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Yasmin Endorf schießt gegen die SG sechs Tore

Frauenfußball Yasmin Endorf schießt gegen die SG sechs Tore

Die Fußball-Frauen des VfB Peine haben das Bezirksliga-Kreisderby bei der SG Rosenthal/Schwicheldt gewonnen. Ebenfalls erfolgreich war Teutonia Groß Lafferde in der Landesliga.

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Gratulation für Yasmin Endorf (Nr. 9): Sie erwischte gestern einen Glanztag und erzielte sechs Tore.

Quelle: im

Landesliga

Germania Breitenberg - Teutonia Groß Lafferde 1:2 (0:1). „Es war ein beeindruckender Sieg“, sagte Teutonia-Trainer Olaf Pickhardt. Nicht etwa, weil er spielerisch glanzvoll zustande gekommen wäre, sondern weil die Lafferderinnen mit Kampf, Einsatz und großem Mannschaftsgeist die ungünstigen Voraussetzungen wettgemacht hätten.

Fünf Stammspielerinnen fehlten, darunter die Defensivachse. Dafür spielte Petra Neugebauer (43) die 90 Minuten durch, und Mareike Methner war gerade von einem halbjährigen Australienaufenthalt zurückgekehrt und kickte ohne Vorbereitung. Vier Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft füllten den Kader auf. Torjägerin Claudia Bremer, die in den letzten beiden Spielen sieben Mal getroffen hatte, erzielte beide Lafferder Tore. „Nach unserem 1:0 hätten wir aber nachlegen müssen. Wir ließen acht Riesenchancen ungenutzt“, sagte der Coach. Bestraft wurde das durch den Ausgleich, der aus einem Fehler im Spielaufbau resultierte. Danach wechselte Lisa Behrens aus der Defensive nach vorn - und ihre Hereingabe nutzte Bremer zum Siegtor.

Tore: 0:1 Bremer (5.), 1:1 Bloch (48.), 1:2 Bremer (790.).

Bezirksliga

SG Rosenthal/ Schwicheldt - VfB Peine 0:8 (0:2). Wäre nicht die Halbzeit dazwischen gewesen, hätte VfB-Stürmerin Yasmin Endorf zwei Hattricks erzielt. Sie schoss die ersten sechs Tore für die Gäste.

SG-Trainer Andreas Heuer war enttäuscht: „Von den acht Treffern der Gäste gingen mindestens fünf auf unsere Kappe. Der VfB Peine hat gar nicht so viel dazu getan, sondern vor allem von unseren Fehlern gelebt.“ Schon nach vier Minuten stand es 0:2. Aber danach hielt der Tabellenvorletzte mit dem Zweiten bis zur Halbzeit relativ gut mit. Der Anschlusstreffer zum 1:2 war möglich, doch Marisa Renner vergab kurz vor dem Tor.

Gleich nach der Pause kassierte die SG das 0:3 - und ihr Widerstand war gebrochen. „Ich sah, wie die Köpfen nach unten gingen. Aber man darf sich trotzdem nicht so ergeben“, kritisierte Heuer die Vorstellung seines Teams. Denn die Gastgeberinnen schlugen nun immer wieder den Ball ohne nennenswerten Spielaufbau nach vorn, wo die Gäste die Kugel leicht abfangen konnten. Beim achten Tor wurden die Gastgeberinnen nach eigenem Eckstoß ausgekontert. Heuers Fazit: „Der Sieg des VfB ist verdient, allerdings nicht in dieser Höhe.“

Tore: 0:1 bis 0:6 Endorf (2., 4., 48., 54., 65., 68.), 0:7 Ley (75.), 0:8 Jacob (87.).

mp

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