Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Zu viele Fehlwürfe: Das war's wohl mit der 2. Liga

2. Kegel-Bundesliga Zu viele Fehlwürfe: Das war's wohl mit der 2. Liga

Kaum noch zu retten sind die Zweitliga-Kegler von Flotte Neun Peine. Nach zwei weiteren Heimniederlagen steht das Team kurz vorm Abstieg in die Verbandsoberliga.

Voriger Artikel
Schützenhilfe für Jahn: TVJ ärgert Zweiten
Nächster Artikel
HSV marschiert weiter

Bester Peiner: Sascha Engel schob 918 und 907 Holz.

Quelle: kn

Flotte Neun Peine - KSG Lüneburg 5391:5405 (0:3/39:39). Die Peiner wollten die deftige Niederlage des Hinspiels wettmachen. Aber trotz Heimvorteils gelang nur eine Partie auf Augenhöhe mit knappen aber Spiel-entscheidenden Rückständen in den ersten beiden Abschnitten. Zwei Holz waren es nach dem ersten Drittel und 14 nach dem zweiten Abschnitt. Danach spielten die Hintermänner pari und es blieb trotz Peiner Saisonbestleistung bei einer weiteren Nullnummer. Die Gäste strahlten und Henrik Kiehn meinte: „Im Kampf um den Klassenerhalt wollten wir in Peine punkten, und das haben wir gut hinbekommen. Wir sind richtig glücklich.“

Ergebnisse: Christiansen (916:910), Pfeiffer (900:908), Kohnert (892:899), Gröne/Beckmann (885:890), Dalibor (880:913), Engel (918:885).

Flotte Neun Peine - KSK Hamburg 46 5385:5408 (0:3/36:42). Die Hanseaten hatten tags zuvor in Springe erstmals den Zusatzpunkt abgeholt. Entsprechend selbstbewusst gingen sie in Peine ans Werk und spielten sich zunächst mit neun Holz in Führung. Im mittleren Abschnitt zogen sie zwingend auf und davon und vergrößerten den Vorsprung auf fast uneinholbare 42 Holz. Doch jetzt fand der Gastgeber zu längst vergessenem Kampfgeist zurück und holte nach der Hälfte des letzten Drittels 23 Holz zurück. Aber jetzt besannen sich die 46’er auf ihr 3-Punkte-Ziel und betrieben erfolgreich Schadensbegrenzung. Am Ende lagen sie noch 23 Holz vor und der Peiner Dirk Christiansen meinte schlicht: „Das war’s. Einfach alles abhaken.“ Stefan Prentkowski stellte für die Gäste fest: „Die Bahnen sind unkompliziert und schön zu spielen. Aber ihr habt euch zu viele Fehlwürfe geleistet, und das war unser Sieg.“

Ergebnisse: Christiansen (909:915), Pfeiffer (900:903), Beckmann (879:896), Kohnert (889:905), Dalibor (901:902), Engel (907:887).

Der Peiner Vereinsvorsitzende Klaus Kroschwitz zog Bilanz des Doppelspieltages: „In dieser Form haben wir in der 2. Bundesliga nichts zu suchen. Um wieder Erfolgserlebnisse zu haben, müssen wir in der Verbandsoberliga neu anfangen.“ In zwei Wochen wird der Punktspielbetrieb fortgesetzt mit Hin- und Rückspiel gegen den Lieblingsgegner Springe 52.

hst

Voriger Artikel
Nächster Artikel