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Woltorf will noch auf Platz 3 klettern

Fußball-Leistungsklasse Woltorf will noch auf Platz 3 klettern

Noch hat der VfL Woltorf den Aufstieg nicht abgeschrieben: Denn auch der Tabellendritte der Fußball-Leistungsklasse darf in die Kreisliga hoch, sofern kein Peiner Team aus der Bezirksliga absteigt. Allerdings sind die Woltorfer derzeit noch Vierter morgen in Wipshausen soll der Angriff auf Rang drei eingeleitet werden.

TSV Wipshausen – VfL Woltorf. „Wir dürfen in diesem Jahr nicht absteigen. Denn in der nächsten Saison wird alles besser“, sagt TSV-Obmann Karl-Heinz Hochmuth. Es sei zwar nicht alles zur Zufriedenheit verlaufen, „aber Peter Placinta macht eine hervorragende Arbeit. Leider spricht die Mannschaft nicht immer die Sprache des Trainers“, bedauert er.

Deswegen wird es eine Änderung geben: Placinta hört im Juni auf, gecoacht wird die Mannschaft dann von Spieler Jan Bergmann und Jörn Kamp, bisher Trainer der Zweiten. „Diese Lösung haben wir einvernehmlich getroffen“, sagt Hochmuth, der sich für das Spiel gegen Woltorf eine Steigerung erhofft. „Eine 1:9-Klatsche wie im Hinspiel darf es nicht wieder geben.“

Doch die Gäste haben sich viel vorgenommen, denn mit dem aktuellen vierten Platz möchte sich VfL-Obmann Bernd Meyer nicht zufrieden geben: „Wir müssen noch gegen alle Spitzenteams spielen und haben jetzt sechs Punkte Rückstand auf Rang drei. Jenen Platz also, der zum Aufstieg reichen könnte“, sagt Meyer, der jedoch vor zu viel Euphorie warnt. „Wipshausen ist ein unbequemer Gegner. Das Hinspiel haben wir zwar 9:1 gewonnen, aber hoffentlich haben unsere Spieler dieses Ergebnis nicht im Hinterkopf und nehmen den Gegner zu leicht.“

TuS Bierbergen – SV Bosporus Peine II. Beim TuS hat ein Generationswechsel eingesetzt, deswegen schaut Trainer Steffen Fliegel auch optimistisch in die Zukunft. „Am Ostermontag beim Unentschieden gegen Spitzenreiter Groß Lafferde haben wir mit sechs A-Jugendlichen gespielt“, sagt der Coach. Auch künftig sollen die Nachwuchsspieler zu Einsätzen kommen, „damit sie Leistungsklassen-Luft schnuppern können“, erklärt Fliegel.

Zudem sind in der Winterpause noch Johannes Könnecker aus Soßmar sowie der zuletzt vereinslose Routinier Jens Klingebiel gekommen. „Dafür fällt André Rohnert wegen Kniebeschwerden noch immer aus“, erklärt Fliegel, dessen Team momentan im Niemandsland der Tabelle liegt. Doch Fliegel wäre froh, wenn der derzeitige siebte Rang auch am Saisonende Bestand hätte.

Auch der Gast, der einen Zähler hinter dem TuS liegt, ist mit dem bisher Erreichten zufrieden, hat die Mannschaft doch weder mit dem Auf- noch mit dem Abstieg zu tun. Und das sei auch gut so, sagt Coach Hikmet Koc, „schließlich haben wir im Verein personelle Schwierigkeiten. Außerdem hat der Erhalt der Bezirksliga für die Erste Vorrang“.

Deswegen musste Koc auch Spieler abgeben und dafür immer wieder mit Altherren-Spielern improvisieren. „Dass wir dann nicht gut aussehen und ich am Spielfeldrand öfter leiden muss, steht außer Frage“, sagt Koc, der jetzt schon auf die nächste Saison blickt: „Dann wird sicherlich alles besser.“

ma

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