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Hannover 96 So gut sind die drei Neuzugänge wirklich
Sportbuzzer Hannover 96 So gut sind die drei Neuzugänge wirklich
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00:15 15.01.2016
Von Christian Purbs
 Fossum und Yamaguchi hatten ihr Debüt im Testspiel gegen den Drittligisten, Szalai stand ein paar Stunden später gegen die Berliner auf dem Platz. Quelle: Treblin/M
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Belek

Für die Neuzugänge von Hannover waren die Testspiele gegen SV Wehen Wiesbaden und Hertha BSC die erste Gelegenheit, sich im Trikot der „Roten“ zu präsentieren. Fossum und Yamaguchi hatten ihr Debüt im Testspiel gegen den Drittligisten, Szalai stand ein paar Stunden später gegen die Berliner auf dem Platz. Von Wolf gab es hingegen nichts zu sehen. Der Neuzugang von 1860 München wurde wegen muskulärer Probleme geschont. Und so lief das Debüt der drei Neuen der „Roten“:

Hotaru Yamaguchi

Der Japaner teilte sich das defensive Mittelfeld mit Ceyhun Gülselam, dem er bei den auffälligen Aktionen zunächst den Vortritt überließ. Der Japaner legte seine Zurückhaltung jedoch im Laufe der Begegnung immer mehr ab und übernahm selbst die Initiative. Zwei Eigenschaften des 25-Jährigen waren besonders auffällig: seine große Ballsicherheit und sein direktes Spiel. Wann immer es möglich war, leitete der Mittelfeldspieler den Ball direkt zu seinen Mitspielern weiter, Fehlpässe waren die Ausnahme. Bei den Zweikämpfen hielt Yamaguchi sich zwar noch zurück, bereinigte jedoch durch sein gutes Stellungsspiel einige gefährliche Situationen.

Nach dem Seitenwechsel wurde der Japaner wie alle 96er in seinen Aktionen sicherer. Und er beschränkte sich nicht nur auf die Defensive. Wenn es ging, schaltete er sich auch im Angriff ein.

Der erste Eindruck: Ein vielversprechender Auftritt von Yamaguchi.

Iver Fossum

Der Norweger spielte genau wie Yamaguchi durch, hinterließ jedoch längst nicht so einen guten Eindruck wie der Japaner. Der 19-Jährige spielte im zentralen, offensiven Mittelfeld, also auf der Position, auf der der zurzeit verletzte Hiroshi Kiyotake normalerweise die Fäden in der 96-Offensive zieht. Damit war Fossum jedoch oftmals überfordert. Er war zwar immer in Bewegung und anspielbar, verlor den Ball in vielen Situationen jedoch sehr schnell. Vieles ging zu schnell für ihn, was auch daran lag, dass ihm die Spritzigkeit in seinen Aktionen fehlte. Vor dem Tor tauchte er zweimal gefährlich auf. In der ersten Halbzeit flog sein Schuss weit über das Tor, nach der Pause kam der Norweger besser in Schwung und war am Treffer zum 2:1 durch Artur Sobiech beteiligt. Seinen Schuss klärte ein SV-Verteidiger mit der Hand auf der Linie, Sobiech musste nur noch einschieben.

Der erste Eindruck: Die Trainingseinheiten in den nächsten Tagen werden ihm helfen, sich an das schnelle Spiel in der Bundesliga zu gewöhnen.

Adam Szalai

Auf dem Neuzugang von 1899 Hoffenheim ruhen die Hoffnungen im Angriff der „Roten“. Der Ungar soll die Tore schießen, die 96 vor dem Abstieg retten. Gestern gegen Hertha BSC schoss er jedoch nicht einmal aufs Tor. Dass es jede Menge hartes Brot ist, als Stürmer für 96 auf Torejagd zu gehen, dürfte der Ungar bei seinem Debüt gemerkt haben. Seine Mitspieler versuchten zwar, ihn immer wieder in Szene zu setzen, doch entweder kam der letzte Pass nicht an, oder der 28-Jährige blieb an der starken Hertha-Abwehr hängen. Allzu viele Aktionen in und vor dem Strafraum hatte der Neuzugang ohnehin nicht.

Der erste Eindruck: Der Ungar ist engagiert und will. Mehr leider auch deshalb nicht, weil es für ihn gegen Berlin keine vernünftigen Zuspiele gab.

Alle Infos aus dem Trainingslager in Belek

HAZ-Sportredakteur Christian Purbs ist mit den Fußballprofis in die Türkei gereist. Er berichtet täglich aus Belek vom Training auf dem Platz, den Testspielen gegen andere Profimannschaften – und den Ereignissen abseits des Rasens. Hier finden Sie laufend aktuelle Berichte, Bilder und Informationen. 

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