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„Wir müssen allmählich aufpassen“

Fußball-Bezirksliga 2 „Wir müssen allmählich aufpassen“

Zwei Mannschaften, zwei Formkurven: Während der TSV Hohenhameln drei Spiele in Folge zu Null gewann und damit den Sprung in die Spitzengruppe der Fußball-Bezirksliga 2 schaffte, geht es für den SV Bosporus Peine nach zwei verlorenen Begegnungen vor allem darum, den Absturz zu vermeiden. Morgen treffen beide Teams an der Ohlumer Straße aufeinander.

TSV Hohenhameln – SV Bosporus Peine.

„Allmählich müssen wir aufpassen“, mahnt Bosporus-Trainer Jürgen Simon im Hinblick auf die Ausbeute des SV Bosporus in den jüngsten Partien. Null Punkte, 0:13 Tore – so lautet die Bilanz aus den vergangenen zwei Begegnungen des zwischenzeitlich besten Peiner Teams in der Bezirksliga 2. „Vor allem an der Einstellung mangelte es bei uns“, begründet Simon die Niederlagen. Überdies habe die Mannschaft den Ausfall des gesperrten Ünal Alaoglu nicht kompensieren können.

Sechs Tore schoss Alaoglu bislang, damit zählt er auch für Hohenhamelns Spielertrainer Michael Jarzombek zu einer der Stützen im Peiner Team. „Für mich ist er der wichtigste Spieler beim SV Bosporus, deshalb werden wir auch auf ihn ein Auge haben!“ Schließlich kehrt der Stürmer am Sonntag zurück in den SV-Kader. Nicht dabei sein werden hingegen Onur Evci, Hadi Bacaksiz und Ibrahim Arif. Die Einsätze der angeschlagenen Akteure Alparslan Urfa, Musa Capan sowie Muhammed Urfa sind zudem ungewiss.
Belohnung für hartes Training

Folge: „Wir gehen derzeit auf dem Zahnfleisch, deswegen wird es eine ganz schwere Aufgabe für uns“, betont Simon. Ohnehin treffe seine Mannschaft auf eine starke Truppe, sagt er. „Prunkstück bei den Hohenhamelnern ist das Mittelfeld um Michael Jarzombek und Jannick Richau.“ Doch trotz der Qualitäten des TSV möchte Simon den Abwärtstrend morgen stoppen. „Wir müssen allerdings sehr konzentriert auftreten, um zu punkten“, fordert der Trainer, der bis zur Winterpause den derzeit einstelligen Tabellenrang halten will

Dagegen setzt sich Hohenhamelns Spielertrainer Jarzombek keine Platzierung zum Ziel. „Für uns geht es darum, schnell die 40-Punkte-Marke zu erreichen. Dabei steht die Entwicklung der Mannschaft im Vordergrund!“ Dass sich seine Schützlinge als Aufsteiger derart schnell an die neue Liga gewöhnt haben, ist für den 23-Jährigen indes keine große Überraschung. „Wir trainieren ordentlich und werden dafür belohnt“, konstatiert Jarzombek, dessen Team zuletzt dreimal in Folge siegte. „Daran wollen wir anknüpfen“, erklärt Jarzombek.

Wie der SV Bosporus zu bezwingen ist, bewies der Gastgeber bereits im Bezirkspokal-Wettbewerb. „Da haben wir mit 5:1 gewonnen“, erinnert der Coach und warnt zugleich. „Dafür will sich Bosporus sicherlich revanchieren, zumal sie nun unter Zugzwang stehen. Wir dagegen können befreit aufspielen und haben als Aufsteiger keinen Druck.“

Nicht zur Verfügung steht den Hausherren Matthias Bernhardt, der Einsatz von Lars Mehrmann ist noch fraglich.

Lars Lorenz

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