Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
„Wir werden den Klassenerhalt schaffen“

Fußball-Bezirksliga: Winter-Check beim VfB Peine „Wir werden den Klassenerhalt schaffen“

Zehn Niederlagen am Stück gab es für den Fußball-Bezirksligisten VfB Peine während der Hinrunde, insgesamt waren es sogar zwölf. Auch wenn die sehr junge Mannschaft des VfB zum Ende der Halbserie noch acht Punkte aus den letzten fünf Spielen holte, bedeutet diese ernüchternde Serie den letzten Tabellenplatz.

Voriger Artikel
Ölsburg ärgert und erfreut Münstedt zugleich
Nächster Artikel
Brandt wünscht sich mehr Engagement

Zu feiern hatte der VfB Peine (von links Moritz Scharf, Ferhat Arvis und Emrullah Kaya) nur wenig, gewann er doch nur drei Spiele und überwinterte deshalb als Tabellenletzter.

Quelle: rb

Allerdings sind es nur vier Zähler Rückstand zum rettenden Ufer. Dazu kommt, dass die Peiner die Spiele gegen die direkten Abstiegskonkurrenten bisher gewannen. Woran es lag, dass der VfB zehn Partien in Folge verlor und warum er doch noch an den Klassenerhalt glaubt, verrät Trainer Nedin Cerimovic im Winter-Check des Bezirksligisten.

- Meine Bilanz der Hinrunde: „Wir hatten am Saisonanfang Probleme, weil viele Leistungsträger fehlten. Das konnten wir nicht kompensieren. Glücklicherweise haben wir am Ende noch ein paar Punkte geholt. Dennoch können wir mit dem letzten Platz nicht zufrieden sein.“

- Mein Spieler der Hinrunde: „Timo Otte war der Konstanteste, ein Leistungsträger, obwohl er ein Jahr Pause gemacht hat. Er hat sich von Spiel zu Spiel gesteigert. Und mit seiner Kopfball- sowie Zweikampfstärke ist er einer der besten Innenverteidiger der Liga. Außerdem ist er charakterlich ein sehr guter Typ. Solch einen Spieler wünscht sich ein Trainer.“

- Mein Pechvogel der Hinrunde: „Marius Knieling hat viel mit Verletzungen zu kämpfen gehabt. Seine Offensivstärke hat uns sehr gefehlt. Momentan hat er zwar immer noch ein paar Probleme, aber ich hoffe, dass er in zwei Wochen wieder voll einsatzbereit ist. Andreas Ulbrich hat sich in der Vorbereitung vor der Saison das Kreuzband gerissen und wird, wenn es normal läuft, diese Saison nicht mehr spielen.“

- Meine Enttäuschung der Hinrunde: „Obwohl wir viel Aufwand betrieben haben, ist es uns nicht gelungen, den letzten Willen zu zeigen, um die entscheidenden Prozente abzurufen. Bei zehn Niederlagen in Serie ist das sicherlich auch schwierig. Aber wir waren in vielen Spielen nahe dran, etwas zu holen. Da hat uns die Mentalität gefehlt.“

- Meine Erwartungen an die Rückrunde: „Wir haben zwar zwei Testspiele gegen Kreisligisten verloren, aber diese haben lediglich dazu gedient, etwas auf dem Platz zu machen, da wir auf unserem nicht trainieren konnten. Da auch einige Leistungsträger gefehlt haben, haben A-Jugendliche gespielt. Deswegen darf man die Spiele nicht überbewerten. Wir haben in der Hinserie gezeigt, dass wir die Qualität haben, wenn die Leistungsträger fit sind. Deswegen bin ich auch davon überzeugt, dass wir den Abstieg vermeiden. Es wir eine harte Rückserie, aber wer nicht mehr an den Klassenerhalt glaubt, ist hier falsch.“

- Meine persönliche Zukunft: „Es spricht nichts dagegen, dass ich auch bei einem Abstieg weitermache. Wir haben schon Gespräche gehabt und bis jetzt hat sich nichts geändert. Der Verein und ich wollen den vor der Saison eingeschlagenen Weg, verstärkt auf die eigenen Jugendlichen zu setzen, weitergehen.“

Info:

Zwei Zugänge und ein Abgang

Zugänge: Verstärkt wird der VfB durch die beiden Slowaken Andrej Haivar und Lukas Kovac. „Lukas ist eine absolute Verstärkung. Er ist ein extrem guter Zehner. Andrej ist ein guter Außenspieler. Aber beide werden körperlich noch ein wenig brauchen“, erklärt Coach Nedin Cerimovic. Außerdem werde es noch bis Mitte März dauern, ehe sie spielberechtigt sind.

Abgänge: Islam Kaya hat die Peiner verlassen und spielt nun für den Kreisligisten Rot-Weiß Schwicheldt. „Es ist zwar problematisch, dass er gegangen ist, aber wir haben junge Spieler, die seinen Weggang kompensieren können. Deshalb fällt der Wechsel auch nicht ins Gewicht.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Peine