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"Wir müssen gleich richtig dagegenhalten"

Fußball-Leistungsklasse "Wir müssen gleich richtig dagegenhalten"

Gleich mehrere interessante Partien stehen am ersten Spieltag der Fußball-Leistungsklasse auf dem Programm:

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Schwere Auftaktpartien: Während der TSV Münstedt (rechts Markus Eschemann) bei Absteiger TSV Clauen/Soßmar gastiert, erwartet der BSC Bülten den Aufsteiger aus Woltwiesche.

Quelle: im

Der Vorjahresdritte aus Bülten, den viele als Titelaspiranten einstufen, erwartet den ebenfalls hoch gehandelten Aufsteiger Viktoria Woltwiesche II. Zudem empfängt Kreisliga-Absteiger TSV Clauen/Soßmar den TSV Münstedt - beide Teams zählen auch zum Favoritenkreis.

TSV Clauen/Soßmar - TSV Münstedt (Sonntag, 15 Uhr). „Als Kreisligaabsteiger ist Clauen favorisiert“, erklärt Münstedts neuer Coach Michael Stark. Bange ist ihm indes, schließlich hat sein Team zuletzt überzeugt. Gegen den TSV Dungelbeck und bei der Kreispokalpartie in Solschen boten die Münstedter gute Leistungen. Entsprechend zuversichtlich ist Stark. „Wir fahren nicht da hin, um die Punkte dort zu lassen“, verspricht er.

Aber auch der Gastgeber möchte erfolgreich starten. „Das wird gegen Münstedt unheimlich schwer werden“, sagt Nils Könnecker, der den Absteiger seit dem 1. Juli coacht. Und seine neue Aufgabe ist nicht leicht, muss er doch eine konkurrenzfähige Mannschaft formen, die auch in der Leistungsklasse bestehen kann.

Dass es zum Auftakt gleich gegen Münstedt geht, kommt ihm nicht gelegen. „Ich hätte zunächst gern gegen einen leichteren Gegner gespielt“, betont Könnecker. Grund: Am Sonntag fehlen einige Spieler, wobei er das nicht als Entschuldigung gelten lassen will. „Die Ausfälle müssten wir kompensieren können, da wir einen großen Kader haben.“

BSC Bülten - Viktoria Woltwiesche II (Sonntag, 15 Uhr). Der „Ur-Bültener“ Michael Nitschkowski steht vor seiner ersten Saison als BSC-Trainer und sagt das, was viele Verantwortliche vor der Auftaktpartie erzählen: „Wir wissen nicht, wo wir derzeit stehen.“ Sein Ziel ist es, erneut oben mitzuspielen. Pflicht sei der Titel aber nicht, betont Nitschkowski. „Wichtig ist, in den ersten Spielen richtig dagegenzuhalten, dann wird es schon werden.“

Allerdings kann sein Team nicht in Bestbesetzung antreten. „Baki Aslan und Mehmet Kar fallen in den ersten Spielen urlaubsbedingt aus.“ Schlimmer steht es um Patrick Frühling: „Er hat sich einen Armbruch zugezogen.“ Erfreulich ist für Nitschkowski aber, „dass Kemal Caran sich entschlossen hat, auch in dieser Saison für uns zu spielen“.

Wie beim BSC gibt es auch beim Gast einen neuen Trainer, denn weil Alexander Montag am 10. Juni bei einem Unfall tödlich verunglückte, musste der Verein einen Nachfolger suchen - den hat er in Jörg Weigl gefunden.

Der 45-Jährige, geboren in Halberstadt, ist nicht ganz unbekannt im Kreis Peine: „Ich habe mal eine Saison für Arminia Vöhrum gespielt, zusammen mit Jochen Brandes“, erklärt Weigel, für den die Partie beim BSC schon eine gewisse Bedeutung hat. „Das Spiel ist ein Gradmesser für uns.“

Doch unabhängig vom Ausgang der Partie steht für ihn schon jetzt fest: „Wir müssen noch viel arbeiten und werden das auch tun. Unter Druck setzen lassen wollen wir uns aber nicht.“ Ziel sei es, „diese junge Mannschaft weiterzuentwickeln“, erläutert Jörg Weigl.

ma

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