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Zittersiege der Peiner Mannschaften

Handball-Landesliga Frauen Zittersiege der Peiner Mannschaften

Kreis Peine. Einen wichtigen Sieg fuhren Vater Jahns Landesliga-Handballerinnen ein. Dank des knappen Erfolges gegen Braunschweig behalten sie Tuchfühlung zu Tabellenführer Geismar. Ebenfalls mit einem Tor Differenz gewann die HSG Nord.

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Lena-Marie Bührig warf das 23. Tor für Jahn.Foto: Ralf Büchler

MTV Vater Jahn Peine - BTSV Eintracht Braunschweig 23:22 (9:12). Erst eine Minute vor Schluss wurde die spannende Partie, in der die Führung mehrmals wechselte, durch das 23:20 von Lena-Marie Bührig entschieden. Nach dem Abpfiff zeigte sich MTV-Trainer Carsten Bührig stolz auf seine Mannschaft. Und: „Dieser Sieg war enorm wichtig für unser Selbstvertrauen.“

Während der ersten Hälfte hatten die Gäste Vorteile. Über 2:5 und 7:10 gelang ihnen ein Drei-Tore-Pausenvorsprung. „Denn die Braunschweigerinnen standen mit hoher körperlicher Präsenz sicher in der Abwehr. Und sie warfen viele Tore über Eins-gegen-Eins-Situationen, weil wir hinten zu offen waren.“

Nach dem Wechsel habe sein Team kämpferisch zugelegt und schnell den Ausgleich erzielt (12:12, 33.). Dann hätten sich technische Fehler eingeschlichen, die die Gäste zur 17:15-Führung (42.) nutzten. „Dass wir danach nicht einbrachen, ist schon bemerkenswert. Das war eine tolle Leistung“, lobte Bührig die Moral seiner Mannschaft, die letztlich ausschlaggebend für den Sieg war.

MTV: Kilsbach (Tor) - H. Bergmann (3), L.-S. Bührig, L.-M. Bührig (2), Buse (1), Eggeling (7), Hacke (1), Hüsing (3), Kretschmer, Marchefka (2), Rother (2), Thurau (2).

HSG Rhumetal - HSG Nord Edemissen 25:26 (11:16). Von einem verdienten Sieg berichtete HSG-Nord-Trainerin Bianca Staats. Allerdings räumte sie ein, dass ihre Mannschaft von den Toren, die sie bis zur 35. Minute (Stand 12:19) erzielte, zehrte. „Denn Kondition und Konzentration ließen bei uns zweite Halbzeit nach. Dadurch warfen wir Rhumetals Torfrau zur Heldin.“ Die Schwächen hätten dafür gesorgt, dass der Gegner peu à peu herankam. Mehr noch:„In den letzten Minuten stand das Spiel auf Messers Schneide.“

Während des ersten Durchgangs bot sich ein anderes Bild. Edemissen hatte das Spiel weitgehend im Griff, Staats hatte an ihren Spielerinnen wenig zu bemängeln. „Unsere Abwehr stand sicher, das Zusammenspiel klappte, und getroffen haben wir vorne auch.“ Dass ihre Mannschaft zum Ende hin nicht verlor, habe sie auch den guten Leistungen von Sandra Wilck und Dine Neugebauer zu verdanken.

HSG Nord: Möllering, Wilck (beide Tor) - Marquardt (3), Neugebauer (8), Hanne (9), Brandes (2), Brand (1), Himmelstoß (1), Schmidt (1), Feldt (1), Streit, Koch, Reiter.

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