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Zehn Peiner im EM-Einsatz

Leichtathletik Zehn Peiner im EM-Einsatz

Zehn Kampfrichter aus dem Kreis Peine waren bei den Leichtathletik-Team-Europameisterschaften in Braunschweig am Wochenende im Einsatz. In verschiedenen Funktionen trugen sie ihren Teil dazu bei, dass die Veranstaltung reibungslos ablief.

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Peiner Kampfrichter (hinten, v.l.): Steffen Knoblauch, Heike Thierse, Frank Kosel, Johannes Chmielewski, Hartmut Hoefer. Vorn: Jörg Stellmacher, Jens und Lars Thierse. Es fehlen Walter Krause, Sarah Koch.

„Es war für uns alle ein sehr interessantes und spannendes Wochenende. Auch wenn wir in unseren jeweiligen Aufgaben gut eingespannt waren, blieb noch Zeit, das Wettkampfgeschehen zu verfolgen“, sagte Steffen Knoblauch, stellvertretender Vorsitzender der LG Peiner Land.

Zu Jahresbeginn waren die Kampfrichter nominiert worden, um bei dieser internationalen Meisterschaft zu helfen. Bereits zur Test-Veranstaltung, den Deutschen Team-Meisterschaften im Mai, waren alle zehn im Einsatz. Von Freitag, der Generalprobe, bis Sonntag waren sie nun erneut in Braunschweig.

Die LG Peiner Land stellte sechs Kampfrichter. Die Brüder Jens und Lars Thierse sorgten dafür, dass jede Weite im Speer-, Diskus-, Hammerwurf und Kugelstoßen richtig gemessen wurde. „Die technischen Hintergründe zur optischen Weitenmessung hatte ich bereits in meinem Physik-Studium“, sagte Lars Thierse.

Mutter Heike Thierse war an beiden Tagen auf dem Aufwärmplatz, um den Athleten eine optimale Vorbereitung auf den Wettkampf zu ermöglichen. Für den Wettkampf mussten die Geräte erst einmal geprüft werden. Walter Krause testete Gewichte, Längen und Taillierungen von Hämmern, Disken, Speeren und Kugeln.

LG-Chef Hartmut Hoefer war für das Herrichten der Sprunganlagen zuständig. Damit im Wettkampf die Weiten-Videomessung funktioniert, musste der Sand immer die gleiche Ebene haben. Dieser Aufgabe hatte sich Jörg Stellmacher vom TSV Mehrum angenommen.

Sarah Koch aus Edemissen war für die Eingabe der Höhen und Fehlversuche im Stabhochsprung zuständig. Ihre Angaben erschienen auf den Großanzeigen und bei den Medienvertretern.

Im Laufbereich, auf Höhe der Ziellinie, war Johannes Chmielewski für das Feststellen der Einlaufreihenfolge der Athleten verantwortlich.

Dem Wettkampf nachgelagerte Aufgaben hatten Steffen Knoblauch (LG Peiner Land) und Frank Kosel (SV Lengede). Während Knoblauch als Assistent der Jury dafür verantwortlich war, bei Einsprüchen der Nationalmannschaften die entsprechenden Videobeweise zu beschaffen, war Kosel als „Chaperone“ eingeteilt. Damit wird die Begleitung der Athleten zur Dopingkontrolle bezeichnet.

Belohnt wurde der Einsatz der Helfer mit teilweise überraschend starken Leistungen der deutschen Mannschaft. Vor insgesamt 26000 Zuschauer erreichte sie insgesamt zehn Einzelsiege und holte den zweiten Sieg nach 2009.

kno

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