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„Wir haben tollen Fußball geboten“

1. Fußball-Kreisklasse: Wintercheck mit der SG Adenstedt „Wir haben tollen Fußball geboten“

Die SG Adenstedt um Trainer Frank Leitermann kann als Aufsteiger den direkten Durchmarsch in die Fußball-Kreisliga schaffen. Aber zumindest den aktuellen dritten Tabellenplatz in der 1. Fußball-Kreisklasse will das Team in der Rückrunde verteidigen. „Schaffen wir das nicht, haben wir zu wenig dafür getan. Es liegt nur an uns selbst“, gibt sich Leitermann selbstbewusst. Im PAZ-Wintercheck beantwortet er die Fragen.

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Aufstieg in Sicht? Die SG Adenstedt (grün, hier gegen Münstedt) will in der Rückserie Platz 3 behaupten - aber gern auch noch höher klettern.

Quelle: Isabell Massel

Adenstedt. Meine Bilanz der Hinrunde: „Als Aufsteiger müsste ich eigentlich mit Platz 3 zufrieden sein. Trotzdem bin ich es nicht ganz, da wir in Bortfeld und Edemissen unnötig Punkte haben liegen lassen. Aber ich will mich nicht beklagen. Spielerisch und taktisch habe ich bisher keine bessere Mannschaft in der 1. Kreisklasse gesehen als unsere. Alles in allem haben wir dem Adenstedter Publikum und unseren Fans bisher tollen Fußball geboten, und es macht einfach Spaß, dieser jungen Mannschaft zuzuschauen. Gerade das positive Feedback ehemaliger Spieler darf die Mannschaft stolz machen.“

Spieler der Hinrunde: „Da könnte ich viele nennen. Beispielsweise Mike Münstedt, der eine überragende Saison spielt, oder Thomas Wagner, der mit 9 Treffern unser bester Torjäger ist, oder Patrick Seelisch, der eher unauffällig agiert, aber sehr effektiv spielt. Die positivste beziehungsweise größte Entwicklung hat für mich aber Marius Reiniger gemacht. Marius ist fleißig, ehrgeizig, spielerisch stark und mittlerweile äußerst präsent im Spiel. Er setzt viele Akzente, ist torgefährlich und ideenreich.“

Pechvogel: „Da habe ich leider zwei. Felix Lüders und Moritz Gabor. Beide haben sich schwer verletzt, und standen mir in der gesamten Hinrunde nicht zur Verfügung.“

Meine Enttäuschung der Hinrunde: „Das Spiel gegen Münstedt war eine absolute Katastrophe. Wenn Bastian Kahnert an diesem Tag nicht überragend gehalten hätte, hätten wir auch höher als 0:3 verlieren können. Wir haben nicht verloren, weil Münstedt so stark war, sondern weil wir so schlecht waren. Dieses Spiel hat mich schon sehr geärgert. In der Halle haben wir inzwischen gegen Münstedt gewonnen.“

Meine Erwartungen an die Rückrunde: Wir treten zu Hause dominanter auf als auswärts. Das müssen wir ändern und auch auswärts ähnlich auftreten wie zu Hause. Auch schaffen wir es noch nicht, über 90 Minuten kontinuierlich unsere Leistung abzurufen und über die gesamte Spieldauer präsent zu sein. In manchen Phasen des Spiels müssen wir noch konzentrierter sein und dürfen die Ordnung nicht verlieren. Hier gilt es sicher, in der Vorbereitung auf die Rückrunde dran zu arbeiten. Noch haben wir nichts erreicht und müssen weiter hart arbeiten. Jetzt sind wir die Gejagten, und keine Mannschaft wird uns mehr unterschätzen. Den Platz drei sollten wir mindestens bestätigen in der Rückrunde. Schaffen wir das nicht, haben wir zu wenig dafür getan. Es liegt nur an uns selbst.

Meine persönliche Zukunft: Zunächst einmal hoffe ich, dass das Team so zusammenbleibt, ergänzt um die eine oder andere Verstärkung. Ich möchte sehr gerne mit diesem jungen Team weiterarbeiten. Ich habe das Gefühl, dass wir gemeinsam hier mit der SG Adenstedt noch viel erreichen können. Ich selbst habe dem Vorstand inzwischen meine Zusage gegeben, über die Saison hinaus hier bei der SG Adenstedt zu bleiben. Das Umfeld stimmt, das Team zieht mit, die Begeisterung rund um das Team ist groß, die Zusammenarbeit mit dem Fußballvorstand ist vertrauensvoll, konstruktiv, verbindlich, seriös und sehr professionell. Und das Wichtigste für mich: Die Perspektive stimmt. Vor allem unsere Jugendarbeit wird bald Früchte tragen und das freut mich besonders und lässt mich positiv in die Zukunft blicken.

Zugänge: Daniel-Kiran Hoff (SG Adenstedt II) hat in der Halle überzeugt und will nun auch unter Coach Leitermann angreifen: „So eine Einstellung muss belohnt werden. Er ist variabel einsetzbar und wird seine Chance bekommen, sich bei uns zu beweisen.“

Abgänge: Keine.

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