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Zu feiern hatten die Berkumer nur einen Geburtstag

Tischtennis-Landesliga Zu feiern hatten die Berkumer nur einen Geburtstag

Nicht untergehen war die Devise, um im Kampf um den Klassenerhalt vielleicht zumindest das Spielverhältnis noch etwas aufzupolieren. Doch daraus wurde nichts: Tischtennis-Landesligist TTC Berkum verlor klar gegen die Spitzenteams TTC Gifhorn (1:9) und VfL Oker (2:9).

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Jan Fichtner gewann mit Lukas Duda sowohl gegen Gifhorn als auch gegen Oker sein Doppel.

Quelle: rb

„Diese Gegner haben einfach nicht mehr zugelassen. Wenn du da was holen willst, musst du schon super drauf sein“, stellte Berkums Spieler Lukas Duda fest.

TTC Gifhorn - TTC Berkum 9:1 (29:12). Den 5:9-Achtungserfolg aus dem Hinspiel konnten die Berkumer nicht wiederholen, obwohl der Tabellenzweite Gifhorn mit zwei Ersatzspielern aus dem Bezirksoberliga-Team antrat. „Es war irgendwie ein komisches Spiel. Weil die Halle sehr voll war, hatten wir leider nur einen Tisch zum Warmspielen, und die Tische haben auch kaum Unterschnitt bei den Bällen angenommen“, suchte Lukas Duda nach Erklärungen für die Klatsche.

Im Doppel wehrte er mit Jan Fichtner beim 7:10 im fünften Satz drei Matchbälle gegen Gifhorns Spitzendoppel erfolgreich ab, die Berkumer gewannen noch 12:10. „Jan hat uns mit seiner Vorhand im Spiel gehalten“, lobte Duda seinen Teamkollegen. Doch mehr als der Ehrenpunkt sprang für den Aufsteiger nicht heraus. Möglich war das jedoch.

Sascha Henke scheiterte einmal mehr an seinem Fünfsatz-Fluch, verlor er doch beide Einzel im oberen Paarkreuz im Entscheidungssatz. Bereits 10 Fünfsatz-Einzel hat er diese Saison gespielt und nur 2 davon durchgebracht. „Sascha hat seine gute Form bestätigt. Gerade gegen Carsten Winkelmann hat er gefühlt eigentlich 3:0 gewonnen“, sagte Teamkollege Duda. Doch nach 1:0-Satzführung ließ sich Berkums Kapitän in den folgenden beiden Sätzen noch auf der Zielgeraden mit 10:12 abfangen und verlor danach auch das Spiel. Noch dichter dran an der Überraschung war Henke sogar gegen den zweitbesten Spieler der Liga: Doch Yannis Horstmann rettete sich nach 1:2-Satzrückstand im vierten Durchgang noch zu einem 17:15-Marathon-Sieg und gewann die Partie danach noch.

Auf ein Geschenk zum 27. Geburtstag hatten die Berkumer für ihren in der Rückrunde noch sieglosen Teamkollegen Benjamin Weiß (0:7-Bilanz) gehofft. Der kämpfte sich gegen Thorsten Jung auch famos nach 0:2-Satzrückstand zurück, verlor den Fünfsatz-Krimi aber dennoch. „Benni hat toll geblockt, aber in den entscheidenen Momenten war einfach wieder zu sehen, dass das Selbstvertrauen derzeit nicht da ist“, merkte Duda an.

Spiele: Yannis Horstmann/Carsten Winkelmann - Jan Fichtner/Lukas Duda 2:3, Thorsten Jung/Marc Kreye - Sascha Henke/Jens Obst 3:0, Michael Große/Christian Schlifski - Benjamin Weiß/Fabian Spatz 3:1, Horstmann - Obst 3:1, Winkelmann - Henke 3:2, Jung - Weiß 3:2, Kreye - Fichtner 3:1, Große - Duda 3:0, Schlifski - Spatz 3:0, Horstmann - Henke 3:2.

TTC Berkum - VfL Oker 2:9 (11:28). Für Berkumer Ergebniskosmetik beim Tabellenführer sorgte Jan Fichtner, der erst sein Doppel mit Lukas Duda gewann und danach auch sein Einzel gegen Noppenspieler Marcus Bergmann. „Jan war stark. Auf die Noppe hat er immer hart gezogen und das Spiel dadurch dominiert“, lobte Teamkollege Duda.

Glanzleistungen lieferten ansonsten vor allem die Gäste - und allen voran der Peruaner Aron Villavicencio. Der beste Akteur der Liga (26:0-Bilanz) trainiert in einem Tischtennis-Zentrum in Leipzig und reist nur zu den Punktspielen des VfL an. „Er hat in der ganzen Saison erst zwei Sätze abgegeben. Der zieht einfach jeden Ball gegen, ist Linkshänder und hat ein richtig gutes Händchen“, staunte auch Lukas Duda.

Spiele: Benjamin Weiß/Fabian Spatz - Aron Villavicencio/Serkan Yildirim 0:3, Sascha Henke/Jens Obst - Pascal Hoffmann/Matthias Artelt 1:3, Jan Fichtner/Lukas Duda - Marcus Bergmann/Christoph Willeke 3:1, Henke - Hoffmann 0:3, Obst - Villavicencio 0:3, Fichtner - Bergmann 3:0, Weiß - Artelt 1:3, Spatz - Willeke 0:3, Duda - Yildirim 2:3, Henke - Villavicencio 0:3, Obst - Hoffmann 1:3.

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