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Hannover 96 Der Neue kennt sich aus im Abstiegskampf
Sportbuzzer Hannover 96 Der Neue kennt sich aus im Abstiegskampf
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00:17 13.01.2016
Von Christian Purbs
Neuzugang bei 96: Marius Wolf. Quelle: Treblin
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Belek

Allerdings in der 2. Liga und damit eine Etage tiefer als Wolfs neuer Verein. Doch das war’s dann auch mit den Gemeinsamkeiten. Der Offensivspieler ist sich bewusst, dass er da einen richtig großen Sprung gemacht hat und vor einer echten Herausforderung steht.

Bei den ersten Trainingseinheiten mit seinem neuen Team habe er schon einen Unterschied gemerkt, sagt Wolf, der erst einmal „eine gute Figur abgeben“ und sich „so schnell wie möglich integrieren“ will. „Ich werde alles dafür tun, um der Mannschaft zu helfen.“

Am Donnerstag hatte 96-Geschäftsführer Martin Bader den Wechsel perfekt gemacht, am Freitagmorgen flogen die beiden zusammen ins 96-Trainingslager nach Belek. „Mein Ziel ist es, in der Mannschaft schnell Fuß zu fassen - und dann werde ich schauen, wie’s läuft“, sagt Wolf, der bei den „Roten“ einen Vertrag bis 2019 unterschrieben hat und eine Ablösesumme von 1,5 Millionen Euro kostete.

In der Jugend spielte Wolf beim 1. FC Nürnberg, von dort stammen auch die Kontakte zu Bader und Christian Möckel, dem Sportlichen Leiter bei 96, die vor ihrem Wechsel nach Hannover jahrelang für den „Club“ tätig waren. „Marius hat als U-Nationalspieler bereits nachgewiesen, dass er über eine hohe Qualität verfügt. Durch ihn werden wir flexibler in der Offensive“, sagt Bader über den 20-Jährigen, der zuletzt bei den „Löwen“ in der Offensive auf der linken Seite eingesetzt wurde und in dieser Saison bei 16 Einsätzen drei Tore erzielte.

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„Wir sehen die Verpflichtung auch als einen Transfer mit Perspektive. Marius hat großes Potenzial“, sagt 96-Trainer Schaaf. Damit sei jedoch nicht ausgeschlossen, dass Wolf den „Roten“ auch schnell helfen kann. „Vielleicht profitieren wir schon früher davon, wenn er gute Leistungen nachweisen kann“, sagt Schaaf.

Und was erwartet der 96-Trainer vom Neuen bei seinem ersten Einsatz im heutigen Testspiel gegen Wehen Wiesbaden? „Gut zu laufen, nicht hinzufallen, nicht zu stolpern“, sagt Schaaf und fügt sicherheitshalber hinzu: „Das war jetzt Spaß. Ihm konnte ich bislang am wenigsten mitgeben. Für ihn ist es am wichtigsten, dass er aufpasst.“ Aufpassen, um möglichst schnell möglichst viel zu lernen.

Kleine Strafen erhöhen die Konzentration. Der neue 96-Trainer Thomas Schaaf arbeitet im Trainingslager intensiv mit der Mannschaft. Extra-Liegestütze und die Schubkarre gehören genauso zur Methode wie klare Ansagen.

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