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Woltwiesches Ü40 fehlt ein Tor zum Weiterkommen

Fußball-Niedersachsenmeisterschaft Woltwiesches Ü40 fehlt ein Tor zum Weiterkommen

Vor zwölf Monaten hatten sie bei der Landesmeisterschaft noch triumphiert, die Ü40-Fußballer des SV Viktoria Woltwiesche. Doch diesmal kam für den Niedersachsenmeister des Jahres 2014 bereits nach der Vorrunde das Aus.

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Nachdem Matthias Schierding (rechts) und Viktoria Woltwiesche im vergangenen Jahr noch Niedersachsenmeister wurden, kam diesmal das Aus in der Vorrunde.oh

Zwar verloren die Woltwiescher in Brögbern (Kreis Emsland) keine ihrer drei Begegnungen, aber sie gewannen auch keine. „Am Ende fehlte ein Tor zum Weiterkommen“, erklärte Viktoria-Coach Mario Bender.

Doch trotz des frühzeitigen Ausscheidens war er nicht unzufrieden. „Die Einstellung stimmte, außerdem haben wir in allen drei Partien gut mitgehalten“, lobte er. Größtes Problem in den ersten beiden torlosen Partien gegen den TSV Dörverden und den späteren Zweiten aus Ahlerstedt-Ottendorf sei die Schwäche im Abschluss gewesen. „Wir hatten zwar nicht viele Chancen, aber die, die wir uns erspielt haben, sind leider nicht genutzt worden“, bedauerte Bender.

Hinzu kam, dass Matthias Steinert aufgrund einer Verletzung passen musste. „Durch seinen Ausfall fehlte es uns vorne an Durchschlagskraft“, erläuterte Bender. „Hinten haben wir aber gut gestanden.“ Entsprechend endeten die ersten beiden Begegnungen jeweils mit 0:0. Trotzdem hätten die Woltwiescher noch ins Achtelfinale einziehen können. Voraussetzung dafür war ein Sieg im dritten Gruppenspiel gegen den Barnstorfer SV – und die Partie ließ sich für die Viktoria gut an, denn Lars Schiller verwandelte einen Neunmeter zum 1:0. Wenig später zeigte der Schiedsrichter erneut auf den Punkt, diesmal allerdings zeigte Schiller Nerven, schoss den Ball am Tor vorbei.

Auch in der Folgezeit hätten die Woltwiescher noch erhöhen können, doch trotz guter Möglichkeiten gelang kein zweiter Treffer mehr. Und so kam es, wie es kommen musste: Kurz vor Schluss erzielten die Barnstorfer den Ausgleich und schossen damit die Woltwiescher aus dem Turnier. „Schade“, resümierte Mario Bender, „das 1:0 hätte für das Weiterkommen gereicht. Letztlich haben diesmal bei uns ein paar Prozent gefehlt. Aber man muss auch mal anerkennen, dass die anderen eben einen Tick besser waren und ein bisschen mehr Glück hatten.“

Auch der Ortsnachbar aus Lengede überstand die Vorrunde nicht, denn der SVL verlor seine Partien gegen Hannover 96 (0:1), TSV Sievern (0:2) sowie die SpVgg Brandlecht (1:2) und belegte somit in der Gruppe C den letzten Platz.

„Insgesamt gesehen haben wir keine gute Leistung geboten, so dass ein Weiterkommen auch nicht verdient gewesen wäre“, gestand Lengedes Spieler Jörg Heyne. Hauptgrund für das frühzeitige Ausscheiden war, „dass wir kaum Torgefahr entwickelt haben“, konstatierte er. Immerhin aber bot der SVL in seiner Auftaktpartie dem späteren Gewinner Paroli. „Gegen Hannover 96 haben wir unser bestes Spiel gemacht“, erklärte der Anhänger von Eintracht Braunschweig. „Wir haben hinten super gestanden und 96 keine Chance gestattet“, sagte Heyne. Dennoch erzielten die „Roten“ kurz vor Schluss den Treffer zum 1:0.

„Es war eine unglückliche Niederlage, ein Unentschieden wäre auf jeden Fall verdient gewesen“, bilanzierte Heyne. Allerdings, fügte er hinzu, „die 96er sind hoch verdient Sieger geworden, weil sie die einzige Mannschaft waren, die immer nach vorne gespielt haben“, erklärte Jörg Heyne. Durch einen 2:0-Finalsieg gegen den SV Ahlerstedt/Ottendorf sicherte sich Hannover 96 zum vierten Mal den Titel des Landesmeisters.pet

Für Viktoria Woltwiesche spielten: Karsten Uttikal - Jan Szudzinski, Michael Nietz, Lars Schiller, Willi Feer, Giso Stadelbeck, Uwe Volling, Falko Bremer, Jörg Weigl, Christian Schlensog, Matthias Schierding, Ramon Baas.

Für den SV Lengede spielten: Marco Lüttgau – Marco Hopp, Jörg Krüger, Matthias Tietze, Andreas Hahnsch, Jörg Heyne, Stefan Keil, Heiko Weber, Klaus-Dieter Janz, Rainer Jenzora, Thomas Kosche und Timo Heimlich.

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