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Zwei Klubs, ein Ziel: Den freien Fall stoppen

Fußball-Kreisliga Zwei Klubs, ein Ziel: Den freien Fall stoppen

Im freien Fall befinden sich derzeit die Fußball-Kreisligisten Vöhrum und Blumenhagen. Denn nach der Winterpause holte die Arminia aus vier Partien nur einen Zähler, und die Germania blieb in drei Spielen sogar punktlos. Heute treffen die „Erfolglosen“ in Vöhrum im Nachholspiel aufeinander.

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Einen Zug nach unten verspüren die derzeit gebeutelten Vöhrumer (blau, hier gegen die PSG Peine). Die Negativserie soll heute enden.

Quelle: rb

TSV Arminia Vöhrum - Germania Blumenhagen (heute, 19 Uhr). „Schwicheldt hat gut gespielt, unsere Niederlage war verdient“, blickt Blumenhagens Spielertrainer Markus Reiff auf die 3:5-Heimniederlage vom Sonntag zurück. In dieser Partie habe sich erneut gezeigt, dass seine Mannschaft offensichtlich nicht mit einer 1:0-Führung umgehen könne. „Das war jetzt das dritte Mal hintereinander, dass wir früh in Führung gegangen sind und am Ende trotzdem verlieren. Eigentlich ist solch ein Start ins Spiel optimal. Aber nicht bei uns, denn die Konzentration lässt nach“, moniert Reiff. „Es ist so, als wenn ein Schalter umgelegt wird. Das muss sich schnell ändern.“

Reiffs Sorgen sind nicht unberechtigt, schließlich haben die Mannschaften, die in der Abstiegszone stehen, nach der Winterpause gepunktet. „Wir sehen mit einem Auge nach unten“, gesteht er. Denn die 24 Punkte, die die Germania derzeit hat, „reichen nicht für den Klassenerhalt“. Deshalb: „In Vöhrum will ich gewinnen, das ist klar. Aber in unserer Lage würde mir auch ein Punkt reichen. Es wäre ein Schritt nach vorn.“

Auch bei der Arminia läuft derzeit nicht allzu viel rund. Zudem ist Trainer Jean-Marie Lohmann völlig genervt. Allein mit ausfallenden Spielern könnte er eine ganze Mannschaft aufstellen. „Solch eine Pechsträhne habe ich noch nicht erlebt“, hadert Lohmann.

Zuletzt spielte gar der 51-jährige Karsten Stallmann Libero - und auch heute wird er wohl wieder auflaufen. Immerhin wird Sebastian Bank wieder dabei sein, der zuletzt beim 0:1 gegen Woltorf fehlte. „Vielleicht ist auch Julian Hallmann nach seinem Zehbruch wieder einsetzbar.“

Fest steht aber, dass erneut eine andere Arminen-Mannschaft auflaufen wird. „Weil wir immer wieder umstellen müssen, sind wir nicht eingespielt. Dann ist es normal, dass nicht alles funktioniert“, sagt Lohmann, der froh ist, dass sein Team in der Hinrunde gut gepunktet hat und deshalb jetzt trotz der Negativserie ein sicheres Polster hat.

Er sagt aber auch: „Die Stimmung im Team ist angespannt. Wir müssen den Bock endlich umstoßen und wieder mal gewinnen.“

jh/mp

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