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Hannover 96 Uffe Bech reist aus Belek ab
Sportbuzzer Hannover 96 Uffe Bech reist aus Belek ab
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18:15 11.01.2016
Von Christian Purbs
Der Nerv nervt: Uffe Bech hat das Trainingslager abgebrochen und kehrt nach Hannover zurück, um seine Rippenentzündug behandeln zu lassen. Quelle: Treblin
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Belek/Hannover

Es war ein langes Gespräch, das Uffe Bech am Sonntagabend mit Trainer Thomas Schaaf und Geschäftsführer Sport Martin Bader führte. Das Fazit der Unterhaltung: So macht es keinen Sinn. Die drei einigten sich nach Absprache mit der medizinischen Abteilung der „Roten“ darauf, dass es das Beste für den verletzten 96-Profi ist, wenn er das Trainingslager in Belek verlässt und zurück nach Hannover fliegt. „Wir wollen keine Zeit verlieren. Uffe wird sich in Deutschland einer alternativen Behandlungsmethode unterziehen“, sagte Bader.

Montagmorgen landete der Däne bereits in Hannover und wird nun in seiner sportlichen Heimat versuchen, wieder fit zu werden. Ein eingeklemmter Nerv im Rippenbereich bereitet dem Offensivspieler schon seit Wochen Probleme, an Mannschaftstraining war bislang nicht zu denken.

Es sei eine „vertrackte Situation“, sagte Bader. „Wir hatten schon die Hoffnung, dass Uffe nach vier Wochen intensiver Behandlung im Trainingslager wieder einsteigen kann.“ Doch daraus wird nichts. Alternative Behandlungen sollen dem bei den Fans beliebten dänischen Flügenspieler helfen. „Uffe macht alles dafür, dass es besser wird“, sagte der Geschäftsführer: „Ich hoffe, dass er schon bald wieder eine Alternative für uns sein kann.“

Auch Maximin bleibt in Hannover

Nach der Geburt seiner Tochter bleibt Allan Saint-Maximin in Hannover und wird nicht mehr nach Belek zurückreisen. Der 18-Jährige war bereits am Sonnabend aus der Türkei nach Hannover geflogen, wo er am Sonntag erstmals Vater wurde. Er wird dort auch bleiben: Bis zur Rückkehr der Mannschaft am Donnerstag wird er in der Regionalliga-Elf der „Roten“ trainieren.

Zumindest die Situation ist für Marius Wolf nicht neu. Der vierte Neuzugang von Hannover 96 seit dem Ende der Hinrunde in der Fußball-Bundesliga kennt sich mit Abstiegskampf bestens aus. Auch der TSV 1860 München, bis zum vergangenen Donnerstag noch Arbeitgeber des 20-Jährigen, steht - genau wie die „Roten“ - mit 14 Punkten auf dem vorletzten Platz.

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