Bis zu den Platzverweisen gestalteten die Teams das Derby ausgeglichen, danach übernahmen die Rot-Weißen das Zepter - jedoch ohne zählbaren Erfolg. „Wir hatten schon einige Hundertprozentige, aber letztlich geht das Remis in Ordnung“, konstatierte der Obmann.

TSV Dungelbeck – VfL Woltorf 2:0 (0:0). Beide Mannschaften mussten ersatzgeschwächt antreten, sodass auf Seiten der Woltorfer sogar Trainer Nedin Cerimovic seine Fußballschuhe schnüren musste. „Es war ein Derby mit einem eher dürftigen Niveau“, berichtete Dungelbecks Betreuer Jan Samland. Aufgrund der zweiten Hälfte gehe der Sieg in Ordnung. Gembalski sorgte mit zwei späten Treffern für die Entscheidunge zu Gunsten der Dungelbecker.

Tore: 1:0, 2:0 Gembalski (82., 88.).

SV RW Groß Gleidingen – SV BW Schmedenstedt 2:2 (0:1). „Das war ein leistungsgerechtes Unentschieden“, resümierte Gleidingens Trainer Marco Sauer, der letztlich mit dem Punkt für seine Mannschaft zufrieden war. „Wenn man zwei Mal einen Rückstand aufholt, dann muss man damit leben können“, meinte der Coach. Ein großes Kompliment machte der Fußballlehrer seinem Libero Jörg Feyerabend. „Mit seinen 46 Lenzen spielt er wirklich hervorragend.“ Schmedenstedt beendete die Partie zu zehnt. Karahan flog in der 78. Minute mit Gelb-Rot vom Platz.

Tore: 0:1 Schacht (30.), 1:1 Vogel (67.), 1:2 Karahan (75.), 2:2 Tiemann (80.).

Marian Naase

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