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„Wir wollen nicht Besserwisser sein“

Kreissportbund „Wir wollen nicht Besserwisser sein“

Wilhelm Laaf sieht‘s positiv: „Immerhin haben sich 29 Vereine gemeldet.“ Dass 149 den Fragebogen nicht zurückgeschickt haben, den der Kreissportbund an alle Clubs gesendet hatte, zeigt Verbesserungspotenzial.

Die Kommunikation mit den Vereinen hatte Laaf bei seinem Amtsantritt im Juni als einen der Schwerpunkte seiner Arbeit als Vorsitzender des Kreissportbundes genannt. „Die Musik spielt vor Ort. Die Vereine machen die wichtigste Arbeit“, sagte Laaf gestern bei der Vorstellung der Umfrageergebnisse. Der Kreissportbund wolle die Bedürfnisse der Vereine erfahren, um sie beraten und unterstützen zu können.

Genau darum ging es in dem Fragebogen, auf dem vorgegebene Aussagen meist nur mit „ja“ oder „nein“ angekreuzt zu werden brauchten. Aufgeteilt waren die Fragen in mehrere thematische Komplexe.

In dem Fragenkomplex „Wir erwarten vom KSB...“ herrschte weitgehend Übereinstimmung bei den 29 Rücksendungen: Die Vereine wollen das Angebot von Schulungen für die Vereinsarbeit, die Ausbildung von Übungsleitern oder auch Informationen über die Sportentwicklung. Nur 19 erwarten allerdings, dass der KSB einen Erfahrungsaustausch unter den Vereinen organisiert. „Das überrascht mich“, sagte Laaf. „Schließlich braucht ja nicht jeder das Rad neu zu erfinden, wenn man stattdessen von der Erfahrung anderer Vereine profitieren kann.“

Im Fragenkomplex „Wir möchten...“ äußerten 13 Vereine den grundsätzlichen Wunsch, Einzelgespräche mit KSB-Vertretern zu führen, 16 sahen dazu jedoch keine Notwendigkeit. Vereinsinterne Schulungen durch den KSB will nur etwa die Hälfte der Vereine, die geantwortet hatten. Immerhin 19 möchten Kooperationen mit Schulen und/ oder Kindergärten eingehen.
Im letzten Komplex des Fragebogens sollten die Vereine nicht Aussagen ankreuzen, sondern dem KSB-Vorstand Empfehlungen für dessen Arbeit geben. Hier gab es Ratschläge wie zum Beispiel „Übungsleiterzuschüsse und Finanzkraft erhalten“ oder auch „realitätsbezogen arbeiten“ und „Bodenhaftung behalten“. Es wurde aber auch konkreter. Zum Beispiel solle der KSB-Vorstand die Übungsleiterausbildung der Fachverbände koordinieren und damit an die Vereine herantreten.

Der KSB-Vorstand sei dankbar für die Anregungen, meinte Laaf. „Wir wollen nicht Besserwisser sein, sondern die Vereine unterstützen. Die wissen am besten, was sie brauchen.“ Die Kommunikation zu verbessern, sei dafür eine wichtige Voraussetzung.

mp

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