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Zweidorf „fliegt“ zum Sieg im kleinen Derby

Handball Regionsoberliga Zweidorf „fliegt“ zum Sieg im kleinen Derby

Die bessere Fitness beschert den Handballern des Regionsoberligisten SG Zweidorf/Bortfeld den Sieg gegen die Reserve des MTV Braunschweig.

Mit Heimsiegen im oberen Tabellendrittel festgesetzt haben sich die Regionsoberliga-Handballer der SG Zweidorf/Bortfeld II und des MTV Peine. Die SG-Reserve gewann das kleine Derby gegen den MTV Braunschweig, die Jahner warfen Schöningen aus der Gunzelin-Halle. Spiel und Tabellenführung verloren haben indes die Handballerinnen der SGH Peine in Bad Harzburg. Der SG Zweidorf/Bortfeld II ging bei der Heimspiel-Pleite gegen Lehre eine Viertelstunde vor Schluss die Puste aus.

Männer

MTV VJ Peine – HSG Schöningen II 31:19 (15:7). Nach zwei punktlosen Partien in Folge, haben die Männer des MTV Peine wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Und das auch auf ungewohntem Hallenboden. Die Jahner wichen von der Silberkamp- in die Gunzelin-Sporthalle aus. Dort entwickelte sich von Beginn an eine schnelle Partie, die die Gäste sehr körperbetont führten. Doch die Jahner nahmen den Kampf an und zeigten im Vergleich zu den vergangenen Spielen eine gefestigte Deckung. „Nur sieben Gegentore in einer Halbzeit sind der Traum eines jeden Trainers“, freute sich MTV-Coach Thomas Michelmann.

Nach dem Seitenwechsel ließen die Peiner nichts mehr anbrennen und bauten ihre Acht-Tore-Führung zur Halbzeitpause bis auf zwölf Tore am Ende der Partie aus. Eine sehr gute Leistung nach langer Verletzungspause zeigte MTV-Torwart Jürgen Scharf. Als verbesserungswürdig sah Michelmann indes die Chancenauswertung seines Teams an. „Aber immerhin haben wir diesmal alle Siebenmeter verwandelt“, sprach er die schwache Ausbeute der vergangenen Woche an. Mathias Deichsel zeigte sich treffsicher von der Linie.

MTV: Deichsel (9), Görlich (7), Michelmann (6), Dießel (3), Brandes (2), Thuns, Bertram, Netzel, Busse.

SG Zweidorf/Bortfeld II – MTV Braunschweig II 33:27 (11:10). Zwei starke Abwehrreihen bestimmten anfangs die Partie. Die SG nahm Braunschweigs Außenspieler und Kreisläufer aus dem Spiel, doch dafür warfen die Rückraumschützen des MTV unerwartet viele Tore. Trotzdem verlief die erste Hälfte über weitere Strecken ausgeglichen.

Nach dem Seitenwechsel setzte die SG auch mehr Akzente im Angriff. Außerdem wirkten die Hausherren frischer als ihre Gäste. „Während ich meine erste Sieben nahezu durchspielen lassen konnte, musste Braunschweig häufig wechseln“, verglich SG-Trainer Frank Pausewang. Dank der guten Fitness legte die Spielgemeinschaft noch eine Schippe drauf und setzte sich bis auf vier Tore ab. „Zum Schluss hat der MTV aufgemacht. Das haben wir ausgenutzt. Deswegen ist der Sieg noch so deutlich ausgefallen“, bilanzierte Pausewang.
SG: Behmer (6), Bastian (3), Scholz (4),Wehmer (4), Bürger (3), Hoyer (4), Maus (3), Schuhmann (4), Zutz (2).

Frauen

SG Zweidorf/Bortfeld II – VfL Lehre 18:22 (11:10). Mit einem Sieg wollte die in die Herbstpause gehen. Doch daraus wurde nichts, weil die Gastgeberinnen sich in der Schluss-Viertelstunde den Schneid abkaufen ließen. „Bis zur 45. Minute konnten wir mit unserer Leistung zufrieden sein“, betonte SG-Spielerin Caroline Sage. Beide Mannschaften agierten gleich stark, kein Team konnte sich absetzen. Doch in den letzten 15 Minuten brachen die Gastgeberinnen ein, spielten zu nervös und produzierten reihenweise technische Fehler. „Wir haben einen möglichen Sieg verschenkt“, ärgerte sich Sage, „Lehre war ein Gegner, den wir hätten schlagen können.“

SG: Drob, Röver, Sage, Lehne (7), Scholz (5), Friese, Malzahn, Strutz.

HSG Bad Harzburg – SGH Peine 20:15 (9:5). Für die SGH Peine war in Bad Harzburg nicht zu holen. Sie verlor nicht nur das Spiel, sondern auch die Tabellenführung an die HSG. Den Beginn der Partie verschliefen die Peinerinnen, die Gastgeberinnen warfen schnell eine 6:0-Führung heraus. Zwar arbeiteten sich die Gäste zwischenzeitlich wieder auf drei Tore heran, lagen zur Pause aber erneut mit vier Treffern hinten.

In Durchgang zwei stellte die SGH ihre Abwehr um, anfangs taten sich die Bad Harzburgerinnen schwer gegen die neu formierte Deckung. Heran kamen die Peinerinnen dennoch nicht. „Die technischen Fehler in unseren Reihen waren einfach zu groß, als dass wir hätten nach zwei Punkten greifen können“, nannte SGH-Trainer Herbert Schimkowiak den Hauptgrund für die Niederlage.

SGH: Deda (2), Dettmer (2), Kamlah, Keul, Kühnholz (2), Willnauer, Winkel (5), Tammen.

Malte Krause

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